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Jetzt Nebenwirkung diskret melden - in nur 2 Minuten

  • ✔ Melden Sie direkt an den Hersteller
  • ✔ Erhalten Sie Rückmeldung über Ihren Fall
  • ✔ Helfen Sie, Therapien sicherer zu machen
Ihre Daten werden vertraulich behandelt

Gemeinsam Arzneimittel sicherer machen. Jetzt Nebenwirkungen melden.

Wussten Sie, dass in Deutschland jedes Jahr Millionen von Nebenwirkungen auftreten - jedoch weniger als 1% gemeldet werden? Dabei hilft jede einzelne Beobachtung, Therapien sicherer und Beipackzettel präziser zu machen.

Vermuten Sie selbst Nebenwirkungen?

  • ✔ Melden Sie Ihre Beschwerden hier sicher und direkt an den Hersteller
  • ✔ Helfen Sie Ihren Mitmenschen und schützen Sie dabei Ihre Identität
  • ✔ Erhalten Sie Rückmeldung über die offizielle Erfassung Ihres Falles
Nebenwirkungen

200.000 TODESFÄLLE

betrauert Europa jährlich aufgrund von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

12 JAHRE NACH MARKTZULASSUNG

treten bei über 30 % aller Medikamente noch unbekannte, schwerwiegende Nebenwirkungen auf

Nebenwirkungen

15.000.000 PATIENTEN

kommen jährlich wegen Nebenwirkungen in die Notaufnahme

Warum sollte ich meine Nebenwirkungen melden?

Eine Vielzahl an Nebenwirkungen sowie deren reale Häufigkeiten werden erst nach der Marktzulassung eines Medikamentes bekannt. Hintergrund ist, dass die klinische Forschung nur an einer bestimmten Auswahl an Patienten über einen begrenzten Zeitraum durchgeführt wird. Gerade bei Kindern, Schwangeren, älteren Menschen sowie chronisch Kranken sind deshalb längst nicht alle Nebenwirkungen bekannt. Der Gesellschaft entstehen dabei große Schäden - und diese betreffen jeden von uns. Schon wenige Meldungen können ausreichen, um neue Erkenntnisse für die Arzneimittelsicherheit zu gewinnen. Da jeder Patient anders auf ein Medikament reagieren kann, sollte auch jede Erfahrung erfasst werden. Wer könnte das besser als Sie – der betroffene Patient selbst? So tragen Sie mit Ihrer Meldung dazu bei, künftig auch andere Patienten vor ähnlichen Nebenwirkungen zu schützen und das Medikament in der Anwendung sicherer zu machen. Jeder sollte die bestmögliche Informations- grundlage zu seinem Medikament erhalten, Risiken und Nutzen kennen und alternative Therapien abwägen können.

Wenig Aufwand, viel Nutzen. Das bewirkt Ihre Meldung:

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1. Risikogruppen helfen

Schwangere, Kinder oder chronisch Kranke werden bei klinischen Forschungen gewöhnlich ausgeschlossen. Nach Marktzulassung können sie aber Anwender der Medikamente werden. Für genau diese Risikogruppen sind dann neue Erkenntnisse unverzichtbar.

2. Schnelles Handeln ermöglichen

Je mehr Meldungen, desto mehr Informationsgrundlage für die Auswertung von sicherheitskritischen Ereignissen. Hersteller können so wesentlich schneller reagieren, Warnhinweise veröffentlichen oder das Medikament ganz vom Markt nehmen.

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3. Zu besseren Therapien verhelfen

Eine gute Informationsgrundlage hilft, Nutzen und Risiken von Medikamenten besser einzuschätzen. Somit kann jedem Patienten die bestmögliche Therapie angeboten werden. Neben der einzelnen Einnahme betrifft dies vor allem diejenigen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen.

4. Packungsbeilage aktualisieren

Ihre Meldung hilft nicht nur bei schweren Nebenwirkungen die Reaktionszeit zu verkürzen, sondern auch die Auflistung von auftretenden Nebenwirkungen und neue Warnhinweise in der Packungsbeilage aktuell zu halten.

Nebenwirkungen

Unverträglichkeit? Allergische Reaktion? Körperliche Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Jeder Zweite hat bereits selbst einmal unter diesen unerwünschten Arzneimittelwirkungen gelitten. Trotzdem werden in Deutschland jährlich nur 1 % aller Fälle erfasst. Teilen Sie Ihre Erfahrungen und tragen Sie aktiv zur Arzneimittelsicherheit bei.
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Soll ich ?
auch bekannte Nebenwirkungen melden?

Auf jeden Fall! Denn die Häufigkeitsangaben in den Packungsbeilagen berechnen sich auf Basis aller gemeldeten Nebenwirkungen im Verhältnis zu den Verordnungen eines Medikamentes. Aktuell werden leider nur weniger als 1% aller Nebenwirkungen gemeldet und auch bei schwerwiegenden Fällen liegt die offizielle Melderate gerade mal bei ca. 5%. Somit wird noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, jede beobachtete Nebenwirkung zu melden.

Ein Beispiel: Viele Patienten melden eine Nebenwirkung, die bislang als “seltene” Nebenwirkung in der Packungsbeilage beschrieben wird. Diese könnte dann in Zukunft als “häufige” Nebenwirkung aufgeführt werden. Die tatsächliche Häufigkeit der Nebenwirkung hat sich damit verändert und könnte, unter Umständen, auch zu einer veränderten Risiko-Nutzen-Bewertung des Medikamentes führen.

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Kann meine ?
Meldung auch zurückgewiesen werden?

Nein, denn die Richtlinie für “Gute Pharmakovigilanz-Praxis” (Pharmakovigilanz = Arzneimittelsicherheit) der Europäischen Arzneimittelbehörde besagt sogar, dass jeder Verdacht einer Nebenwirkung gemeldet werden muss. Wenn Sie als Patient bei oder nach der Einnahme von Medikamenten Veränderungen an Ihrem Körper wahrnehmen, ist es Ihr gutes Recht, diese Beobachtung zu melden. Niemand kann Ihren Verdacht auf eine Nebenwirkung revidieren. Häufig unterschätzen wir sogar unsere intuitive Eingebung, halten Schmerzen aus oder tolerieren körperliche und psychische Beeinträchtigungen. Die Zahlen sprechen leider für sich: Denn nicht mal einer von hundert Patienten meldet seine Nebenwirkungen.

Doch Sie wissen es jetzt besser. Jede Ihrer Beobachtung ist wichtig! Melden Sie Ihre Nebenwirkungen und helfen Sie dabei, Arzneimittel sicherer zu machen.

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Welche ?
persönlichen Angaben muss ich machen?

In der Meldung geht es weniger um Ihre personenbezogenen Daten, sondern vielmehr um Ihre körperlichen Merkmale wie zum Beispiel, Geschlecht, Alter, Vorerkrankungen oder Begleitmedikationen. Während der Bearbeitung Ihres Falls kann es vereinzelt Rückfragen geben, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Der Schutz Ihrer persönlichen Identität hat dabei höchste Priorität. Daher erhalten Sie die Rückfragen über ein automatisiertes Rückfragensystem, indem jeder Meldung eine Fall-ID zugewiesen wird. Je ausführlicher Ihre Beschreibungen sind, desto mehr helfen sie bei der Bewertung und schnellen Bearbeitung Ihrer Meldung.

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Wo kann ?
ich meine Nebenwirkungen noch melden?

„Zu Risiken und Nebenwirkungen, lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Dieser Satz hat natürlich weiterhin bestand, wird aber dem digitalen Zeitalter entsprechend noch durch den Zusatz „… und besuchen Sie Nebenwirkungen.de" erweitert.

Sie haben also weiterhin die Möglichkeit, Ihrem Arzt oder Apotheker über Ihre Nebenwirkung zu berichten, denn medizinische Fachkreise sind laut ihrer Berufsordnung dazu verpflichtet, Nebenwirkungen an die Arzneimittelkommissionen weiterzugeben. Patienten können auch direkt beim Arzneimittelhersteller anrufen, eine E-Mail oder einen Brief schreiben. Außerdem bietet die deutsche Arzneimittelbehörde, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), ebenfalls die Möglichkeit, Verdachtsfälle zu melden.

WICHTIG: Egal, für welchen Meldeweg Sie sich entscheiden - Ihre Nebenwirkung müssen Sie nur einmal melden. Ihre Meldung wird in jedem Fall an die Europäischen Datenbank für Arzneimittelnebenwirkungen weitergeleitet und zentral gespeichert.

Arzneimitteltherapien müssen in Echtzeit überwacht werden

“Eine effektive Gesundheitsversorgung kann nur funktionieren, wenn auch die Risiko-Nutzenprofile von Arzneitmitteltherapien in Echtzeit überwacht werden - Medikura hat hierfür ein innovatives Meldesystem für den weltweiten Einsatz entwickelt.”
Prof. Dr. Med. Dr. Rer. Pol. Konrad Obermann