Beipackzettel von Somcupin®, Tropfen einsehen

Lesen Sie diese Packungsbeilage sorgfältig, denn sie enthält wichtige Informationen. Dieses Arzneimittel haben Sie entweder persönlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verschrieben erhalten oder Sie haben es ohne ärztliche Verschreibung in der Apotheke oder Drogerie bezogen. Wenden Sie das Arzneimittel gemäss Packungsbeilage beziehungsweise nach Anweisung des Arztes, des Apothekers oder des Drogisten bzw. der Ärztin, Apothekerin oder Drogistin an, um den grössten Nutzen zu haben. Bewahren Sie die Packungsbeilage auf, Sie wollen sie vielleicht später nochmals lesen.

Wann wird Somcupin®/Tropfen angewendet?

Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Somcupin®, Tropfen bei Schlafstörungen angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, ob Somcupin®, Tropfen gleichzeitig eingenommen werden darf. Bei Anhalten der Beschwerden über einen Monat soll ärztliche Hilfe beansprucht werden. Das Präparat enthält 13 Vol.-% Alkohol.

Wann darf Somcupin®/Tropfen nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Bis heute sind keine Anwendungseinschränkungen bekannt. Bei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen notwendig. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Somcupin®/Tropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Somcupin®, Tropfen darf bei Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht angewendet werden (Aurum chloratum natronatum D4).

Wie verwenden Sie Somcupin®/Tropfen?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben, nehmen Erwachsene 20-25 Tropfen ca. 1/2 Stunde vor dem Schlafengehen in etwas Wasser ein. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Somcupin®/Tropfen haben?

Für Somcupin®, Tropfen sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren. Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie Somcupin®, Tropfen ab und informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „Verwendbar bis” bezeichneten Datum verwendet werden. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15- 25 °C) aufbewahren. Das Präparat enthält 13 Vol.-% Alkohol. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin.

Was ist in Somcupin®/Tropfen enthalten?

1 g Lösung enthält: Argentum nitricum D4 145mg; Aurum chloratum natronatum (Natrium tetrachloroauratum) D4 145mg; Avena sativa spag. Peka D4 165mg; Coffea arabica D12 85mg; Delphinium staphysagria spag. Peka D6 125 mg; Eschscholtzia californica D6 125 mg; Lactuca virosa D6 125 mg; Zincum valerianicum D12 85 mg. Dieses Präparat enthält 13 Vol.-% Alkohol als Hilfsstoff.

Wo erhalten Sie Somcupin®/Tropfen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken oder Drogerien ohne ärztliche Verschreibung. Packungen zu 50 mL und zu 100 mL.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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