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Biomed AG

Was ist Traumaplant Salbe und wann wird es angewendet?

Traumaplant Salbe ist ein Salbenpräparat auf pflanzlicher Basis. Der enthaltene Extrakt aus Beinwellkraut  (Symphytum) wird traditionsgemäss bei Prellungen und Verstauchungen (Sport- und Unfallverletzungen), Gelenk- und Muskelschmerz verwendet und ist abschwellend und schmerzlindernd. Traumaplant Salbe unterstützt die Wundheilung bei Bagatellverletzungen. Traumaplant Salbe ist angezeigt zur Behandlung von stumpfen (d.h. unblutigen) Verletzungen mit Schmerzen und Entzündungen der Gelenke und Muskeln, von Verstauchungen, Quetschungen und Prellungen sowie bei Schürfwunden oder anderen oberflächlichen, unblutigen Hautverletzungen.

Wann darf Traumaplant Salbe nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Traumaplant Salbe darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe (siehe «Was ist in Traumaplant Salbe enthalten?»), bei verletzter Haut (blutige Hautverletzungen). Nicht anwenden auf Schleimhäuten. Nicht mit luftdicht abschliessenden Kompressen verwenden. Kontakt mit Augen vermeiden. Nach der Anwendung die Hände waschen. Nicht bei Kindern unter 6 Jahren anwenden. Wenn sich die Beschwerden innerhalb von 10 Tagen nicht bessern oder verschlechtern, muss ein Arzt bzw. eine Ärztin konsultiert werden. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) anwenden.

Darf Traumaplant Salbe während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder den Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder die Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Traumaplant Salbe?

Nur zur äusserlichen Anwendung. Soweit vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verschrieben 1- bis 5-mal täglich einen 2-3 cm langen Salbenstrang auf die Haut über den schmerzenden Körperpartien oder auf dem verletzten Bereich auftragen. Für Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren wird die gleiche Dosierung empfohlen wie für Erwachsene. Die Behandlung soll 10 Tage nicht überschreiten. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Traumaplant Salbe haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Traumaplant Salbe auftreten: in seltenen Fällen allergische Reaktion mit Hautrötungen, Hautausschlag, Juckreiz. Bei einer spezifischen, allergischen Reaktion (Hautausschlag) ist die Behandlung abzubrechen und ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Traumaplant Salbe bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren. Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Die Aufbrauchfrist nach Anbruch der Behälter beträgt 6 Monate. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Traumaplant Salbe enthalten?

1 g Traumaplant Salbe enthält 100 mg eines Flüssigextraktes aus dem frischen Kraut von Beinwell. Droge-Extrakt-Verhältnis: 2-3:1. Auszugsmittel: 30 Vol% Alkohol. Dieses Präparat enthält zusätzliche Hilfsstoffe sowie Aromastoffe, Propylenglykol, die Konservierungsstoffe Sorbinsäure (E 200) und 2-Hydroxyethylsalicylat.

Wo erhalten Sie Traumaplant Salbe? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Packungen zu 100 g Salbe.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

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