Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage

Beipackzettel lesen leicht gemacht - einfach Medikament eingeben und ohne Lupe und lästiges ein- und auffalten den Beipackzettel lesen.

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docsBeipackzettel und Datenbank

Was bedeuten die Häufigkeitsangaben im Beipackzettel?

In jeder Packungsbeilage sind Angaben zu den Häufigkeiten von Nebenwirkungen vorzufinden, damit Sie das Risiko Ihrer Medikamente vor der Einnahme besser einschätzen können. Der Vollständigkeit halber:

Sehr häufig:

> 1 von 10 Patienten

Häufig:

ca. 1 von 10 Patienten

Gelegentlich:

ca. 1 von 100 Patienten

Selten:

ca. 1 von 1.000 Patienten

Sehr selten:

ca. 1 von 10.000 Patienten

Nicht bekannt:

keine Daten vorhanden

Was hier bereits deutlich wird: die Häufigkeitsangaben beziehen sich auf alle Behandelten und unterscheiden daher nicht zwischen den verschiedenen Patientengruppen, wie beispielsweise Kinder, Schwangere, Patienten mit chronischen Krankheiten wie Rheuma oder Depressionen.

Hinzu kommt, dass die Häufigkeitsangaben der meisten Arzneimittel auf Hochrechnungen beruhen. Das bedeutet, dass die Anzahl der gemeldeten Nebenwirkungen ins Verhältnis zur verkauften Menge der Medikamente gesetzt wird. Da wir mittlerweile wissen, dass weniger als 1% aller vermuteten Nebenwirkungen offiziell gemeldet werden, sind die meisten Häufigkeitsangaben als Untergrenze zu verstehen. Auch ist davon auszugehen, dass längst nicht alle unerwünschten Arzneimittelwirkungen bekannt und daher im Beipackzettel aufgelistet sind. Je mehr tatsächliche Nebenwirkungen gemeldet werden, desto besser können die Häufigkeitsangaben in Packungsbeilagen angepasst werden.

Was hier bereits deutlich wird: die Häufigkeitsangaben beziehen sich auf alle Behandelten und unterscheiden daher nicht zwischen den verschiedenen Patientengruppen, wie beispielsweise Kinder, Schwangere, Patienten mit chronischen Krankheiten wie Rheuma oder Depressionen.

Hinzu kommt, dass die Häufigkeitsangaben der meisten Arzneimittel auf Hochrechnungen beruhen. Das bedeutet, dass die Anzahl der gemeldeten Nebenwirkungen ins Verhältnis zur verkauften Menge der Medikamente gesetzt wird. Da wir mittlerweile wissen, dass weniger als 1% aller vermuteten Nebenwirkungen offiziell gemeldet werden, sind die meisten Häufigkeitsangaben als Untergrenze zu verstehen. Auch ist davon auszugehen, dass längst nicht alle unerwünschten Arzneimittelwirkungen bekannt und daher im Beipackzettel aufgelistet sind. Je mehr tatsächliche Nebenwirkungen gemeldet werden, desto besser können die Häufigkeitsangaben in Packungsbeilagen angepasst werden.

Wie Sie den Inhalt des Beipackzettels selbst beeinflussen können?

Ihre Meldung zählt - im wortwörtlichen Sinne. Wenn Sie Ihre Nebenwirkungen melden, verbessern Sie automatisch die Datengrundlage, auf der die Beipackzettel basieren. So kann es gut sein, dass in Zukunft Ihre gemeldete Nebenwirkung zum ersten Mal neu im Beipackzettel des Arzneimittels aufgeführt wird - oder, wenn Ihre Nebenwirkung schon bekannt war, die Häufigkeitsangabe angepasst werden kann. Beispielsweise könnte sich herausstellen, dass bei einer bestimmten Pille die Wahrscheinlichkeit, Hautausschlag zu bekommen, wesentlich höher ist als bei einer anderen.

In diesem Fall wäre es üblich, dass sogenannte “Rote-Hand-Briefe” (d.h. spezielle Warnhinweise) an Ärzte und Apotheker verschickt werden. Ein solcher Warnbrief könnte beispielsweise darauf hinweisen, dass bestimmte Antidepressiva bei Schwangeren nicht mehr verabreicht werden dürfen, da es zu Komplikationen bei der Fötus-Entwicklung führen kann.

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Über Nebenwirkungen von Medikamenten wird viel debattiert, oftmals kontrovers, und nicht immer immer gibt es eine einheitliche Schlussfolgerung. Informieren Sie sich hier über aktuelle und relevante Informationen Rund um Nebenwirkungen von verschiedenen Medikamenten.