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Was sind A.Vogel Atrosan Tabletten und wann werden sie angewendet?

A.Vogel Atrosan Tabletten enthalten den Extrakt aus der Wurzel der Teufelskralle (Harpagophytum procumbens D.C. und/oder Harpagophytum zeyheri Decne.). A.Vogel Atrosan Tabletten können angewendet werden zur unterstützenden Behandlung von Schmerzen bei Verschleisserkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose).

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei akuten Zuständen, die z. B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, sowie bei andauernden Beschwerden ist ein Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen. Die Anwendung kann über einen Zeitraum von 2 – 3 Monaten erfolgen. Bitte konsultieren Sie nach dieser Zeit Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn die Beschwerden anhalten. Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Hinweis für Diabetiker: 1 Tagesdosierung (=2 Filmtabletten) entspricht 0.03 BE (0.03 BW).

Wann dürfen A.Vogel Atrosan Tabletten nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

A.Vogel Atrosan Tabletten dürfen bei Überempfindlichkeit gegen Teufelskralle oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, sowie bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren nicht eingenommen werden. Bei Gallensteinleiden ist Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin erforderlich. Zur Anwendung vom Präparat bei Kindern liegt kein Erkenntnismaterial vor. A.Vogel Atrosan Tabletten sollten deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen.

Dürfen A.Vogel Atrosan Tabletten während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Zur Anwendung dieses Arzneimittels in Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es sollte deshalb während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Wie verwenden Sie A.Vogel Atrosan Tabletten?

Erwachsene: 2 mal täglich 1 Tablette zu den Mahlzeiten mit etwas Wasser unzerkaut einnehmen. Erfahrungsgemäss dauert es ca 2-4 Wochen bis die volle Wirksamkeit erwartet werden kann. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen können A.Vogel Atrosan Tabletten haben?

Häufig können leichte Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Sodbrennen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit mit Erbrechen), Kopfschmerzen sowie allergische Hautreaktionen auftreten. Bei allergischen Reaktionen sollte die Behandlung mit A.Vogel Atrosan Tabletten abgebrochen werden und ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

A.Vogel Atrosan Tabletten sollen bei Raumtemperatur (15 – 25° C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. A.Vogel Atrosan Tabletten dürfen nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Nach Anbruch soll die Packung innerhalb von 5 Monaten aufgebraucht werden. Nicht aufgebrauchte oder verfallene Packungen sollen an Ihren Apotheker oder Ihren Drogisten bzw. Ihre Apothekerin oder Drogistin zurückgebracht werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in A.Vogel Atrosan Tabletten enthalten?

1 Filmtablette enthält: 480 mg Trockenextrakt aus der südafrikanischen Teufelskrallenwurzel (DEV 1.5 – 3 :1), Auszugsmittel 60% V/V Ethanol. Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie A.Vogel Atrosan Tabletten? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung, in Packungen zu 30, 60 und 120 Tabletten.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

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