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Was sind Amavita Glycolax Zäpfchen und wann werden sie angewendet?

Amavita Glycolax Zäpfchen bewirken, dass im Enddarm Wasser zurückgehalten wird. Dies stimuliert das Zusammenziehen der Darmmuskulatur (Peristaltik), wodurch nach wenigen Minuten die Darmentleerung erfolgt. Amavita Glycolax Zäpfchen werden bei Verstopfung angewendet, die durch eine Verhärtung des Stuhles im letzten Abschnitt des Dickdarms verursacht wird und eine normale Stuhlentleerung verhindert. Der Arzt bzw. die Ärztin kann Ihnen Amavita Glycolax Zäpfchen verschreiben, um die Stuhlentleerung nach einem chirurgischen Eingriff, während der Schwangerschaft, in der Zeit nach der Geburt oder während dem Stillen zu erleichtern.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Verstopfung sollte vorzugsweise mit natürlichen Mitteln bekämpft werden, wie mit einer an Pflanzenfasern reichen Ernährung, genügender Flüssigkeitszufuhr und angemessener körperlicher Betätigung.

Wann dürfen Amavita Glycolax Zäpfchen nicht angewendet werden?

Bis heute sind keine Anwendungseinschränkungen bekannt. Jedoch wird vom ständigen, täglichen Gebrauch dieser Zäpfchen abgeraten.

Wann ist bei der Anwendung von Amavita Glycolax Zäpfchen Vorsicht geboten?

Bei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen zu befolgen. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an andern Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Dürfen Amavita Glycolax Zäpfchen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollten Amavita Glycolax Zäpfchen nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden.

Wie verwenden Sie Amavita Glycolax Zäpfchen?

Erwachsene: Bei Bedarf ein Zäpfchen aus der Schutzhülle entnehmen und in den Darm einführen. Die Wirkung tritt nach einigen Minuten ein, auch wenn das Zäpfchen sich noch nicht ganz aufgelöst hat. Es empfiehlt sich, die Darmentleerung etwas hinauszuzögern, um dem Glycerin zu erlauben, einige Zeit auf den verhärteten Stuhl einzuwirken. Die Anwendung und Sicherheit von Amavita Glycolax Zäpfchen bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen können Amavita Glycolax Zäpfchen haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Amavita Glycolax Zäpfchen auftreten: Eine Langzeitverwendung kann Reizungen im Bereich des Darmausgangs hervorrufen. In diesem Falle wird angeraten, mit dem Arzneimittel auszusetzen und den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat zu fragen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Amavita Glycolax Zäpfchen sollten ausser Reichweite von Kindern und vor Wärme geschützt bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahrt werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Verfallene Packungen sollten der Apotheke oder Drogerie zurückgebracht werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Amavita Glycolax Zäpfchen enthalten?

1 Zäpfchen enthält als Wirkstoff 2.25 g Glycerin sowie Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Amavita Glycolax Zäpfchen? Welche Packungen sind erhältlich?

Amavita Glycolax Zäpfchen erhalten Sie in Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Packungen mit 18 Zäpfchen für Erwachsene.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

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