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Was ist Antidry bath und wann wird sie angewendet?

Antidry bath mit hautfreundlichem Mandelöl und Paraffinöl dient der Bereitung stark fettender und zugleich sanft reinigender Ölbäder. Im Badewasser bildet Antidry eine feindisperse Emulsion. In dieser Form können die enthaltenen Öle als dünner, nicht schmierender Film die Hautoberfläche überziehen, die Entfettung der Haut während der Reinigung verhindern und gleichzeitig der Haut fehlendes Fett zuführen. Zusätzlich verzögert der dünne Fettfilm den Wasserverlust der Haut und wirkt damit ihrer Austrocknung entgegen. Antidry bath wird verwendet bei trockenen, juckenden, schuppenden Hauterscheinungen wie anlagebedingter trockener und schuppender Haut; Altershaut; empfindlicher, trockener Haut des Säuglings sowie zur Unterstützung der Behandlung verschiedener Hauterkrankungen wie trockene Ekzemformen; Schuppenflechte; Ichthyosis (Fischschuppenkrankheit).

Wann darf Antidry bath nicht angewendet werden?

Wie alle heissen Vollbäder: nicht bei schweren Herz- und Kreislaufstörungen; Tuberkulose, schweren fieberhaften und infektiösen Erkrankungen. Bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen im Arzneimittel enthaltenen Bestandteil.

Wann ist bei der Anwendung von Antidry bath Vorsicht geboten?

Bei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen zu befolgen. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Wie verwenden Sie Antidry bath?

Erwachsene und Kinder ab 2 Jahren: Antidry wird dem vorbereiteten Badewasser zugefügt und durch leichtes Umrühren verteilt. Vollbad: 15 ml = ¾ (dreiviertel) Messbecher. Teilbad/Kinderbad: 5-10 ml = ½ Messbecher. Bei Anwendung des Dispensers (500 ml Packungsgrösse) entspricht 1 Pumpenhub ca.1.2 ml. Somit ergeben sich für die Anwendung mit Dispenser direkt in das Bad bei 15 ml = 12 - 13 Pumpenhübe, respektive bei 5 - 10 ml = 4 - 8 Pumphübe. Badedauer: 10-15 Minuten. Temperatur: ca. 36°C. Bei starkem Juckreiz sind Temperaturen unter 36°C besonders wirkungsvoll. Um die rückfettende Wirkung nicht zu beeinträchtigen, sollte die Haut nach dem Bad nicht abgespült oder frottiert, sondern nur sanft abgetrocknet werden. Säuglinge und Kinder unter 2 Jahren: Die Anwendung und Sicherheit von Antidry bath ist bisher nicht in klinischen Studien geprüft worden. Die Anwendung sollte ohne Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin 3 Wochen nicht überschreiten. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Antidry bath haben?

Für Antidry bath sind bisher keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen beobachten, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

Während und nach dem Bad keine Seife benutzen. Der Zusatz von Antidry bath erhöht die Gefahr des Ausrutschens in der Badewanne. Antidry bath soll nur bis zu dem auf dem Behälter mit 'EXP' bezeichneten Datum verwendet werden. Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Antidry bath enthalten?

1 g Antidry bath enthält: Wirkstoffe: Mandelöl süss raff. 200,0 mg; Paraffinöl, flüssig 729,8 mg. Hilfsstoffe: Antioxidans: E 320 (Butylhydroxyanisol); Aromastoff: Vanillin und andere, sowie weitere Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Antidry bath? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung. bath: Flaschen zu 200 und 500 ml.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

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