Arbid® n

  • Was ist Arbid N und wann wird es angewendet?
  • Wann darf Arbid N nicht angewendet werden?
  • Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Arbid N Vorsicht geboten?
  • Darf Arbid N während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?
  • Wie verwenden Sie Arbid N?
  • Welche Nebenwirkungen kann Arbid N haben?
  • Was ist ferner zu beachten?
  • Was ist in Arbid N enthalten?
  • Wo erhalten Sie Arbid N? Welche Packungen sind erhältlich?

Vermuten Sie selbst Nebenwirkungen eines Medikamentes zu verspüren?

Was ist Arbid N und wann wird es angewendet?

Arbid N enthält ein Antihistaminikum, Chlorphenaminmaleat. Es wird bei entzündlichen und allergischen Erkrankungen der oberen Atemwege wie Schnupfen, Heuschnupfen, chronischem Nasenrinnen, vasomotorischer bzw. allergischer Rhinitis, Rhinopharyngitis, allergischer Sinusitis angewendet sowie als Adjuvans bei Grippe und Erkältungen. Zur symptomatischen Behandlung von allergischen Zuständen wie Urtikaria (Nesselsucht), Konjunktivitis (Bindehautentzündung).

Wann darf Arbid N nicht angewendet werden?

Wenn Sie auf einen Bestandteil des Arzneimittels empfindlich sind, das Risiko eines Engwinkelglaukoms (erhöhter Augeninnendruck) besteht oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben, oder bei der gleichzeitigen Behandlung und bis 2 Wochen nach Ende der Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen (insbesondere MAO-Hemmer). Ausserdem darf Arbid N während dem letzten Trimester der Schwangerschaft oder in der Stillzeit nicht angewendet werden (siehe «Darf Arbid N während der Schwangerschaft und während der Stillzeit eingenommen werden?»). Bei Kindern unter 3 Jahren darf Arbid N nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Arbid N Vorsicht geboten?

Arbid N darf nicht über längere Zeit oder in höherer als der empfohlenen Dosierung ohne ärztliche Konsultation verwendet werden. Treten allergische Reaktionen auf oder eine Bronchialverengung mit Atemschwierigkeiten, sogenannter Bronchospasmus (siehe unter «Welche Nebenwirkungen kann Arbid N haben?»), ist die Behandlung sofort zu unterbrechen und der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren. Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Arbid N während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?

Wenn Sie voraussehen schwanger zu werden, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie stillen, sollten Sie auf die Einnahme von Arzneimitteln verzichten. Es ist bekannt, dass die Einnahme von Arbid N während dem letzten Trimenon die Gesundheit des Fötus beeinträchtigen kann. Aus diesem Grund darf Arbid N nicht während dem letzten Trimenon eingenommen werden. Arbid N kann während dem ersten und zweiten Trimenon bei zwingender Indikation und auf Verschreibung des Arztes eingenommen werden. Arbid N darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Falls Sie dennoch auf ärztliche Verschreibung Arbid N unbedingt einnehmen müssen, so müssen Sie auf das Stillen verzichten.

Wie verwenden Sie Arbid N?

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verschrieben, beträgt die übliche Dosierung für Kinder von 3–5 Jahren: 10 Tropfen 4–6× täglich; für Kinder von 6–12 Jahren: 20 Tropfen 4–6× täglich, für Erwachsene: 40 Tropfen 4–6× täglich. Bevorzugt zwischen den Mahlzeiten einnehmen. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin beschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Arbid N haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Arbid N auftreten: Häufig: Schläfrigkeit und Verminderung der Reaktionsbereitschaft (siehe «Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Arbid N Vorsicht geboten?»). Gelegentlich: Magen-/Darm-Störungen wie Verstopfung; im weiteren Mundtrockenheit, Beschwerden beim Harnlassen, Sehstörungen (Akkommodationsstörungen), Erhöhung des Augeninnendrucks, Unruhe (besonders bei Kindern), Nervosität und Schlafstörungen. Bei empfindlichen Personen können allergische Reaktionen vorkommen (Hautausschlag, Juckreiz, Pulsbeschleunigung, Atemstörungen, Bewusstseinsverlust). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel nicht mehr einnehmen und so rasch wie möglich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin sprechen. Bei Überdosierung des Wirkstoffes Chlorphenamin können Krämpfe, Atembeschwerde bis zu akuter Atemnot und Koma auftreten. Kinder, insbesondere Kleinkinder, reagieren mit besonderer Empfindlichkeit bei zu hoher Dosierung. Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen beobachten, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

Die Flaschen von Arbid N sind mit einem kindersicheren Verschluss versehen. Zum Öffnen muss die Verschlusskappe nach unten gedrückt und gleichzeitig gedreht werden. Die Kindersicherung ist nur wirksam, wenn die Verschlusskappe nach Gebrauch bis zum Anschlag kräftig zugedreht wird. Arbid N bei Raumtemperatur (15–25 °C) in der Originalpackung ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Geöffnetes Behältnis nach Entnahme einer Dosis sorgfältig wieder verschliessen. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Arbid N enthalten?

1 g (ca. 20 Tropfen) enthält: 2 mg Chlorphenaminmaleat, Konservierungsmittel: Natrium-methylparahydroxybenzoat E 219, Natrium-propylparahydroxybenzoat E 217, Aromastoffe sowie weitere Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Arbid N? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung, inTropfflaschen zu 30 ml.
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