Beipackzettel von Arkocaps® Kohle einsehen

Was ist Arkocaps Kohle und wann wird er angewendet?

Arkocaps Kohle Kapseln enthalten Aktivkohle, die durch ihre grosse Oberfläche ein hohes Bindungsvermögen besitzt. Dadurch werden Schadstoffe und Gase gebunden. Arkocaps Kohle wird bei akutem Durchfall und Blähungen in Zusammenhang mit Durchfall angezeigt.

Wann darf Arkocaps Kohle nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltstoffe. Wenn Durchfall mit Fieber und Blut im Stuhl einhergeht, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wann ist bei der Einnahme von Arkocaps Kohle Vorsicht geboten?

Wenn die Beschwerden länger als 3 Tage anhalten, wenn die Beschwerden sich wiederholen, so ist ein Arzt, eine Ärztin oder ein Apotheker zu konsultieren. Besonders bei älteren Menschen und Kindern muss zusätzlich auf eine ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr geachtet werden. Aufgrund ihrer Eigenschaften kann die Aktivkohle andere Arzneimittel fixieren und dadurch ihre Wirkung reduzieren. Es ist also wichtig, Arkocaps Kohle Kapseln mindestens 2 Stunden vor oder nach ihren übrigen Arzneimitteln einzunehmen. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie : - an anderen Krankheiten leiden, - Allergien haben oder, - andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen. Nicht zur Verwendung für Kinder unter 6 Jahren. Darf Arkocaps Kohle während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden? Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder den Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder die Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Arkocaps Kohle?

Erwachsene: 2 bis 3 Kapseln dreimal täglich mit einem Glas Wasser. Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren: 1 bis 4 Kapseln täglich mit einem Glas Wasser. Nicht zur Verwendung für Kinder unter 6 Jahren. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Arkocaps Kohle haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Arkocaps Kohle auftreten : in seltenen Fällen, Magen- und Darmbeschwerden wie Verstopfung und Erbrechen. Arkocaps Kohle kann zu Schwarzfärbung des Stuhls führen. Arkocaps Kohle wird im Allgemeinen gut vertragen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Dieses Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit " EXP " bezeichneten Datum verwendet werden. Den Behälter in der Originalpackung aufbewahren um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen und bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Arkocaps Kohle enthalten?

Eine Kapsel enthält 225 mg Aktivkohle (carbo activatus). Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Arkocaps Kohle? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Flakon mit 30 Kapseln.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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