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Was ist BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft und wann wird es angewendet?

BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft enthält einen Trockenextrakt aus Thymiankraut und einen Flüssigextrakt aus Eibischwurzel. Thymiankraut und Eibischwurzel werden traditionsgemäss angewendet bei Husten und zur Schleimlösung. Konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls die Symptome bei Anwendung von BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft weiter bestehen.

Wann darf BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen die Wirkstoffe, ein anderes Mitglied aus der Familie der Lippenblütler oder einen der sonstigen Bestandteile von BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft sind. BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft enthält die Konservierungsstoffe Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat. Diese können allergische Reaktionen, die auch später auftreten können, hervorrufen. Besondere Vorsicht bei der Anwendung von BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft ist erforderlich bei Fieber, Atemnot oder eitrigem Auswurf oder einer Verschlechterung der Symptome während der Behandlung. In diesen Fällen ist ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen. Bei Kindern von 6 bis 12 Jahren wird die Anwendung nur nach Verordnung durch einen Arzt bzw. eine Ärztin empfohlen. Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt. Bisher wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie ·an anderen Krankheiten leiden, ·Allergien haben oder ·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.

Darf BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Da keine ausreichenden Daten vorliegen, wird die Anwendung während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht empfohlen. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft?

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebenen oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dosierung: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 15 ml alle 3 bis 4 Stunden (4 bis 6 mal täglich; Tagesgesamtdosis bis zu 90 ml). Kinder von 6 bis 12 Jahren nur nach ärztlicher Verordnung: 7,5 ml alle 3 bis 4 Stunden (4 bis 6 mal täglich; Tagesgesamtdosis bis zu 45 ml). Kinder unter 6 Jahren: Die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Daten vorliegen. Anwendung: Nehmen Sie BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft unverdünnt ein, indem Sie die oben angegebene Dosis in den beiliegenden Messbecher geben. Der Messbecher weist eine Skalierung zwischen 2,5 ml und 20 ml auf. Sie können BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft bei Bedarf auch in Wasser oder warmem Tee verdünnt trinken. Die Selbstbehandlung mit BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft sollte auf 7 Tage begrenzt sein. Sofern dann noch keine wesentliche Besserung eingetreten ist, sollten Sie einen Arzt bzw. einen Ärztin aufsuchen, da eine ernsthaftere Erkrankung vorliegen könnte. Wenn Sie eine grössere Menge von BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft eingenommen haben als Sie sollten, können die unter Nebenwirkungen aufgezählten Symptome verstärkt auftreten. In diesem Fall benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Diese können über gegebenenfalls erforderliche Massnahmen entscheiden. Wenn Sie die Einnahme von BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein.

Welche Nebenwirkungen kann BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft haben?

Überempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz und Hautreaktionen, einschliesslich allergischen Schock, verstärkter Husten mit vermehrter Schleimbildung sowie Magen-Darmbeschwerden, wurden bei Arzneimitteln mit Thymian-Eibisch beobachtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist nicht bekannt. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Etikett und dem Umkarton mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Nicht über 25 °C lagern. Die Flasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Die Flasche nach Gebrauch wieder gut verschliessen und den Inhalt nach Anbruch innerhalb von 4 Wochen aufbrauchen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltabfall entsorgt werden. Bringen Sie nicht mehr benötigte Medikamente nach Therapieschluss bzw. Medikamente die das «EXP»-Datum überschritten haben zur fachgerechten Entsorgung an Ihre Bezugsstelle (Arzt, Apotheke oder Drogerie) zurück.

Was ist in BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft enthalten?

15 ml (= 16,7 g) enthalten als Wirkstoff: 0,12 g Thymiankrauttrockenextrakt (Droge-Extrakt-Verhältnis von 7-13: 1, Auszugsmittel: Wasser) und 0,83 g Eibischwurzelfluidextrakt (Droge-Extrakt-Verhältnis von 1: 13, Auszugsmittel: Wasser). Die sonstigen Bestandteile sind Xylitol, Konservierungsmittel: Methylparaben (E218) und Propylparaben (E216), Aromastoff: Himbeersaftkonzentrat und Himbeeraroma, Xanthangummi, Zitronensäure (E330), Maltodextrin, arabisches Gummi, gereinigtes Wasser.

Wo erhalten Sie BRONCHOSTOP®DUO Hustensaft? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Packungen zu 120 ml und 200 ml.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

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