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Was ist Boldosan Leber-Galle und wann wird es angewendet?

Boldosan Leber-Galle ist ein pflanzliches Arzneimittel, welches Extrakte aus Artischockenblättern, Mariendistelfrüchten, Löwenzahn und Boldoblättern enthält. Boldosan Leber-Galle wird traditionsgemäss angewendet zur unterstützenden Behandlung bei Funktionsstörungen des Leber- und Gallesystems sowie bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Druckgefühl im Magen und Völlegefühl.

Was sollte dazu beachtet werden?

Sollten sich die Beschwerden verschlimmern oder länger als 14 Tage anhalten, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Wann darf Boldosan Leber-Galle nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Verdauungsbeschwerden bei Kindern unter 12 Jahren müssen ärztlich abgeklärt werden. Deshalb soll das Präparat in diesen Fällen ohne ärztlichen Rat nicht angewendet werden. Bei schweren Leberstörungen mit Cholestase (Gallenstau) oder Ikterus (Gelbsucht) darf Boldosan Leber-Galle nicht eingenommen werden. Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe oder allgemein gegen Korbblütler (Compositen wie z. B. Arnika, Schafgarbe, Echinacea etc.). Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Boldosan Leber-Galle während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrung ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Boldosan Leber-Galle?

Erwachsene: 2 mal täglich 1 Tablette nach dem Essen mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Die Anwendung und Sicherheit von Boldosan Leber-Galle bei Kindern und Jugendlichen wurde bisher nicht geprüft. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Boldosan Leber-Galle haben?

Für Boldocynara sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

Boldosan Leber-Galle für Kinder unerreichbar aufbewahren und nicht über 30° C lagern. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Nicht aufgebrauchte oder verfallene Packungen sollen an Ihren Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Apothekerin oder Drogistin zur Entsorgung zurückgebracht werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Boldosan Leber-Galle enthalten?

1 Tablette Boldosan Leber-Galle enthält: Spissumextrakt hergestellt aus: 230 mg Tinktur aus frischen Artischockenblättern, Droge-Extraktionsmittel-Verhältnis 1:30, Auszugsmittel Ethanol 65% (V/V); 160 mg Tinktur aus Mariendistelfrüchten, Droge-Extraktionsmittel-Verhältnis 1:2, Auszugsmittel Ethanol 58% (V/V); 60 mg Tinktur aus frischen Löwenzahnwurzeln und -kraut, Droge-Extraktionsmittel-Verhältnis 1:17, Auszugsmittel Ethanol 51% (V/V); 35 mg Tinktur aus Boldoblättern, Droge-Extraktionsmittel-Verhältnis 1:10, Auszugsmittel Ethanol 70% (V/V). Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Boldosan Leber-Galle? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung, in Packungen zu 60 Tabletten.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

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