Brinerdin®

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Was ist Brinerdin und wann wird es angewendet?

Brinerdin wird auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet. Brinerdin ist ein gut verträgliches Arzneimittel zur Senkung eines arteriellen Bluthochdrucks. Brinerdin vereinigt drei bekannte Wirkstoffe in einem Dragée. Diese Kombination kommt nicht nur der Blutdrucksenkung zugute, sondern führt auch innert weniger Tage zum Verschwinden von Symptomen wie Kopfschmerzen, Spannungsgefühlen und Schlaflosigkeit. Brinerdin senkt den Blutdruck in der Mehrzahl der Fälle nach 4-7 Tagen. Die optimale Wirkung wird nach 1-4 Wochen erreicht.

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Was sollte dazu beachtet werden?

Um einen zu niedrigen Kaliumgehalt im Blut zu verhindern, wird während der Einnahme von Brinerdin empfohlen, kaliumreiche Nahrungsmittel (Obst, Gemüse, Fisch, fettarmer Käse) zu essen. Eine darüber hinausreichende zusätzliche Kaliumzufuhr ist meistens nicht erforderlich. Der Arzt bzw. die Ärztin wird den Serumkalium-Spiegel während der Behandlung mit Brinerdin in regelmässigen Abständen kontrollieren.

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Wann darf Brinerdin nicht angewendet werden?

In folgenden Fällen soll Brinerdin nicht eingenommen werden: Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe. Bei andauerndem therapieresistentem, vermindertem Kaliumgehalt im Blut, schwerem Leber- oder Nierenleiden, fortgeschrittener Arterienverhärtung, schweren Erkrankungen der Herzkranzgefässe und nach frischem Herzinfarkt, Parkinson-Krankheit, Epilepsie, Phäochromozytom (seltener Tumor), falls Sie zum jetzigen Zeitpunkt oder früher an Depressionen leiden oder litten, bei gleichzeitiger oder kürzlicher Behandlung mit einem MAO-Hemmer (Arzneimittel gegen Depression), Magen- Darmgeschwüren, während der Schwangerschaft und Stillzeit.

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Wann ist bei der Einnahme von Brinerdin Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Während der Einnahme von Brinerdin sollten Sie nicht gleichzeitig eine streng kochsalzarme Diät durchführen. Weitere Vorsichtsmassnahmen sind bei Patienten mit früheren Magen-Darm-Erkrankungen (Geschwüre), mit Herzproblemen, Asthma, Diabetikern (evtl. Neueinstellung der Dosierung von Insulin und Antidiabetika), bei Patienten mit schweren Leber- und Nierenleiden sowie bei Patienten mit Gicht angezeigt. In diesen Fällen ist besondere Vorsicht angezeigt, und Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird deshalb in regelmässigen Abständen die notwendigen Kontrolluntersuchungen durchführen. Dem Arzt bzw. der Ärztin sind allfällig auftretende Verstopfung, Austrocknung der Nase, Abnahme des Geschlechtstriebes oder depressive Verstimmung zu melden. Die gleichzeitige Anwendung von Brinerdin und anderen Arzneimitteln wie solche zur Beruhigung, Schlafmittel, Herzkreislaufmittel, Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, Alkohol, Narkosemittel, Sympathomimetika (in Augen- bzw. Nasentropfen, Hustenmittel), Arzneimittel gegen Prostatavergrösserung, gegen Harndrang und Blasenschwäche, Kortison, Schmerzmittel, Entzündungshemmer, Antihistaminika, Antidepressiva, Antimalaria, Antibiotika, Antidiabetika, Muskelrelaxantien, Abführmittel, Diuretika, Blutverdünner, Vitamin D, Kalzium, Pilzmittel sowie Arzneimittel gegen erhöhte Cholesterinwerte können. Wechselwirkungen hervorrufen. Vorsicht ist geboten, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden und vorgängig den Arzt bzw. die Ärztin darüber zu informieren. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie ·an anderen Krankheiten leiden, ·Allergien haben oder ·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (Externa).

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Darf Brinerdin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Brinerdin nicht eingenommen werden.

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Wie verwenden Sie Brinerdin?

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Halten Sie sich genau an die Dosierungsvorschriften Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin, da diese individuell verschieden sein können. Wenn von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosierung 1 Dragée täglich. Bei Bedarf können 2-3 Dragées täglich erforderlich sein. Eine regelmässige Einnahme ist notwendig, um den andauernden Therapieerfolg zu sichern. Brinerdin ist für Kinder ungeeignet.

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Welche Nebenwirkungen kann Brinerdin haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Brinerdin auftreten: Häufig können Gewichtszunahmen, depressive Verstimmungen, Schwindel, Nervosität und Albträume, verschwommenes Sehen, Tränenfluss, Wasseransammlungen, Schwellungen der Nasenschleimhaut, Atemlosigkeit, Magen- und Darmstörungen (z.B. Durchfall), Verschlechterung des Diabetes, Mundtrockenheit, erhöhter Speichelfluss sowie Müdigkeit vorkommen. Gelegentlich treten Kopfschmerzen, Herzklopfen, Oberbauchbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Muskelverspannung oder (Waden)krämpfe auf. Selten bis sehr selten können auch Anschwellen der Brüste, sowie das Austreten von Milch, Angstzustände, Konzentrationsschwäche, Verwirrtheit, Hörstörung, Hitzewallungen, Bewusstlosigkeit, zu niedriger Blutdruck im Stehen, Blutarmut, Muskelschwäche, Nasenbluten, Magenbluten, Appetitsteigerung, Ekzem, Juckreiz, Herzrhythmusstörungen sowie herabgesetzte Libido, Potenz- und Ejakulationsstörungen auftreten. Bei prädisponierten Personen können Gichtanfälle zum Vorschein kommen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

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Was ist ferner zu beachten?

Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Das Arzneimittel soll nicht über 25°C aufbewahrt werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

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Was ist in Brinerdin enthalten?

1 Dragée Brinerdin enthält 0.5 mg Dihydroergocristin (als Mesilat), 5.0 mg Clopamid, 0.1 mg Reserpin sowie Hilfsstoffe.

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Wo erhalten Sie Brinerdin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung. Brinerdin:  100 Dragées.