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Wann wird Kolon Sérocytol angewendet?

Kolon Sérocytol wird traditionsgemäss zur unterstützenden Behandlung bei funktionellen Störungen oder Probleme des Kolons und des Darmtraktes auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet. Was sollte dazu beachten werden? Die Behandlung mit Kolon Sérocytol erfordet eine wiederholte Anwendung, damit gute Ergebnisse erzielt werden. Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Kolon Sérocytol gleichzeitig angewendet werden darf.

Wann darf Kolon Sérocytol nicht angewendet werden?

Kolon Sérocytol darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff oder einem anderen Bestandteil von Kolon Sérocytol sind. Wann ist bei der Anwendug von Kolon Sérocytol Vorsicht geboten? Bei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen notwendig. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie -an andern Krankenheiten leiden, -Allergien haben, -andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (bei Externa).

Darf Kolon Sérocytol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten den Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder die Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Kolon Sérocytol?

Erwachsene: befolgen Sie bitte Ihre Verordnung. Im Allgemeinen ein Suppositorium alle zwei bis drei Tage, am Abend beim Zubettgehen über 2-3 Monate anzuwenden. Eine Kombination mit anderen Sérocytol erfolgt gemäss den Anordnungen des Arztes oder der Ärztin. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Die Anwendung und Sicherheit von Kolon Sérocytol bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht systematisch geprüft worden und sollte deshalb in dieser Altersklasse nicht angewendet werden. Ändern Sie die verschriebe Dosierung nicht. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Kolon Sérocytol haben?

Die Anwendung von Kolon Sérocytol kann folgenden Nebenwirkungen verursachen: Gelegentlich leichte lokale Reizungen oder eine Aerokolie, die vorübergehender Natur sind, sowie zu Beginn der Behandlung eine leichte Ermüdung. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp» bezeichneten Datum verwendet werden. Lagerungshinweis: im Kühlschrank (2°C - 8°C) vor Licht und für Kindern unerreichbar lagern. Nicht einfrieren. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Kolon Sérocytol enthalten?

Ein Suppositorium enthält 8 mg Globuline aus Pferden, welche mit Extrakten aus Darmgewebe von Schweinen immunisiert wurden und als Hilfstoffe Propylenglykol, Methylparahydroxynezoat (E 218) und Propylparahydroxybenzoat (E 216).

Wo erhalten Sie Kolon Sérocytol? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung. Packungen mit 3 Suppositorien.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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