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Was ist Cegrovit und wann wird es angewendet?

Cegrovit enthält als Wirkstoff Vitamin C. Der Körper benötigt täglich in ausreichender Menge Vitamin C. Er erhält es normalerweise durch eine richtig zusammengestellte Nahrung. Vitamin C ist für die Aufrechterhaltung vieler lebenswichtiger Stoffwechselvorgänge notwendig. Vitamin C unterstützt die Abwehrkraft gegen Infektionen. Es wird angewendet bei: 1.Vitamin-C-Mangel 2.Erhöhtem Bedarf z.B. bei Infektionen, bei Magen- und Darmerkrankungen, welche die Nahrungsaufnahme beeinträchtigen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Diabetiker, welche die Zuckerbestimmung im Urin selbst vornehmen, sollten einige Tage vor dem Test kein Cegrovit einnehmen, weil Vitamin C das Testresultat beeinflusst. Hinweis für Patienten mit hohem Blutdruck: Eine Brausetablette enthält 0,26g Natrium (entspricht ca. 0,7g Kochsalz)

Wann darf Cegrovit nicht angewendet werden?

Wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren, sollten Sie Cegrovit nicht mehr einnehmen. Wenn Sie an Nierensteinen mit gleichzeitig erhöhter Oxalsäure-Ausscheidung leiden, eine Eisenspeicherkrankheit oder eine Harnvergiftung haben, dürfen Sie Cegrovit nicht einnehmen.

Wann ist bei der Einnahme von Cegrovit Vorsicht geboten?

Arzneimittel zur Empfängnisverhütung (orale Kontrazeptiva) und bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Allergien und Entzündungen (Kortikosteroide) führen zu einem erhöhten Abbau von Vitamin C. bestimmte Arzneimittel, die den Knochenbau hemmen (Calcitonin) erhöhen den Vitamin C Verbrauch. Salicylsäurederivate (z.B. Acetylsalicylsäure), bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) sowie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Barbiturate) vermindern die Vitamin C Verfügbarkeit im Körper durch verkleinerte Resorption bzw. durch eine erhöhte Ausscheidung. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äußerlich anwenden!

Darf Cegrovit während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Es bestehen keine Bedenken, Cegrovit auch während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit einzunehmen.

Wie verwenden Sie Cegrovit?

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: Wenn nicht anders verordnet, 1 Brausetablette täglich in einem Glas Wasser (ca. 2dl) aufgelöst einnehmen. Die Anwendung und Sicherheit bei Kindern ist bisher nicht geprüft worden. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Cegrovit haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Cegrovit auftreten: Nach hohen Dosen (über 4g) wird gelegentlich leichter Durchfall oder vermehrtes Harnlassen beobachtet. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Arzneimittel in der Originalpackung, außerhalb der Reichweite von Kindern, trocken und bei Raumtemperatur (15-25° C) aufbewahren. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit <> bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Cegrovit enthalten?

1 Brausetablette enthält 1g Vitamin C. Cegrovit enthält als Hilfsstoffe Zucker (1,3g pro Brausetablette), Saccharin-natrium, Aromastoffe.

Wo erhalten Sie Cegrovit? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Originalpackung zu 10 Brausetabletten

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

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