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Was ist Carmol Rheumasalbe und wann wird sie angewendet?

Carmol Rheumasalbe ist eine Salbe zum Einreiben mit ätherischen Ölen aus 8 Heilkräutern und weiteren pflanzlichen sowie synthetischen Wirkstoffen. Carmol Rheumasalbe bewirkt bei ihrer Anwendung zuerst einen Kühleffekt, welcher nach wenigen Minuten durch ein Wärmegefühl abgelöst wird. Carmol Rheumasalbe wirkt schmerzlindernd, abschwellend und entzündungshemmend. Carmol Rheumasalbe ist gut hautverträglich und hinterlässt keine Rückstände. Carmol Rheumasalbe wird äusserlich angewendet bei Schmerzen und Entzündungen der Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen wie -rheumatischen Beschwerden, -Gelenkschmerzen, -Rückenschmerzen, -Lumbalschmerz -Tennisellenbogen, -Sehnenscheidenentzündung, -Muskelverkrampfungen, -Muskelverspannungen, -Muskelkater, -Wadenkrämpfen. Zusätzlich bei stumpfen Verletzungen wie -Verstauchungen, -Prellungen, -Quetschungen, -Zerrungen, -Verrenkungen. Carmol Rheumasalbe ist auch geeignet als Massagesalbe, um die Muskeldurchblutung zu fördern.

Was sollte dazu beachtet werden?

Carmol Rheumasalbe darf nicht eingenommen, also innerlich angewendet werden.

Wann darf Carmol Rheumasalbe nicht angewendet werden?

Carmol Rheumasalbe darf nicht bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet werden. Nicht anwenden bei bekannter Empfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe (gemäss Zusammensetzung). Nicht anwenden bei Neigung zu Allergien. Bei Niereninsuffizienz nicht über längere Zeit oder grossflächig anwenden. Nicht bei bestehender gerinnungshemmender Therapie anwenden, da es auch bei lokaler Anwendung zu Blutungen durch den Wirkstoff Methylsalicylat kommen kann. Nicht für Kompressen, Fixationen und Bandagen verwenden. Nicht auf offene und blutende Wunden streichen. Nicht auf Schleimhäute auftragen.

Wann ist bei der Anwendung von Carmol Rheumasalbe Vorsicht geboten?

Nach der Anwendung von Carmol Rheumasalbe die Hände gründlich mit Seife waschen. Tritt nach Anwendung von Carmol Rheumasalbe eine Reizung der Haut auf, ist von einer weiteren Anwendung Abstand zu nehmen (siehe unter «Welche Nebenwirkungen kann Carmol Rheumasalbe haben?») Behandelte Körperstellen nicht mit Verbänden abdecken. Augenkontakt mit Carmol Rheumasalbe unbedingt vermeiden. Sich während der Behandlung nicht der Sonne aussetzen. Kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen. Kann allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie -an anderen Krankheiten leiden, -Allergien haben oder -andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Carmol Rheumasalbe während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Schwangerschaft Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Daher sollte Carmol Rheumasalbe während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist klar notwendig. Stillzeit Es ist nicht bekannt, ob die in Carmol Rheumasalbe enthaltenen Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen. Carmol Rheumasalbe ist für Säuglinge kontraindiziert. Daher darf Carmol Rheumasalbe während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Wie verwenden Sie Carmol Rheumasalbe?

Erwachsene Falls nicht anders verschrieben, einen 2-5 cm langen Salbenstrang Carmol Rheumasalbe bis zu 5-mal täglich auf die zu behandelnden Körperstellen auftragen und einreiben oder leicht einmassieren. Anschliessend die Hände mit Seife waschen. Die Anwendung und Sicherheit von Carmol Rheumasalbe bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Carmol Rheumasalbe haben?

Gelegentlich treten Hautreizungen (Rötungen, Jucken), Hautbrennen oder Hautausschlag auf. Bei übermässiger Reizung der Haut die Behandlung abbrechen, die betroffene Stelle mit einer fetthaltigen Flüssigkeit, z.B. Milch, abspülen sowie gegebenenfalls einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten oder Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Lagerungshinweis Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern lagern. Den Behälter fest verschlossen halten. Weitere Hinweise Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Carmol Rheumasalbe enthalten?

Wirkstoffe 100 g Salbe enthalten Levomenthol 1.35 g, racemischen Campher 0.50 g, Methylsalicylat 0.73 g, ätherische Öle: Anisöl 0.07 g, Nelkenöl 0.05 g, Eukalyptusöl 0.84 g, Muskatöl 0.09 g, Citronellöl 0.11 g, Salbeiöl 0.11 g, Terpentinöl 0.90 g, Thymianöl 0.19 g. Hilfsstoffe Dieses Präparat enthält zusätzlich Wasser, Glycerylstearat, Lanolin, Decyloleat, Isopropylmyristat, Cetylalkohol, Cetearyl Ethylhexanoat/Isopropylmyristat und die Konservierungsmittel Methylparahydroxybenzoat (E 218) und Propylparahydroxybenzoat (E 216).

Wo erhalten Sie Carmol Rheumasalbe? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung. Tube à 80 g.

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Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

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