Beipackzettel von Cromo ophta Sandoz® einsehen

Was ist Cromo ophta Sandoz und wann wird es angewendet?

Cromo ophta Sandoz sind Augentropfen in Ampullen, die den Wirkstoff Natriumcromoglicat enthalten. Sie werden verwendet zur Linderung und Behandlung verschiedener allergischer Augenbindehautentzündungen wie z.B. der im Frühjahr auftretenden Heufieber-Konjunktivitis, der chronisch-allergischen Konjunktivitis und der Frühjahrs-Keratokonjunktivitis (Entzündung von Hornhaut und Augenbindehaut). Cromo ophta Sandoz enthält keinen Konservierungsstoff und ist daher vor allem für Patienten, die überempfindlich auf Konservierungsstoffe reagieren, geeignet. Cromo ophta Sandoz soll frühzeitig und regelmässig angewendet werden. Die volle Wirksamkeit wird nach 2–4 Wochen konsequenter Anwendung erreicht.

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei schweren allergischen Erkrankungen sollte die Ursache durch eine spezielle allergologische Bilanz ermittelt werden, um die auslösenden Ursachen zu beseitigen. Hinweis für Kontaktlinsenträger Das Tragen von Kontaktlinsen ist bei allergischen Augenbeschwerden generell nicht angezeigt. Setzen Sie daher die Kontaktlinsen erst wieder ein, wenn die Allergie wieder abgeklungen ist. Wenn Sie jedoch auf das Tragen von Kontaktlinsen angewiesen sind, entfernen Sie diese unmittelbar vor dem Eintropfen und setzen Sie sie frühestens 15 Minuten nach der Applikation wieder ein. Denken Sie daran, dass bei allergischen Erscheinungen und während der Behandlung mit Cromo ophta Sandoz Ihre Augen empfindlicher gegenüber Kontaktlinsen sind.

Wann darf Cromo ophta Sandoz nicht angewendet werden?

Bei einer bekannten oder vermuteten Überempfindlichkeit gegenüber Natriumcromoglicat oder einem der anderen Inhaltsstoffe sollte Cromo ophta Sandoz nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Cromo ophta Sandoz Vorsicht geboten?

Bei Kindern unter 4 Jahren nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung anwenden. Wenn Ihnen die Ursache der Augenentzündung unklar ist oder wenn sich die mit Cromo ophta Sandoz behandelten Augenbeschwerden nach 2−3 Behandlungstagen verschlechtern oder neue Symptome auftreten, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin benachrichtigen. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie ·an anderen Krankheiten leiden, ·Allergien haben ·oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden oder ein anderes Produkt für die Augen verwenden.

Darf Cromo ophta Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Cromo ophta Sandoz?

Wenn nicht anders vom Arzt oder von der Ärztin verordnet, gilt für Erwachsene und Kinder über 4 Jahre: 1−2 Tropfen Cromo ophta Sandoz viermal täglich in den Bindehautsack jedes Auges einbringen. Auch nach Abklingen der Beschwerden sollte die Behandlung mit Cromo ophta Sandoz solange fortgeführt werden, wie Kontakt zu den allergisierenden Substanzen (Pollen, Tierhaare, usw.) besteht. Halten Sie sich an der in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Gebrauchsanweisung Beutel vorsichtig öffnen. Eine Ampulle herausnehmen und darauf achten, dass der obere Plastikverschluss der Ampulle nicht bricht. Beutel wieder schliessen, indem die Ecke vorsichtig umgebogen wird. Ampulle am unteren Ende festhalten und am oberen Verschluss von der Ampulle abdrehen. In die Augen tröpfeln und nicht verwendeten restlichen Inhalt sofort wegwerfen.

Welche Nebenwirkungen kann Cromo ophta Sandoz haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Cromo ophta Sandoz auftreten: Ein leichtes Brennen oder Stechen unmittelbar nach dem Einträufeln der Augentropfen kann gelegentlich vorkommen. Selten sind andere lokale Reizerscheinungen aufgetreten. In sehr seltenen Fällen wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. In diesen Fällen kann Cromo ophta Sandoz die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. In Augenpräparaten enthaltene Wirkstoffe können in den Blutkreislauf gelangen. Nebenwirkungen können deshalb ausser am Auge auch an anderen Stellen des Körpers auftreten. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Verbleibende Restlösung in der Ampulle sofort wegwerfen. Haltbarkeit Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP»bezeichneten Datum verwendet werden. Die Haltbarkeit der Augentropfen beträgt nach dem Öffnen des Alubeutels 12 Monate. Aufbewahrung/Lagerung Bewahren Sie das Arzneimittel in der verschlossenen Originalpackung (Lichtschutz), bei Raumtemperatur (15−25 °C) und ausser Reichweite von Kindern auf. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Cromo ophta Sandoz enthalten?

1 ml Augentropfen enthält den Wirkstoff: Natriumcromoglycat 20 mg sowie Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Cromo ophta Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. In Packungen mit 20 oder 40 Einzeldosen zu 0,5 ml.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

Sie leiden auch an Nebenwirkungen?

Melden Sie Ihre Erfahrung - in nur 2 Minuten.