Beipackzettel von Diurol®, Tropfen einsehen

Wann wird Diurol®/Tropfen angewendet?

Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Diurol®, Tropfen zur Förderung der Harnausscheidung angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Diurol®, Tropfen gleichzeitig eingenommen werden darf. Harnausscheidungsstörungen, allenfalls mit Ödemen, können Zeichen von schweren Herz-Leber-Nierenerkrankungen oder Störungen des Harnabflusses sein. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine solche Ursache vermuten.

Wann darf Diurol®/Tropfen nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Salicin oder gegen Aesculus hippocastanum (Rosskastanie). Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie - an anderen Krankheiten leiden, - Allergien haben oder - andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden. Dieses Präparat enthält 38 Vol-% Alkohol.

Darf Diurol®/Tropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker, oder den Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder die Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Diurol®/Tropfen?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben nehmen Erwachsene bis zu 3 mal täglich 20 – 25 Tropfen in etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten ein. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn bei der Behandlung eines Kleinkindes/Kindes die gewünschte Besserung nicht eintritt, ist mit ihm ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder Ärztin verschriebene Dosierung.

Welche Nebenwirkungen kann Diurol®/Tropfen haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Diurol®, Tropfen auftreten: In seltenen Fällen kann es zu einer Reizung der Magen- und Darmschleimhäute kommen (Aesculus). Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie Diurol®, Tropfen ab und informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „Verw. b.“ bezeichneten Datum verwendet werden. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25°C) aufbewahren. Dieses Präparat enthält 38 Vol-% Alkohol. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Diurol®/Tropfen enthalten?

1 g Lösung enthält: Aesculus hippocastanum D1 120 mg; Apocynum cannabinum spag. PEKA D4 150 mg; Convallaria majalis D4 160 mg; Helleborus niger D4 120 mg; Sambucus nigra spag. PEKA TM 125 mg; Spirea ulmaria TM 135 mg; Stigmata maydis spag. PEKA TM 55 mg; Thuja D6 135 mg. Dieses Präparat enthält 38 Vol-% Alkohol als zusätzlichen Hilfsstoff.

Wo erhalten Sie Diurol®/Tropfen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Packungen zu 50 ml.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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