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Was ist Hydroxychloroquin-Mepha und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin. Hydroxychloroquin-Mepha ist ein Medikament, das als Basistherapie für bestimmte entzündliche Gelenkerkrankungen (chronische Polyarthritis) eingesetzt wird. Es kann den Verlauf der Krankheit verlangsamen und die Dauer sowie den Schweregrad der akuten Schübe verringern. Diese Wirkung tritt im Allgemeinen erst nach mehrmonatiger Behandlung ein. Es wird zudem zur Behandlung der Hauterkrankung Lupus erythematodes (Schmetterlingsflechte) und zum Schutz gegen Photodermatosen (Sonnenallergien) eingesetzt. Hydroxychloroquin-Mepha kann auch zur Behandlung und Vorbeugung von Malaria eingesetzt werden. Malaria ist eine Tropenkrankheit, die von Parasiten der Gattung Plasmodium hervorgerufen und durch Mückenstiche übertragen wird. In einigen Regionen kann dieser Parasit resistent gegen Hydroxychloroquin-Mepha sein. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin entscheidet, ob Hydroxychloroquin-Mepha für Sie geeignet ist.

Was sollte dazu beachtet werden?

Zur Vermeidung von Malaria ist es wichtig, sich vor Mückenstichen zu schützen. Der Schutz vor Mückenstichen ersetzt jedoch nicht die Malariaprophylaxe. Dieses Medikament wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Erkrankung (oder Malariaprophylaxe) verschrieben. Wenden Sie es nicht von sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen an.

Wann darf Hydroxychloroquin-Mepha nicht eingenommen werden?

Hydroxychloroquin-Mepha darf nicht angewendet werden: ·bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Hydroxychloroquin oder Chloroquin ·bei bestimmten angeborenen oder erworbenen Stoffwechselstörungen (Porphyrie und Glukose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel) ·bei Vorliegen einer Psoriasis ·bei Augenerkrankungen, die die Netzhaut betreffen, oder eingeschränktem Gesichtsfeld oder ·bei Myasthenia gravis (Muskelkrankheit). An Säuglinge und Kinder unter 6 Jahren und/oder mit weniger als 35 kg Körpergewicht darf Hydroxychloroquin-Mepha nicht verabreicht werden. Kinder sollten nicht länger als 6 Monate mit Hydroxychloroquin-Mepha behandelt werden.

Wann ist bei der Einnahme von Hydroxychloroquin-Mepha Vorsicht geboten?

Vorbestehende Erkrankungen: Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor Beginn der Behandlung informieren, wenn Folgendes auf Sie zutrifft: ·schwere Leber- und Nierenerkrankungen, ·Erkrankungen der blutbildenden Organe (Knochenmark), ·neurologische Erkrankungen, Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und Erkrankungen des Blutes, ·Überempfindlichkeit gegenüber Chinin (Antimalariamittel) oder ·Alkoholmissbrauch. Insbesondere bei Langzeitbehandlung wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässig Ihr Blutbild sowie die Funktion der Muskeln und die Sehnenreflexe überprüfen. Augen: Vor und während der Behandlung mit Hydroxychloroquin-Mepha wird in der Regel alle drei bis sechs Monate eine gründliche Augenuntersuchung durchgeführt. Die vom Arzt bzw. der Ärztin angeordneten Augenuntersuchungen sind unbedingt durchzuführen. Wenn eine Sehstörung auftritt (Sehschärfe, Flimmern, Farbsehen etc.), müssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Die gleichzeitige Anwendung von Hydroxychloroquin-Mepha und Arzneimitteln, die eine retinale Toxizität verursachen können (z.B. Tamoxifen), ist zu vermeiden. Epilepsie: Bei Epileptikern wird wegen der Möglichkeit einer Anfallsauslösung eine engmaschige medizinische Überwachung empfohlen. Die Einnahme von Hydroxychloroquin-Mepha kann die Wirkung einiger Arzneimittel gegen Epilepsie verringern. Daher kann die Anzahl der Krampfanfälle steigen. Hypoglykämie und Diabetes: Es können schwere Hypoglykämien (Absinken des Blutzuckerspiegels) auftreten, einschliesslich solcher, die zum Bewusstseinsverlust führen können. Bitte kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls bei Ihnen Hypoglykämie-Symptome wie Schwitzen, Herzrasen, Hunger, Agitation, Ängstlichkeit, Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Koordinationsstörungen, vorübergehende Seh- oder Sprachstörungen oder sogar Krämpfe auftreten. Da Hydroxychloroquin-Mepha die Wirkung einer blutzuckersenkenden Therapie verstärken kann, muss die Dosis Insulin oder anderer Antidiabetika (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckerspiegels) möglicherweise verringert werden. Herz: Hydroxychloroquin-Mepha kann die Entwicklung einer Kardiomyopathie bewirken. Regelmässige medizinische Kontrollen sind empfohlen, und die Einnahme von Hydroxychloroquin-Mepha muss unterbrochen werden, falls es zur Entwicklung einer Kardiomyopathie kommt (siehe «Welche Nebenwirkungen kann Hydroxychloroquin-Mepha haben?»). Bei der Einnahme von Hydroxychloroquin-Mepha können ebenfalls Herzrhythmusstörungen auftreten. Hydroxychloroquin-Mepha darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln verabreicht werden, die Auswirkungen auf die Herzfunktion haben können (z.B. Amiodaron, Moxifloxacin, Halofantrin) (siehe «Anwendung von Hydroxychloroquin-Mepha zusammen mit anderen Arzneimitteln»). Bevor die Behandlung mit Hydroxychloroquin-Mepha begonnen wird, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine Herzerkrankung (z.B. Herzschwäche, Myokardinfarkt), Herzrhythmusstörungen, eine angeborene oder erworbene Reizleitungsstörung (Verlängerung des QT-Intervalls) oder eine Störung des Salzhaushaltes (insbesondere einen niedrigen Kalium- oder Magnesiumwert) haben. Das Risiko von Herzproblemen kann mit steigender Dosis höher sein. Halten Sie sich daher immer an die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verschriebene Dosis. Bei Herzklopfen oder unregelmässigem Herzschlag sollten Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Sonstige: Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Hydroxychloroquin-Mepha behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin in Verbindung. Während der Behandlung kann es zu unwillkürlichen Bewegungen des Kopfes oder des Halses kommen (z.B. Gesichtsspasmen, Kieferkontraktionen). Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen solche Symptome auftreten. Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Anwendung von Hydroxychloroquin-Mepha zusammen mit anderen Arzneimitteln Die gleichzeitige Einnahme von Hydroxychloroquin-Mepha und anderen Arzneimitteln/Substanzen, kann zu Wechselwirkungen führen (Verstärkung der Nebenwirkungen, Einfluss auf die Wirksamkeit der Wirkstoffkombination). Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, darunter die folgenden Arzneimittel/Substanzen: ·Antiepileptika ·Antidiabetika oder Insuline ·andere Arzneimittel gegen Malaria (z.B. Pyrimethamin, Sulfadoxin, Mefloquin, Halofantrin) ·hepatoxische Arzneimittel oder Substanzen (leberschädigende Arzneimittel einschliesslich Alkoholkonsum; Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann ihnen dabei helfen, diese zu identifizieren) ·Monoaminooxidase-Hemmer (Arzneimittel gegen Depression) ·Substanzen, die eine Sensibilisierung oder eine Dermatitis hervorrufen wie z.B. Phenylbutazon oder Goldsalze, sollten möglichst vermieden werden ·Arzneimittel, die Auswirkungen auf die Herzfunktion haben können, z.B. Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika, z.B. Amiodaron), Depression (trizyklische Antidepressiva), psychiatrischen Störungen (Antipsychotika), bakteriellen Infektionen (z.B. Moxifloxacin) oder Malaria (z.B. Halofantrin) ·Digoxin (Herzmedikament; eine sorgfältige Kontrolle der Serumspiegel ist erforderlich) ·Kortikosteroide ·bestimmte Antibiotika (Aminoglykoside, Ampicillin) ·Cimetidin (Arzneimittel gegen Magen-Darm-Geschwüre) ·Methotrexat (Arzneimittel gegen verschiedene Krebsarten sowie zur Behandlung chronischer Polyarthritis oder schwerer Schuppenflechte) ·Tamoxifen (Arzneimittel, das bei der Behandlung von Brustkrebs eingesetzt wird) ·Indometacin ·Probenicid ·Ciclosporin (zur Verhinderung der Transplantatabstossung) ·Arzneimittel gegen Magenübersäuerung können die Aufnahme von Hydroxychloroquin-Mepha verringern und müssen vier Stunden vor oder nach der Einnahme von Hydroxychloroquin-Mepha eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie ·an anderen Krankheiten leiden, ·Allergien haben oder ·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Hydroxychloroquin-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Hydroxychloroquin-Mepha sollte während der Schwangerschaft im Allgemeinen nicht verabreicht werden. Vor Beginn einer Behandlung mit Hydroxychloroquin-Mepha muss zweifelsfrei festgestellt werden, dass Sie nicht schwanger sind. Sie müssen über die gesamte Dauer der Behandlung sowie drei Monate lang nach Abschluss der Behandlung eine wirksame Empfängnisverhütungsmethode anwenden. Wenn Sie während der Behandlung mit Hydroxychloroquin-Mepha feststellen, dass Sie schwanger sind, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, damit er bzw. sie die Behandlung anpassen kann. Ausnahme bei Malaria: Hydroxychloroquin-Mepha darf während der Schwangerschaft zur Vorbeugung oder Therapie von Malaria angewendet werden, wenn der potenzielle Nutzen nach Ansicht Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin die möglichen Risiken übersteigt, da auch Malaria zu Missbildungen beim ungeborenen Kind führt. Hydroxychloroquin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Säuglinge sind besonders stark von den Nebenwirkungen dieses Arzneimittels betroffen (siehe Abschnitt «Wie verwenden Sie Hydroxychloroquin-Mepha?»). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird mit Ihnen besprechen, ob es notwendig ist, während der Behandlung mit Hydroxychloroquin-Mepha abzustillen oder die Einnahme von Hydroxychloroquin-Mepha auf einen Zeitpunkt nach Beendigung der Stillperiode zu verschieben. Auch wenn Hydroxychloroquin in die Muttermilch ausgeschieden wird, ist die Menge nicht ausreichend, um den Säugling in irgendeiner Weise vor Malaria zu schützen. Es ist eine separate Chemoprophylaxe für den Säugling erforderlich.

Wie verwenden Sie Hydroxychloroquin-Mepha?

Die Dosierung und Anwendungsdauer sind entsprechend der Indikation unterschiedlich und werden durch Ihren Arzt bzw. Ihrer Ärztin bestimmt. Die Lactab sind während der Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen. Chronische Polyarthritis, Lupus erythematodes oder Photodermatosen Erwachsene: Soweit nicht anders verordnet, beträgt die übliche Dosierung zu Beginn der Behandlung 2-3mal täglich 1 Lactab. Später kann die Dosierung auf Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin auf 1-2mal täglich 1 Lactab reduziert werden. Die Lactab sind zu den Mahlzeiten mit genügend Flüssigkeit einzunehmen. Kinder ab 6 Jahren (über 35 kg Körpergewicht) Die übliche Dosierung beträgt 5–7 mg pro kg Körpergewicht täglich. Kinder sollten nicht länger als 6 Monate mit Hydroxychloroquin-Mepha behandelt werden. Das Arzneimittel darf nicht Kindern unter 6 Jahren und/oder mit weniger als 35 kg Körpergewicht verabreicht werden, da die 200-mg-Lactab für sie nicht geeignet sind. Malariatherapie Wenn Sie Hydroxychloroquin-Mepha gegen Malaria verwenden, so folgen Sie den Dosierungsanweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. Malariaprophylaxe Die vorbeugende Behandlung soll 2 Wochen vor Ankunft in einem Malariagebiet beginnen und über 8 Wochen nach Rückkehr aus dem Gebiet weitergeführt werden. Erwachsene: 2 Lactab 1mal pro Woche, immer am gleichen Wochentag. Kinder: 6,5 mg pro kg Körpergewicht 1mal pro Woche, immer am gleichen Wochentag. Die Dosierung darf 400 mg oder 2 Lactab nicht überschreiten. Wenn Sie versehentlich mehr Hydroxychloroquin-Mepha eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, da ein erhöhtes Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen besteht, insbesondere solcher, die das Herz betreffen. Hydroxychloroquin-Mepha ist besonders gefährlich für Kinder. Falls ein Kind versehentlich Hydroxychloroquin-Mepha eingenommen hat, müssen Sie das Kind sofort zum nächsten Krankenhaus oder zum nächsten Arzt bzw. zur nächsten Ärztin bringen. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Hydroxychloroquin-Mepha haben?

Hydroxychloroquin-Mepha kann Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen: Die Häufigkeit der mit der Einnahme von Hydroxychloroquin-Mepha verbundenen Nebenwirkungen ist unten aufgeführt. Sehr häufig (betrifft mehr als eine von 10 Anwendern): ·Übelkeit, Bauchschmerzen. Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern): ·Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, ·nervöse Erscheinungen, emotionale Labilität ·Kopfschmerzen, ·vorübergehende Sehstörungen wie Flimmern oder Beeinträchtigung des Farbsehens (siehe auch «Wann ist bei der Anwendung von Hydroxychloroquin-Mepha Vorsicht geboten?») ·Juckreiz, Hautausschlag. Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern): ·Schwindel, Ohrensausen, ·Benommenheit, ·Ausschläge auf der Haut (Rötungen), ausgedehnter Hautausschlag, ·Blutdruckabfall, ·Haarschwund oder Entfärbung der Haare, ·Kribbeln, Störungen der Sensomotorik, Störungen der Sinne und der motorischen Aktivität ·Netzhautschäden, die zu Sehverlusten führen und einen Abbruch der Behandlung erfordern (siehe auch «Wann ist bei der Anwendung von Hydroxychloroquin-Mepha Vorsicht geboten?») Einzelfälle: ·Hypoglykämie, ·Hörverluste, ·Krämpfe, psychische Störungen, suizidale Gedanken (siehe auch «Wann ist bei der Anwendung von Hydroxychloroquin-Mepha Vorsicht geboten?»), ·bleibende Augenschäden, ·Kardiomyopathie, ·abnormer Herzrhythmus, ·unregelmässiger Herzschlag, der lebensgefährlich sein kann (auf dem Elektrokardiogramm sichtbar). Bei Herzklopfen oder einem unregelmässigen Herzschlag sollten Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren (siehe «Wann ist bei der Anwendung von Hydroxychloroquin-Mepha Vorsicht geboten?»). ·Verspannungen der Skelettmuskulatur, Zittern, unwillkürliche Bewegungen, Myopathien (erhebliche Muskelschwäche) ·starke Schuppung der Haut, schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung und Hautablösung, die sich auf den gesamten Körper erstrecken kann und potenziell mit Fieber einhergeht. In diesen Fällen müssen Sie die Behandlung mit Hydroxychloroquin-Mepha abbrechen und unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. ·allergische Reaktionen (Quaddeln, plötzliche Schwellung des Gesichts und des Halses, Atembeschwerden) ·Veränderungen des Blutbildes (z.B. Anämie), ·Leberschädigung (Hepatitis), die sich durch Müdigkeit, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Gelbfärbung der Augen oder der Haut (Gelbsucht) oder entfärbten Stuhl bemerkbar machen kann. Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen solche Symptome auftreten. Einige Erscheinungen verschwinden im Allgemeinen rasch, wenn die Dosis verringert oder das Medikament abgesetzt wird. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Nach Beendung der Behandlung das Medikament mit dem restlichen Inhalt Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin zum fachgerechten Entsorgen bringen. Lagerungshinweis In der Originalverpackung und nicht über 30°C lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Hydroxychloroquin-Mepha enthalten?

Wirkstoffe 1 Lactab enthält 200 mg Hydroxychloroquinsulfat. Hilfsstoffe Tablettenkern: Maisstärke und getrocknete Maisstärke, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Hochdisperses Siliciumdioxid,  Polysorbat 80, Talkum und Magnesiumstearat. Filmüberzug: Hypromellose 15 cps, Talkum, Titandioxid (E171), und Macrogol 6000.

Wo erhalten Sie Hydroxychloroquin-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung. Packungen mit 30 Lactab.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
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  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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