Beipackzettel von Ignatia-Homaccord, Tropfen einsehen

Wann wird Ignatia-Homaccord/Tropfen angewendet?

Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Ignatia-Homaccord Tropfen auf Verschreibung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin bei hysterischen Erregungszuständen angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. ihre Ärztin oder Apothekerin ob Ignatia-Homaccord, Tropfen gleichzeitig eingenommen werden darf. Wenn unregelmässiger Puls, starkes Herzklopfen, stechende Schmerzen in der Brustgegend und Atemnot plötzlich auftreten oder länger andauern, ist die Konsultation einer Ärztin, eines Arztes angezeigt. Sie werden feststellen, ob das Herz oder die Gefässe organisch erkrankt sind oder ob die Beschwerden nervös bedingt sind.

Wann darf Ignatia-Homaccord/Tropfen nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht anwenden. Bei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen notwendig. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden. Ignatia-Homaccord, Tropfen enthält 35 Vol.-% Alkohol.

Darf Ignatia-Homaccord/Tropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder die Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Ignatia-Homaccord/Tropfen?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben für Erwachsene, 3 mal täglich 10 Tropfen, bei akuten Beschwerden mehrmals alle 15 Minuten 10 Tropfen einnehmen. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Die Anwendung und Sicherheit von Ignatia-Homaccord, Tropfen bei Kindern und Jugendlichen wurde bisher nicht geprüft. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Ignatia-Homaccord/Tropfen haben?

Für Ignatia-Homaccord, Tropfen sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie Ignatia-Homaccord, Tropfen ab und informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „verwendbar bis” bezeichneten Datum verwendet werden. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren. Enthält 35 Vol.-% Alkohol. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist in Ignatia-Homaccord/Tropfen enthalten?

1 ml Tropfenlösung enthält: Moschus moschiferus D6 5 μl; Moschus moschiferus D30 5 μl; Moschus moschiferus D200 5 μl; Strychnos ignatii D4 5 μl; Strychnos ignatii D10 5 μl; Strychnos ignatii D30 5 μl; Strychnos ignatii D200 5 μl. Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe sowie 35 Vol.-% Alkohol.

Wo erhalten Sie Ignatia-Homaccord/Tropfen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung. Packung zu 30 ml.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

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