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Was ist Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées und wann wird es angewendet?

Die Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées enthalten einen Extrakt aus Artischockenblättern. Insbesondere die darin enthaltenen Bitterstoffe fördern die Funktion der Gallenblase und wirken galletreibend. Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées werden verwendet bei Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl, Aufstossen und Blähungen.

Wann darf Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées nicht eingenommen werden?

Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées dürfen bei bekannten Allergien gegen Artischocken und andere Korbblütler, bei Verschluss der Gallenwege und bei Gallenstein nicht eingenommen werden. Die Anwendung und Sicherheit von Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.

Wann ist bei der Einnahme von Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dragée, d.h. es ist nahezu «natriumfrei». Bitte nehmen Sie Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie ·an anderen Krankheiten leiden, ·Allergien haben oder ·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées?

Soweit nicht anders verschrieben, nehmen Erwachsene ab 18 Jahren 3 mal täglich 1 Dragée mit etwas Flüssigkeit ein. Die Anwendung und Sicherheit von Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées haben?

Für Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen beobachten, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden. Lagerungshinweis Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Was ist in Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées enthalten?

Wirkstoffe 1 Dragée enthält 300 mg Trockenextrakt aus Artischockenblättern (Cynara scolymus L., folium), Droge-Extrakt-Verhältnis 5.8 - 7.5: 1, Auszugsmittel: Wasser. Hilfsstoffe Lactose-Monohydrat 90 mg, Talcum, vorverkleisterte Stärke, Saccharose 47 mg, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (= max. 2 mg Natrium), Cellulosepulver, Maltodextrin, Calciumcarbonat, gereinigtes Wasser, gefälltes Siliciumdioxid, Hypromellose, Gummi Arabicum, Titandioxid (E171), Povidon K90, Magnesiumstearat, weisser Ton, Glycerol 85%, Macrogol 6000 pro Dragée.

Wo erhalten Sie Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Sie erhalten Legadyn Artischocken Leber-Galle-Dragées in Packungen à 40 und 80 Dragées.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

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