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Was ist Levetiracetam DESITIN und wann wird es angewendet?

Levetiracetam DESITIN enthält als Wirkstoff Levetiracetam und wird zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt. Es ist ein Arzneimittel, welches epileptische Anfälle verhindert oder abschwächt (Antiepileptikum). Angewendet wird das Präparat – allein (Monotherapie) zur Behandlung von partiellen epileptischen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Patienten und Patientinnen ab 16 Jahren oder – in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von – partiellen epileptischen Anfällen mit oder ohne sekundäre Generalisierung bei Patienten und Patientinnen ab einem Alter von 1 Monat – myoklonischen Anfällen bei Patienten und Patientinnen ab 12 Jahren mit juveniler myoklonischer Epilepsie, – primär generalisierten tonisch-klonischen Anfällen (bei idiopathischer generalisierter Epilepsie) bei Patienten und Patientinnen ab 12 Jahren. Levetiracetam DESITIN darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.

Wann darf Levetiracetam DESITIN nicht angewendet werden?

Levetiracetam DESITIN darf nicht eingenommen werden, wenn Sie gegenüber dem Wirkstoff (Levetiracetam) oder einem der anderen Bestandteile von Levetiracetam DESITIN überempfindlich (allergisch) reagieren.

Wann ist bei der Einnahme von Levetiracetam DESITIN Vorsicht geboten?

Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine Verschlechterung der Stimmungslage, inklusive gereizter, feindseliger Stimmung, Symptome einer Depression und/oder lebensmüde Gedanken bemerken. Beenden Sie die Behandlung mit Levetiracetam DESITIN nie abrupt, ohne Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin zu konsultieren. Befolgen Sie bei Therapieabbruch die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin zum schrittweisen Absetzen von Levetiracetam DESITIN. Levetiracetam DESITIN Lösung enthält die Konservierungsstoffe Parahydroxybenzoate (Methylparaben (E 218), Propylparaben (E216)), welche allergische Reaktionen hervorrufen können (möglicherweise verzögert). Wechselwirkungen von Levetiracetam DESITIN mit anderen Arzneimitteln sind eher unwahrscheinlich. Teilen Sie dennoch Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie noch andere Arzneimittel anwenden. Dieses Arzneimittel kann zu unerwünschten Wirkungen wie Benommenheit oder Schläfrigkeit führen und somit die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen! Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden! Darf Levetiracetam DESITIN während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden? Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat. Sie sollten die Behandlung mit Levetiracetam DESITIN nicht abbrechen, ohne vorherige Besprechung mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Für die Dauer der Behandlung wird eine sichere Methode der Empfängnisverhütung empfohlen. Ein Risiko von Geburtsfehlern für Ihr ungeborenes Kind kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen.

Wie verwenden Sie Levetiracetam DESITIN?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anordnung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin ein. Levetiracetam hat einen bitteren Geschmack, der nach der oralen Einnahme wahrgenommen werden kann. Die Dosis wird speziell an das Ausmass Ihrer Erkrankung angepasst und beträgt für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren (ab 40 kg) in der Regel 500 mg zweimal täglich. Je nach Ansprechen auf die Behandlung und die Verträglichkeit kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis bis auf zweimal täglich 1500 mg erhöhen. Bei Säuglingen und Kleinkindern von 6 bis 23 Monaten und bei Kindern von 2 bis 11 Jahren (unter 40 kg) beträgt die Dosis 10 bis 30 mg/kg zweimal täglich. Die Behandlung bei Kindern sollte vorzugsweise mit Levetiracetam DESITIN Lösung begonnen werden. Die genaue Menge der Lösung zum Einnehmen sollte -bei einer Dosis bis zu 2,5 ml (entspricht bis zu 250 mg) mittels der 1 ml Dosierspritze, die in 0,05 ml-Schritten unterteilt ist, oder -bei einer Dosis grösser als 2,5 ml (entspricht mehr als 250 mg) mittels der 10 ml Dosierspritze, die in 0,25 ml-Schritten unterteilt ist, verabreicht werden. Körpergewicht Anfangsdosis: 0,1 ml/kg 2-mal täglich Höchstdosis: 0,3 ml/kg 2-mal täglich 6 kg 0,6 ml 2-mal täglich 1,8 ml 2-mal täglich 8 kg 0,8 ml 2-mal täglich 2,4 ml 2-mal täglich 10 kg 1 ml 2-mal täglich 3 ml 2-mal täglich 15 kg 1,5 ml 2-mal täglich 4,5 ml 2-mal täglich 20 kg 2 ml 2-mal täglich 6 ml 2-mal täglich 25 kg 2,5 ml 2-mal täglich 7,5 ml 2-mal täglich Ab 40 kg 5 ml 2-mal täglich 15 ml 2-mal täglich Bei voll ausgetragenen Säuglingen von 1 Monat bis unter 6 Monate beträgt die Dosis 7 bis 21 mg/kg zweimal täglich. Levetiracetam DESITIN Lösung zum Einnehmen ist die für Säuglinge am besten geeignete Darreichungsform. Die genaue Menge der Lösung zum Einnehmen sollte mittels der 1 ml Dosierspritze, die in 0,05 ml-Schritten unterteilt ist, verabreicht werden. Körpergewicht Anfangsdosis: 0,07 ml/kg 2-mal täglich Höchstdosis: 0,21 ml/kg 2-mal täglich 4 kg 0,3 ml 2-mal täglich 0,85 ml 2-mal täglich 5 kg 0,35 ml 2-mal täglich 1,05 ml 2-mal täglich 6 kg 0,45 ml 2-mal täglich 1,25 ml 2-mal täglich 7 kg 0,5 ml 2-mal täglich 1,5 ml 2-mal täglich Die Mini-Filmtabletten und die Lösung sollen zweimal täglich, morgens und abends, ungefähr zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Die Mini-Filmtabletten werden unzerkaut zusammen mit einer ausreichenden Menge Flüssigkeit (z.B. mit einem Glas Wasser) geschluckt. Die Lösung kann unverdünnt oder mit einem Glas Wasser verdünnt eingenommen werden. Anleitung zur Benutzung der Dosierspritze: siehe Abbildung weiter unten. Levetiracetam DESITIN kann unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden. Bei älteren Patienten und Patientinnen sowie bei Patienten und Patientinnen mit Nieren- und/oder Leberbeschwerden wird die Arzneimitteldosis möglicherweise speziell angepasst. Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie eine oder mehrere Einnahmen vergessen haben. Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, um vergessene Einzeldosen nachzuholen. Benachrichtigen Sie bitte ebenfalls Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie mehr Mini-Filmtabletten oder mehr Lösung als vorgeschrieben eingenommen haben. Levetiracetam DESITIN ist zur Langzeitbehandlung vorgesehen. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin, und setzen Sie die Behandlung keinesfalls ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ab. Genauso wie andere antiepileptische Arzneimittel sollte Levetiracetam DESITIN schrittweise abgesetzt werden, um häufigere Anfälle zu vermeiden. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Für die Einnahme der Levetiracetam DESITIN Minipacks beachten Sie bitte folgende Hinweise: 1. Beutel oberhalb der Markierung (Pfeil) anfassen und den Inhalt nach unten schütteln. 2. An der Markierung (Pfeil) den oberen Teil der Packung abreissen oder abschneiden. 3. Den Inhalt direkt in den Mund entleeren, unzerkaut mit etwas Flüssigkeit schlucken und nachtrinken. Hinweis: Die Mini-Filmtabletten sind nach Suspendieren in Wasser sondengängig. Bei dieser Form der Einnahme ist die Suspension unmittelbar vor der Verabreichung herzustellen. Benutzung der Dosierspritze von Levetiracetam DESITIN Lösung Bitte lesen Sie diese Anweisungen sorgfältig, damit Sie wissen, wie dieses Arzneimittel anzuwenden ist. Wie das Arzneimittel-Set angewendet wird Das Arzneimittel-Set besteht aus fünf Teilen: 1. Zwei Spritzenadapter, einer passend für die 1 ml Dosierspritze und einer passend für die 10-ml-Dosierspritze. Den entsprechenden Spritzenadapter müssen Sie fest in die Flaschenöffnung eindrücken. Der Adapter verbleibt immer in der Flasche. 2. Eine Flasche mit kindersicherem Verschluss mit 300 ml des Arzneimittels. Nach Gebrauch immer die Flasche zuschrauben. 3. Eine 1 ml Dosierspritze für Dosierungen bis zu 250 mg (entspricht bis zu 2,5 ml) und eine 10-ml-Dosierspritze für Dosierungen grösser 250 mg (entspricht mehr als 2,5 ml). Diese passen in den entsprechenden Kunststoffadapter. Mit der entsprechenden Dosierspritze entnehmen Sie die verschriebene Menge Lösung aus der Flasche. Wie der Kunststoffadapter und die neue Flasche für den ersten Gebrauch vorbereitet werden 1. Entfernen Sie den kindersicheren Verschluss, indem Sie ihn fest herunterdrücken und gegen den Uhrzeigersinn drehen (wie auf dem Verschluss dargestellt). Anmerkung: Behalten Sie den Verschluss in der Nähe, um die Flasche nach der Anwendung wieder zu schliessen. 2. Stellen Sie die offene Flasche aufrecht auf einen Tisch. Drücken Sie den Plastikadapter so weit wie möglich fest in den Flaschenhals. Anmerkung: Der Adapter lässt sich möglicherweise nicht vollständig hineindrücken, wird jedoch in die Flasche gedrückt, wenn Sie den Verschluss wieder aufschrauben. Bitte befolgen Sie nun die Anweisungen im Abschnitt „Entnahme einer Arzneimitteldosis“. Entnahme einer Arzneimitteldosis Das Arzneimittel kann direkt aus der Dosierspritze eingenommen oder in einem Glas mit etwas Wasser vermischt werden. 1. Drücken und drehen Sie den kindersicheren Verschluss, um die Flasche zu öffnen. (Verschluss nach Anwendung immer zuschrauben.) 2. Prüfen Sie, ob der Kolben in der Dosierspritze ganz hinuntergedrückt ist. 3. Halten Sie die Flasche senkrecht und drücken Sie die Dosierspritze mit ihrer Spitze fest in die Öffnung des Kunststoffadapters. 4. Halten Sie die Flasche senkrecht und drehen Sie die Flasche vorsichtig um. 5. Ziehen Sie den Kolben langsam herunter, so dass sich die Dosierspritze mit dem Arzneimittel füllt. Drücken Sie den Kolben vollständig zurück, um möglicherweise in der Dosierspritze befindliche grosse Luftblasen zu entfernen. 6. Entnehmen Sie die verschriebene Dosis: Ziehen Sie den Spritzenkolben langsam herunter, bis sich der Beginn des dickeren Teils des Kolbens genau mit der Markierung für Ihre verschriebene Dosis (in ml) deckt. Anmerkung: -Wenn Ihnen eine Dosis von mehr als 1 ml und bis zu 2,5 ml verschrieben wurde, entnehmen Sie die verschriebene Dosis in mehreren Schritten. Füllen Sie die 1 ml Dosierspritze zunächst bis zur 1-ml-Marke und nehmen Sie 1 ml ein; wiederholen Sie diesen Schritt gegebenenfalls (wenn die verschriebene Dosis mehr als 2 ml beträgt). Füllen Sie anschliessend die Dosierspritze neu bis zur erforderlichen Menge und nehmen Sie den Rest ein. -Wenn Ihnen eine Dosis von mehr als 10 ml verschrieben wurde, entnehmen Sie die verschriebene Dosis in zwei Schritten. Füllen Sie die 10 ml Dosierspritze zunächst bis zur 10-ml-Marke und nehmen Sie die 10 ml ein. Füllen Sie anschliessend die Dosierspritze neu bis zur erforderlichen Menge und nehmen Sie den Rest ein. Fragen Sie Ihren Apotheker oder Ihre Apothekerin, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. 7. Drehen Sie die Flasche vorsichtig wieder um. Drehen Sie die Dosierspritze sanft aus dem Adapter heraus. 8. Die Arzneimitteldosis kann direkt aus der Dosierspritze eingenommen werden. Der Patient muss dabei aufrecht sitzen und der Kolben muss langsam heruntergedrückt werden, um das Schlucken zu ermöglichen. Alternativ hierzu kann die Dosis unmittelbar vor der Einnahme in einem Glas mit etwas Wasser gemischt werden. Rühren Sie um und trinken Sie die Mischung in einem Zug. 9. Schrauben Sie den kindersicheren Verschluss nach Gebrauch wieder auf die Flasche. Der Adapter bleibt dabei auf der Flasche. 10. Reinigung: Wischen Sie nach Gebrauch die Aussenseite der Dosierspritze mit einem sauberen, trockenen Tuch ab.

Welche Nebenwirkungen kann Levetiracetam DESITIN haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Levetiracetam DESITIN auftreten: Am häufigsten sind Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes, Schläfrigkeit und Kopfschmerzen. Andere, unter der Behandlung mit Levetiracetam berichtete Nebenwirkungen sind: Infektionen Entzündungen des Nasen-Rachen-Raumes, Infektion. Blutsystem Verminderte Anzahl der roten Blutkörperchen, der weissen Blutkörperchen und/oder der Blutplättchen. Immunsytem (Schwerwiegende) Überempfindlichkeitsreaktionen (mit z.B. Fieber, Lymphknotenschwellung, Gesichtsschwellung) mit Hautausschlag; schwerwiegende allergische (anaphylaktische) Reaktionen mit z.B. Schwäche, Benommenheit oder Schwindel, oder Schwierigkeiten zu atmen. Ernährungsstörungen Appetitlosigkeit, Gewichtszunahme, Gewichtsverlust, zu niedriger Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie). Nervensystem/psychische Störungen Benommenheit, Krämpfe, Kopfschmerzen, mangelnde Koordination der Bewegungen, Schläfrigkeit, Zittern, Hyperaktivität, Agitation, Gleichgewichtsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Beeinträchtigung des Gedächtnisses, anormales Verhalten, Persönlichkeitsveränderungen, Aggression, Wut, Panikattacke, Angst, Verwirrtheit, Depression, lebensmüde Gedanken, selbstverletzendes Verhalten, Suizid (Selbstmord), Delirium, Stimmungsschwankungen, Halluzination, Feindseligkeit, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Nervosität, anormales Denken, Konzentrationsschwierigkeiten, psychotische Störungen und Missempfindung (z.B. Kribbeln oder Taubheit), unwillkürliche langsame Bewegungen und Störungen des Bewegungsablaufes, Gehstörungen. Augen Doppeltsehen, verschwommenes Sehen. Ohr Schwindel. Atemapparat Vermehrter Husten. Verdauungssystem Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Durchfall, Erbrechen, Bauchspeicheldrüsen-Entzündung. Leber Hepatitis (Leberentzündung), Leberversagen. Nieren und Harnwege Akute Nierenschädigung Haut Hautausschlag, Ekzem, Juckreiz, Haarausfall, schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme) mit Blasenbildung und Abschälen der Haut, besonders um Mund, Nase, Augen und Genitalien; Angioödem (Schwellung der Haut, Schleimhäute und umgebende Gewebe, z.B. von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen). Skelettmuskulatur Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Rhabdomyolyse (Abbau von Muskelgewebe). Allgemeine Störungen Kraftlosigkeit, Müdigkeit, zufällige Verletzungen. Einige der erwähnten Nebenwirkungen wie z. B. Schläfrigkeit, Schwächegefühl und Benommenheit können zu Behandlungsbeginn oder bei einer Dosissteigerung häufiger auftreten. Falls Sie der Meinung sind, dass Sie von einer dieser Nebenwirkungen betroffen sind, sollten Sie Levetiracetam DESITIN weiterhin einnehmen, aber sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Mini-Filmtabletten Bewahren Sie das Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern bei 15-30°C sowie in der Originalverpackung auf. Lösung Bewahren Sie das Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern bei 15–30 °C sowie in der Originalverpackung auf. Nach Anbruch der Lösung innerhalb von 4 Monaten aufbrauchen. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Verwendbar bis» bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Levetiracetam DESITIN enthalten?

Mini-Filmtabletten 1 Minipack mit Mini-Filmtabletten enthält 250 mg oder 500 mg oder 1000 mg Wirkstoff Levetiracetam sowie Hilfsstoffe: Povidon K30, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat  [pflanzlich], Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum Lösung 1 ml Lösung enthält 100 mg Levetiracetam als Wirkstoff und Hilfsstoffe: , Citronensäure-Monohydrat, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser, Acesulfam-Kalium (E950), Trauben-Aroma , Konservierungsstoffe: Methyl-4-hydroxybenzoat (E218), Propyl-4-hydroxybenzoat (E216)

Wo erhalten Sie Levetiracetam DESITIN? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung. Levetiracetam DESITIN 250 mg: Packungen zu 30 Minipacks Levetiracetam DESITIN 500 mg: Packungen zu 20, 100 und 200 Minipacks Levetiracetam DESITIN 1000 mg: Packungen zu 30, 100 und 200 Minipacks Levetiracetam DESITIN Lösung 100 mg/ml: Flasche zu 300 ml (mit 2 verschiedenen Dosierspritzen à 1 ml und à 10 ml sowie 2 Adaptern)

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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