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Was ist Lidazon Actilong und wann wird es angewendet?

Lidazon Actilong ist eine zuckerfreie Lutschtablette, die eine Wirkstoffkombination von Cetylpyridin und Lidocain enthält. Während Cetylpyridin für die keimtötende Wirkung der Lutschtablette verantwortlich ist, behebt Lidocain Schmerzen. Lidazon Actilong wird bei Infektionen oder Entzündungen im Mund- und/oder Rachenraum angewendet, vor allem bei Halsweh, Heiserkeit und Aphthen sowie als unterstützende Massnahme bei Angina. Die spezielle Zusammensetzung von Lidazon Actilong verlängert die Wirkung auf der Schleimhaut. Pfefferminzaroma verleiht den Lidazon Actilong Lutschtabletten einen angenehmen Geschmack.

Was sollte dazu beachtet werden?

Hinweis für Diabetiker: Die Lutschtabletten sind für Diabetiker geeignet. 1 Lutschtablette entspricht etwa 0,15 Brotwerten (26 kJ oder 6 kcal). Lidazon Actilong Lutschtabletten enthalten keinen karieserzeugenden Zucker und sind zahnschonend.

Wann darf Lidazon Actilong nicht angewendet werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe darf Lidazon Actilong nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme von Lidazon Actilong Vorsicht geboten?

Bei blutenden Wunden im Mund- oder Rachenraum soll die Lutschtablette – wenn überhaupt – mit Vorsicht eingenommen werden. Bei höherem Fieber oder wenn innerhalb einer Woche keine Besserung eintritt, ist ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie: ·an anderen Krankheiten leiden, ·Allergien haben, ·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Lidazon Actilong während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder die Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Lidazon Actilong?

Sofern vom Arzt nicht anders verordnet: Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren: Alle 3 bis 4 Stunden eine Lutschtablette langsam im Mund zergehen lassen. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Lidazon Actilong haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Lidazon Actilong auftreten: Ein übermässiger oder längerer Gebrauch von Lidazon Actilong kann lokale Reizerscheinungen hervorrufen. Im Falle von frischen Verletzungen im Munde besteht die Gefahr von Blutungen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahren. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Lidazon Actilong enthalten?

1 Lutschtablette enthält: Wirkstoffe: 1,25 mg Cetylpyridiniumchlorid und 1,00 mg Lidocainhydrochlorid. Hilfsstoffe: Aromen, Sorbit und weitere Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Lidazon Actilong? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Packungen zu 24 Lutschtabletten.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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