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Was ist Linola Fett und wann wird es angewendet?

Linola Fett wird zur Behandlung trockener und empfindlicher Haut sowie als unterstützende Therapie bei verschiedenen Hauterkrankungen wie z. B. Neurodermitis angewendet. Linola Fett wird zur Nachbehandlung von abgeheilten Ekzemen sowie zur Intervalltherapie nach dem Einsatz von Kortikosteroiden und zur Anwendung bei Hautrissen und anderen kleinen Hautschäden verwendet. Die Haut benötigt je nach Beschaffenheit unterschiedliche Mengen an Fettstoffen, weshalb zwei Linola-Emulsionen mit unterschiedlichem Fettgehalt zur Verfügung stehen: Linola Emulsion: Bei fettiger Haut. Linola Fett, Emulsion: Bei trockener Haut. Linola Fett schützt vor Austrocknung und Kälteschäden. Hauttypen mit weder extrem fettiger noch trockener Haut können je nach Bedarf Linola oder Linola Fett verwenden.

Wann darf Linola Fett nicht angewendet werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen darf Linola-Fett nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Linola Fett Vorsicht geboten?

Personen, die allergisch reagieren, sollten bei jeder Selbstbehandlung mit neuen Arzneimitteln Vorsicht walten lassen. Verschlimmert sich der Hautzustand oder bleibt eine Besserung innerhalb von 2 bis 3 Wochen aus, ist ein Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. eine Ärztin, Apothekerin oder Drogistin aufzusuchen. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) äusserlich anwenden oder einnehmen.

Darf Linola Fett während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen kann Linola Fett während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden; bei bestimmungsgemässer Anwendung ist kein Risiko für das Kind bekannt. Falls die Arzneimittel auf oder um die Brustwarze angewendet werden, muss die Brustwarze vor Ansetzen des Säuglings gründlich gereinigt werden.

Wie verwenden Sie Linola Fett?

Falls vom Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ärztin, Apothekerin oder Drogistin nicht anders verordnet, wird Linola Fett 2 bis 3 mal täglich aufgetragen. Die Anwendung und Sicherheit von Linola Fett bei Kindern wurde nicht systematisch untersucht. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Linola Fett haben?

Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Allergien) sind in Einzelfällen möglich. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behältnis mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Nicht über 30 °C lagern. Die Aufbrauchfrist nach Anbruch beträgt 12 Monate Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Linola Fett enthalten?

Linola Fett ist eine Emulsion vom Typ Wasser in Öl; 1 g enthält 8,15 mg ungesättigte Fettsäuren (C18:2 – Fettsäuren); Adeps lanae; Alcoholes Adipis Lanae; Color: Betacarotin (E160a), Excipiens ad Emulsionem pro 1 g.

Wo erhalten Sie Linola Fett? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung. Tuben zu 40 g und 100 g.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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