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Was ist Mediaven/Mediaven forte und wann wird es angewendet?

Mediaven, Mediaven forte erhöht den Venentonus, wodurch der venöse Rückstrom zum Herz verbessert wird. Mediaven, Mediaven forte vermindert die Aktivität von bestimmten Substanzen im Organismus, die zur Entwicklung von Varizen beitragen. Mediaven, Mediaven forte kann bei allen Formen von venösen Durchblutungsstörungen der unteren Gliedmassen angewendet werden: ·Schwere und müde Beine, Knöchelödem, nächtliche Wadenkrämpfe. ·Schmerzhafte Krampfadern (Varizen). ·Venöse Durchblutungsstörungen nach Thrombose, Beinbeschwerden unter hormonellen Verhütungsmitteln (Pille). Mediaven, Mediaven forte darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn der Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen Gymnastik empfohlen oder das Tragen von Stützstrümpfen oder Wickeln der Beine verordnet hat, kann Mediaven, Mediaven forte diese Massnahmen unterstützen, aber nicht ersetzen.

Wann darf Mediaven/Mediaven forte nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.

Wann ist bei der Einnahme von Mediaven/Mediaven forte Vorsicht geboten?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob Sie Mediaven, Mediaven forte auch einnehmen können, wenn Sie an einer Nierenerkrankung oder schweren Lebererkrankung leiden. Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! (Siehe Nebenwirkungen.) Bei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine weiteren Vorsichtsmassnahmen zu befolgen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie: ·an andern Krankheiten leiden, ·Allergien haben oder ·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Mediaven/Mediaven forte während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder Ihr Kind stillen, sollten Sie vorsichtshalber auf die Einnahme von Arzneimitteln verzichten. Mediaven, Mediaven forte darf in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit nicht verwendet werden. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird darüber entscheiden, ob Sie Mediaven vom 4. Monat der Schwangerschaft an einnehmen dürfen.

Wie verwenden Sie Mediaven/Mediaven forte?

Erwachsene: 1 Filmtablette Mediaven (10 mg) 3-mal täglich oder 1 Filmtablette Mediaven forte (30 mg) 1-mal täglich während eines Monats oder länger. Kinder: Die Anwendung und Sicherheit von Mediaven, Mediaven forte bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Mediaven/Mediaven forte haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Mediaven, Mediaven forte auftreten: In seltenen Fällen wurden leichte Magen-Darm-Beschwerden (Magendrücken), Kopfschmerzen und Schwindel, sowie Hautallergie beobachtet. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist vor Kindern sicher aufzubewahren. Es darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Mediaven/Mediaven forte enthalten?

1 Filmtablette Mediaven enthält: Wirkstoff: 10 mg Naftazon. Hilfsstoffe: Excip. pro compr. obducto. 1 Filmtablette Mediaven forte enthält: Wirkstoff: 30 mg Naftazon. Hilfsstoffe: Excip. pro compr. obducto.

Wo erhalten Sie Mediaven/Mediaven forte? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung. Mediaven (10 mg): Packungen zu 30, 60 und 100 Filmtabletten. Mediaven forte (30 mg): Packung zu 30 Filmtabletten.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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