Beipackzettel von Mulimen, Tropfen einsehen

Wann wird Mulimen/Tropfen angewendet?

Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Mulimen, Tropfen bei Beschwerden vor oder während der Regelblutung (Menstruationsbeschwerden) angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Mulimen Tropfen gleichzeitig eingenommen werden darf. Das Präparat enthält 54 Vol.-% Alkohol. Bei Störungen der Regelblutung sowie bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen, sollten Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Wann darf Mulimen/Tropfen nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Mulimen, Tropfen darf nicht eingenommen werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile sind. Wegen des Alkoholgehalts ist das Arzneimittel bei Alkoholkranken nicht anzuwenden. Nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie • an anderen Krankheiten leiden • Allergien haben oder • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äußerlich anwenden.

Darf Mulimen/Tropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Agnus castus-haltige Arzneimittel dürfen in der Stillzeit nicht angewendet werden. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Mulimen/Tropfen?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben: Standarddosierung: Erwachsene und Kinder über 12 Jahren: 3mal täglich 10 Tropfen. Akutdosierung: Erwachsene und Kinder über 12 Jahren: Bis zu 12mal täglich jede halbe bis ganze Stunde 10 Tropfen, danach wird mit der Standarddosierung weiterbehandelt. 1ml = 20 Tropfen. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Mulimen/Tropfen haben?

In sehr seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlägen und Urtikaria auftreten. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren. Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie Mulimen, Tropfen ab und informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „verwendbar bis“ bezeichneten Datum verwendet werden. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Mulimen/Tropfen enthalten?

100 g enthalten: Ambra grisea D4 11,11 g; Calcium carbonicum Hahnemanni D8 11,11 g; Cimicifuga racemosa D4 11,11 g; Gelsemium sempervirens D4 11,11 g; Hypericum perforatum D3 11,11 g; Kalium carbonicum D4 11,11 g; Sepia officinalis D8 11,11 g; Vitex agnus-castus D3 11,11 g. Enthält 54 Vol.-% Alkohol

Wo erhalten Sie Mulimen/Tropfen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Packung zu 100 ml.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
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  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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