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Was ist Plenvu und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin. Plenvu wird zur Darmreinigung vor klinischen Massnahmen angewendet, die einen sauberen Darm erfordern, beispielsweise vor Untersuchungen des Darms (Endoskopie, Röntgen). Plenvu wirkt, indem es den Darm entleert. Eine erwartete Wirkung bei der Anwendung von Plenvu ist also wässriger Durchfall. Plenvu ist ein zweifach aromatisiertes Abführmittel mit zwei Dosen, welche in drei Beuteln enthalten sind. Es gibt einen Beutel für Dosis 1 («Dosis 1») und zwei Beutel für Dosis 2 («Dosis 2 Beutel A» und «Dosis 2 Beutel B»). Für eine Behandlung benötigen Sie alle drei Beutel.

Was sollte dazu beachtet werden?

Falls Sie noch andere Medikamente einnehmen (z.B. orale empfängnisverhütende Medikamente), achten Sie darauf, dass Sie diese mindestens 1 Stunde vor der Einnahme von Plenvu oder mindestens 1 Stunde nach der letzten Dosis einnehmen. Damit kann gewährleistet werden, dass diese Arzneimittel nicht zu schnell ausgeschieden werden, wodurch ihre Wirksamkeit beeinträchtigt wäre. Wenn Sie orale empfängnisverhütende Medikamente einnehmen, verwenden Sie zusätzliche Methoden der Empfängnisverhütung (z.B. Kondome), um eine Schwangerschaft zu verhindern.

Wann darf Plenvu nicht eingenommen/angewendet werden?

·wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Macrogol 3350, einen der anderen Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile von Plenvu sind; ·wenn Ihr Darm nicht vollständig durchgängig ist bzw. wenn Sie an einer Blockade (Obstruktion) im Verdauungstrakt oder an einem Darmverschluss (Ileus) leiden; ·wenn Sie einen Durchbruch (Perforation) in der Wand des Verdauungstrakts haben; ·wenn Sie an einer Störung der Magenentleerung (z.B. Magenatonie) leiden; ·wenn Sie an Darmlähmung leiden (dies kann eine Folgeerscheinung einer Operation im Bauchraum sein); ·wenn Sie an einer akuten Dickdarmerweiterung (toxisches Megakolon) z.B. infolge chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn leiden.

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von Plenvu Vorsicht geboten?

Wenn Sie in schlechtem Allgemein- oder Gesundheitszustand sind oder an einer schweren Erkrankung leiden. Wenn bei Ihnen folgende Beschwerden vorliegen, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren: ·wenn Sie Schwierigkeiten oder Beschwerden beim Schlucken von Flüssigkeiten haben und diese gegebenenfalls eindicken müssen; ·wenn Sie Refluxbeschwerden haben (Aufstossen durch Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre); ·wenn Sie an einer Störung der Nierenfunktion leiden; ·wenn Sie an Herzschwäche, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzrhythmusstörungen oder Herzklopfen leiden oder Arzneimittel gegen diese Erkrankungen einnehmen; ·wenn Sie an einer Schilddrüsenerkrankung leiden; ·wenn Sie an Flüssigkeitsmangel leiden; ·wenn Sie an Magen-/Darmbeschwerden oder an einem akuten Schub einer schweren, chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa) leiden; ·wenn Sie an Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel (G6PD) leiden, einer Erkrankung, die rote Blutkörperchen zerstört; ·wenn Sie einen hohen oder niedrigen Salzspiegel haben (z.B. Natrium, Kalium); ·wenn Sie eine phenylalaninarme Diät halten; ·wenn Sie eine andere Erkrankung haben. Bei Patienten mit Bewusstseinsstörungen sollte Plenvu nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden. Plenvu enthält Natrium, Kalium und eine Quelle für Phenylalanin. Dieses Arzneimittel enthält 458,5 mmol (10,5 g) Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Behandlung. Dies entspricht 525% der für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung. Nur ein Teil des Natriums wird aufgenommen. Dieses Arzneimittel enthält 29,4 mmol (1,1 g) Kalium pro Behandlung. Wenn Sie an eingeschränkter Nierenfunktion leiden oder eine kontrollierte Kalium-Diät (Diät mit niedrigem Kaliumgehalt) einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen. Plenvu enthält 0,88 g Aspartam pro Beutel A. Aspartam ist eine Quelle für Phenylalanin. Es kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der Körper es nicht ausreichend abbauen kann. Es enthält auch Ascorbat und kann schädlich sein, wenn Sie an Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel leiden. Plenvu hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Wenn Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin mitgeteilt hat, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden, nehmen Sie Plenvu erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie ·an anderen Krankheiten leiden, ·Allergien haben oder ·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden! Einnahme von Plenvu zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Trinken Sie vor, während und nach der Einnahme von Plenvu klare Flüssigkeiten, um einen Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) zu vermeiden. Es ist wichtig, dass Sie die zusätzlich verordneten Mengen an klarer Flüssigkeit trinken. Beispiele für klare Flüssigkeiten sind Wasser, klare Suppen, Kräutertee, schwarzer Tee oder Kaffee (ohne Milch), Softdrinks/verdünnter Sirup und klare Fruchtsäfte (ohne Fruchtfleisch). Während der Einnahme von Plenvu sollten Sie weiterhin viel klare Flüssigkeit zu sich nehmen. Der Flüssigkeitsgehalt von Plenvu ersetzt nicht Ihre reguläre Flüssigkeitszufuhr. Wichtig: Trinken Sie keinen Alkohol, keine Milch, keine rot oder violett gefärbten Getränke (z.B. schwarzer Johannisbeersaft) oder andere Getränke, die Fruchtfleisch enthalten, und nehmen Sie vom Beginn der Einnahme von Plenvu bis zum Abschluss Ihrer klinischen Untersuchung keine feste Nahrung zu sich. Die Einnahme jeglicher Flüssigkeiten sollte beendet werden, zumindest: ·zwei Stunden vor der klinischen Untersuchung unter Vollnarkose, oder ·eine Stunde vor der klinischen Untersuchung ohne Vollnarkose Auf zwei Tage verteilte Einnahme und Einnahme am Vortag Am Tag vor der klinischen Untersuchung können Sie ein leichtes Frühstück und ein leichtes Mittagessen zu sich nehmen, das spätestens 3 Stunden vor Beginn der Einnahme von Plenvu beendet sein muss. Anschliessend dürfen Sie nur noch klare Flüssigkeiten zu sich nehmen. Einnahme nur am Morgen Am Tag vor der klinischen Untersuchung können Sie ein leichtes Frühstück und ein leichtes Mittagessen sowie eine klare Suppe und/oder einen Naturjoghurt zum Abendessen (das ungefähr um 20 Uhr beendet sein sollte) zu sich nehmen. In der Zeit zwischen dem Abendessen und der klinischen Untersuchung dürfen Sie nur klare Flüssigkeiten zu sich nehmen. Am Tag der klinischen Untersuchung dürfen Sie nicht frühstücken.

Darf Plenvu während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?

Da es keine Daten zur Anwendung von Plenvu während der Schwangerschaft gibt, sollte Plenvu nur dann angewendet werden, wenn es der Arzt bzw. die Ärztin für unbedingt erforderlich hält. Von einer Anwendung während der Stillzeit wird abgeraten. Informieren Sie deshalb unbedingt Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder schwanger sein könnten bzw. wenn Sie stillen.

Wie verwenden Sie Plenvu?

Dosierung: Erwachsene ab 18 Jahren und ältere Patienten: Sofern vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, beträgt die Dosierung 1 Liter (eine Packung). Die Packung enthält drei Beutel, ein Beutel Dosis 1 und zwei Beutel Dosis 2 (Beutel A und Beutel B). Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin wird Ihnen genau erklären, wie Sie Plenvu einnehmen müssen. Die Behandlung mit Plenvu muss mindestens 2 Stunden vor der klinischen Untersuchung beendet sein. Die Einnahme von Plenvu kann wie unten beschrieben erfolgen: Auf zwei Tage verteilte Einnahme Die Dosis 1 von Plenvu wird am Abend vor der klinischen Untersuchung (ca. um 18 Uhr) eingenommen und Dosis 2 am frühen Morgen des Untersuchungstages (ca. um 6 Uhr) oder Einnahme nur am Morgen Dosis 1 und Dosis 2 von Plenvu werden am Morgen des Untersuchungstages eingenommen (Dosis 1 ca. um 5 Uhr). Der Abstand zwischen der Einnahme von Dosis 1 und Dosis 2 sollte mindestens eine Stunde betragen oder Dosierung am Vortag Dosis 1 und Dosis 2 von Plenvu werden am Abend vor dem Untersuchungstag eingenommen (Dosis 1 ca. um 18 Uhr). Der Abstand zwischen der Einnahme von Dosis 1 und Dosis 2 sollte mindestens eine Stunde betragen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen mitteilen, welches Einnahmeschema Sie anwenden müssen. KEINE anderen Substanzen zu den Dosen hinzufügen. Wie Plenvu Dosis 1 zubereitet wird ·Öffnen Sie den Umkarton und entnehmen Sie den Beutel mit Dosis 1. ·Geben Sie den Inhalt von Dosis 1 in ein Behältnis, das mindestens 500 ml Flüssigkeit fassen kann. ·Füllen Sie mit Wasser auf 500 ml auf und rühren Sie um, bis sich das Pulver aufgelöst hat. Dieser Vorgang kann bis zu ca. 8 Minuten dauern. Wie Plenvu Dosis 1 getrunken wird ·Trinken Sie die 500 ml Plenvu Dosis 1 innerhalb von 30 Minuten. Versuchen Sie, alle 10 bis 15 Minuten ein Glas davon zu trinken. Trinken Sie in den 30 Minuten danach weitere 500 ml klare Flüssigkeit. Geeignet sind Wasser, klare Suppe, verdünnter Sirup/klare Fruchtsäfte (ohne Fruchtfleisch), Kräutertee, schwarzer Tee oder Kaffee (ohne Milch). Wie Plenvu Dosis 2 zubereitet wird ·Wenn Sie bereit sind, Dosis 2 einzunehmen, geben Sie den Inhalt von Dosis 2 Beutel A und Dosis 2 Beutel B in ein Behältnis, das mindestens 500 ml fassen kann. ·Füllen Sie mit Wasser auf 500 ml auf und rühren Sie um, bis sich das Pulver aufgelöst hat. Dieser Vorgang kann bis zu ca. 8 Minuten dauern. Wie Plenvu Dosis 2 getrunken wird Bereiten Sie zum verordneten Zeitpunkt (basierend auf dem empfohlenen Einnahmeschema) 500 ml Plenvu-Dosis-2-Lösung zu und trinken Sie diese innerhalb von 30 Minuten. Trinken Sie in den 30 Minuten danach weitere 500 ml klare Flüssigkeit. Vor, während und nach der Einnahme von Plenvu können Sie zusätzliche klare Flüssigkeiten trinken, müssen aber 1-2 Stunden vor der klinischen Untersuchung mit dem Trinken aufhören. Das Trinken klarer Flüssigkeiten trägt dazu bei, eine Austrocknung (Dehydratation) des Körpers zu vermeiden. Zusätzlich muss während der Anwendung von Plenvu ein weiterer Liter klare Flüssigkeit wie Wasser, klare Suppe, Fruchtsaft (ohne Fruchtfleisch), limonadenhaltige Getränke, Tee oder Kaffee (ohne Milch) getrunken werden. Sie sollten entsprechend Zeit einplanen, um zum Ort der Koloskopie zu gelangen. Wichtig: Von Beginn der Einnahme von Plenvu bis zum Abschluss der geplanten Untersuchung dürfen Sie keine feste Nahrung zu sich nehmen. Wenn Sie die Einnahme von Plenvu vergessen haben, holen Sie sie nach, sobald Sie es bemerken, und fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor der klinischen Untersuchung um Rat. Es ist wichtig, die Behandlung mit Plenvu früh genug abzuschliessen, so dass der Darm spätestens 2 Stunden vor der klinischen Untersuchung vollständig entleert ist. Nach der Einnahme der Lösung Wenn Sie mit dem Trinken der Lösung beginnen, sollten Sie sich in der Nähe einer Toilette aufhalten. Plötzlich wird wässriger Durchfall eintreten. Dies ist ganz normal und zeigt, dass Plenvu wirksam ist. Der Durchfall wird bald nach dem Sie die Lösung fertig getrunken haben, aufhören. Es kann vor dem ersten Stuhlgang zur Aufblähung im Magen-Darm-Bereich kommen. Wenn Sie Plenvu vor oder nach der Einnahme anderer Abführmittel anwenden, können Sie sehr starken Durchfall bekommen, der zu einer Austrocknung des Körpers führen kann. Nehmen Sie grosse Mengen an Flüssigkeit zu sich. Wenn Sie sich Sorgen machen, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. an Ihre Ärztin oder begeben Sie sich umgehend in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Die Anwendung und Sicherheit von Plenvu bei Kindern und Jugendlichen unter 18 ist bisher nicht geprüft worden. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Plenvu haben?

Durchfall ist eine normale Wirkung von Plenvu. Wenn Sie innerhalb von 6 Stunden nach der Einnahme von Plenvu keinen Stuhlgang haben, nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf. Schwerwiegende Nebenwirkungen Wenn bei Ihnen eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, brechen Sie die Behandlung ab und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. ·Hautausschlag oder Juckreiz ·Schwellung des Gesichts, der Fussknöchel oder anderer Körperregionen ·Herzklopfen ·Sehr starke Erschöpfung ·Kurzatmigkeit Dies sind Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen während der Einnahme eines der folgenden Anzeichen für den Verlust von zu viel Körperflüssigkeit (Dehydratation) auftritt: ·Erbrechen ·Schwindel ·Urinieren weniger als üblich ·Kopfschmerzen Informieren Sie auch unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie starke Magen- oder Bauchschmerzen haben. In seltenen Fällen können bei der Anwendung von Abführmitteln schwerwiegende Herzrhythmusstörungen auftreten (d.h. das Gefühl, dass das Herz pocht, flattert oder unregelmässig schlägt, oft nur wenige Sekunden oder möglicherweise auch mehrere Minuten lang), insbesondere bei Patienten mit Herzkrankheit oder Störungen des Salzhaushalts. Andere Nebenwirkungen nach Häufigkeit Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern) Erbrechen, Übelkeit, Austrocknung Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern) Abdominelle Aufblähung und Bauchschmerzen, Wundsein am After, allergische Reaktion, Kopfschmerzen oder Migräne, Schläfrigkeit, Durst, Erschöpfung, Schwäche, Schüttelfrost, Hitzewallungen, Schmerzen, Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz, vorübergehender Anstieg des Blutdrucks, vorübergehender Anstieg der Leberenzyme, Störung des Salz-(Elektrolyt-)haushalts und erhöhter Blutzuckerspiegel bei Diabetespatienten. Es kann auch sein, dass Sie sich allgemein unwohl fühlen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Plenvu darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Aufbrauchfrist nach Anbruch Die zubereitete Lösung nicht länger als 24 Stunden aufbewahren. Lagerungshinweis Plenvu darf vor dem Öffnen nicht über 25 °C aufbewahrt werden. Wenn Sie Plenvu in Wasser aufgelöst haben, die Lösungen (abgedeckt) unter 25 °C lagern. Die Lösungen können im Kühlschrank aufbewahrt werden (2 – 8 °C). Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Weitere Hinweise Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Plenvu enthalten?

Wirkstoffe Dosis 1 enthält: ·100 g Macrogol 3350 ·9 g wasserfreies Natriumsulfat ·2 g Natriumchlorid ·1 g Kaliumchlorid Dosis 2 (Beutel A und Beutel B) enthält: Beutel A ·40 g Macrogol 3350 ·3,2 g Natriumchlorid ·1,2 g Kaliumchlorid Beutel B ·48,11 g Natriumascorbat ·7,54 g Ascorbinsäure Die 500 ml-Lösung der Dosis 1 weist folgende Elektrolytionenkonzentrationen auf: ·Natrium 160,9 mmol/500 ml ·Sulfat 63,4 mmol/500 ml ·Chlorid 47,6 mmol/500 ml ·Kalium 13,3 mmol/500 ml Die 500 ml-Lösung der Dosis 2 (zubereitet aus Beutel A und B) weist folgende Elektrolytkonzentrationen auf: ·Natrium: 297,6 mmol/500 ml ·Ascorbat: 285,7 mmol/500 ml ·Chlorid: 70,9 mmol/500 ml ·Kalium: 16,1 mmol/500 ml Hilfsstoffe Dosis 1 enthält 0,79 g Sucralose (E955), Zitronensäure und Mangoaroma. Dosis 2 (Beutel A) enthält 0,88 g Aspartam (E951) und Fruchtaroma (enthält Vanillin)

Wo erhalten Sie Plenvu? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung. Einzelpackung bestehend aus 3 Beuteln: ein Beutel Dosis 1 und zwei Beutel Dosis 2 (Beutel A und B) (Abgabekategorie B)

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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