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Was ist Perindopril-Indapamid-Mepha und wann wird es angewendet?

Bei Perindopril-Indapamid-Mepha handelt es sich um eine feste Kombination aus einem Angiotensin Converting Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) und einem Diuretikum. Perindopril-Indapamid-Mepha 2.5/0.625 mg ist zur Behandlung der essentiellen Hypertonie bestimmt. Perindopril-Indapamid-Mepha 5/1.25 mg ist zur Behandlung der essentiellen Hypertonie bestimmt, sofern eine Kombinationstherapie angezeigt ist. Perindopril gehört zur Arzneimittelklasse der Angiotensin Converting Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer). Es wirkt über eine Erweiterung der Blutgefässe und erleichtert dadurch die Arbeit des Herzens, die darin besteht, das Blut in die Gefässe zu befördern. Indapamid ist ein Diuretikum (Entwässerungsmittel). Diuretika erhöhen die von den Nieren produzierte Urinmenge. Indapamid unterscheidet sich von anderen Diuretika jedoch dadurch, dass es nur eine leichte Erhöhung der produzierten Urinmenge bewirkt. Gemeinsam verringern und regulieren diese beiden Wirkstoffe den Blutdruck. Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Was sollte dazu beachtet werden?

Über die von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin veranlassten Massnahmen hinaus sind keine weiteren Massnahmen erforderlich.

Wann darf Perindopril-Indapamid-Mepha nicht angewendet werden?

Perindopril-Indapamid-Mepha darf in folgenden Fällen nicht angewendet werden: ·wenn Sie allergisch sind gegen Perindopril oder andere ACE-Hemmer, gegen Indapamid oder andere Sulfonamid-Derivate oder gegen einen anderen in Perindopril-Indapamid-Mepha enthaltenen Inhaltsstoff (aufgelistet im Abschnitt «Was ist in Perindopril-Indapamid-Mepha enthalten?»), ·wenn Sie in der Vergangenheit bei einer Behandlung mit ACE-Hemmern bereits Symptome wie pfeifenden Atem, Anschwellen des Gesichts oder der Zunge, intensiven Juckreiz oder schweren Hautausschlag beobachtet haben oder wenn Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie unter beliebigen Umständen bereits solche Symptome (ein sogenanntes Angioödem) aufgewiesen haben, ·wenn Sie eine schwerwiegende Störung der Nierenfunktion aufweisen, ·wenn Sie eine Dialyse oder eine andere Art der Blutfiltration erhalten. Abhängig von dem verwendeten Gerät, könnte Perindopril-Indapamid-Mepha nicht für Sie geeignet sein, ·wenn Sie Nierenprobleme haben, die zu einer Reduzierung der Blutzufuhr zu den Nieren führen (renale Arterienstenose), ·wenn Sie ein schweres Leberleiden haben oder unter hepatischer Enzephalopathie (degenerative Erkrankung des Gehirns) leiden, ·wenn Sie eine Hypokaliämie (abnorme Senkung des Kaliumspiegels im Blut) haben, ·wenn Verdacht auf eine unbehandelte Herzdekompensation besteht (bedeutende Wasseransammlung, Atembeschwerden), ·wenn Sie Aliskiren (z.B. Rasilez®) oder ein Aliskiren enthaltendes Medikament einnehmen und an Diabetes (Typ 1 oder 2) oder an Niereninsuffizienz leiden, ·wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie stillen (siehe Abschnitt «Darf Perindopril-Indapamid-Mepha während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»). ·sofern vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, darf dieses Arzneimittel nicht angewendet werden in Kombination mit bestimmten nicht zu den Antiarrhythmika zählenden Medikamenten, die Torsades de pointes verursachen können, ·wenn Sie kürzlich einen Schlaganfall erlitten haben, ·wenn Sie gleichzeitig Neprilysin-Hemmer nehmen zum Beispiel die Kombination der Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz) oder Racecadotril (zur Behandlung von Durchfall) wegen eines erhöhten Risikos für Angioödem (Schwellung im Gesicht, um die Augen, an den Lippen oder der Zunge, Atemprobleme).

Wann ist bei der Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha Vorsicht geboten?

In den folgenden Fällen sollten Sie vor der Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha Ihren Arzt oder Ihre Ärztin verständigen: ·wenn Sie eine Aortenstenose (Verengung des wichtigsten vom Herzen ausgehenden Blutgefässes), eine hypertrophe Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung) oder eine Stenose der Nierenarterie (Verengung der Arterie, die das Blut in die Nieren transportiert) aufweisen, ·wenn sie irgendeine andere Herzerkrankung haben, ·wenn Sie Nierenprobleme haben, ·wenn Sie Leberprobleme haben, ·wenn Sie an einer Kollagenerkrankung (Hautkrankheit), zum Beispiel an disseminiertem Lupus erythematodes oder an Sklerodermie leiden, ·wenn Sie Anzeichen einer Infektion (zum Beispiel Halsschmerzen, Fieber) aufweisen, ·wenn Sie einen ungewöhnlich hohen Spiegel eines Hormons namens Aldosteron im Blut haben (primärer Aldosteronismus), ·wenn Sie an Arteriosklerose (Arterienverkalkung) leiden, ·wenn Sie an Hyperparathyreose (Überfunktion der Nebenschilddrüse) leiden, ·wenn Sie an Gicht leiden, ·wenn Sie Diabetiker/in sind, ·wenn Sie eine salzarme Diät einhalten oder kaliumhaltige Salzersatzprodukte verwenden oder wenn Sie andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen, verwenden (siehe Abschnitt «Einnahme anderer Arzneimittel»), ·wenn Sie Lithium oder kaliumsparende Arzneimittel (Spironolacton, Triamteren) oder Kaliumzusätze einnehmen, da die gleichzeitige Verwendung dieser Produkte mit Perindopril-Indapamid-Mepha zu vermeiden ist (siehe Abschnitt «Einnahme anderer Arzneimittel»), ·wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck anwenden: ·einen «Angiotensin II-Rezeptorantagonisten» (ARA II) (auch bekannt unter dem Namen Sartane - zum Beispiel Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), besonders wenn Sie aufgrund eines Diabetes Nierenprobleme haben, ·Aliskiren. Unter Umständen wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin regelmässige Kontrollen Ihrer Nierenfunktionen, Ihres arteriellen Blutdrucks und der Elektrolytspiegel (z.B. von Kalium) in Ihrem Blut anordnen. Siehe auch die Informationen im Abschnitt «Wann darf Perindopril-Indapamid-Mepha nicht angewendet werden?», ·wenn Sie eine ältere Person sind, ·wenn Sie eine Galaktosämie, einen Lapp-Laktase-Mangel, eine Glukose- und Galaktose-Malabsorption haben, ·wenn Sie eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht gehabt haben, ·wenn Sie eine schwere allergische Reaktion haben mit Symptomen wie Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder der Kehle, Atembeschwerden (Angioödem); dies kann zu jedem Zeitpunkt während der Behandlung auftreten. Wenn Sie solche Symptome feststellen, müssen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels sofort unterbrechen und unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt aufnehmen. Das Angioödem kann bei Patienten mit ethnischer Herkunft aus Afrika häufiger auftreten. Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Angioödem Risiko erhöht sein: ·Racecadotril (verwendet zur Behandlung von Durchfall), ·Arzneimittel, welche die Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz) in Kombination enthalten, ·Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Medikamente die zu der Klasse der mTOR-Inhibitoren gehören (verwendet zur Verhinderung der Abstossung transplantierter Organe). Bei Verdacht auf Schwangerschaft (oder bei geplanter Schwangerschaft) ist ebenfalls Ihr Arzt oder Ihre Ärztin zu verständigen. Auch in den folgenden Fällen sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder das Pflegepersonal darüber in Kenntnis setzen, dass Sie Perindopril-Indapamid-Mepha einnehmen: ·Wenn bei Ihnen eine Narkose und/oder eine Operation geplant ist, ·wenn Sie kürzlich unter Durchfall oder Erbrechen gelitten haben oder dehydriert sind, ·wenn Sie sich einer Dialyse oder einer LDL (Low Density Lipoprotein)-Apherese (das heisst einer maschinellen Entfernung des in Ihrem Blut enthaltenen Cholesterins) unterziehen müssen, ·wenn Sie eine Desensibilisierungsbehandlung zur Verringerung der allergischen Reaktion auf Bienen- oder Wespenstiche erhalten, ·wenn Sie sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen müssen, die die Injektion eines jodhaltigen Kontrastmittels (einer Substanz, die die Organe, wie beispielsweise die Nieren oder den Magen für Röntgenstrahlen sichtbar macht) beinhaltet, ·wenn Sie Hämodialyse-Patient/in sind. Im Falle einer Dialyse informieren Sie bitte den Arzt bzw. die Ärztin und seine/ihre Mitarbeitenden über Ihre Behandlung mit ACE-Hemmern; die Verwendung gewisser Membranfilter ist dann nicht möglich. Sportler müssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass Perindopril-Indapamid-Mepha einen Wirkstoff (Indapamid) enthält, der bei Dopingkontrollen zu positiven Testergebnissen führen kann. Durch die Senkung des arteriellen Blutdrucks können bei bestimmten Patienten individuelle Reaktionen vorkommen. Dadurch kann die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, eingeschränkt sein. Die Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte unter regelmässiger ärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei Auftreten einer Leberschädigung muss Perindopril-Indapamid-Mepha abgesetzt werden. Gelegentlich kann ein trockener Reizhusten auftreten. In diesem Fall muss erneut der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert werden um zu entscheiden, ob die Behandlung weitergeführt werden sollte. Einnahme anderer Arzneimittel Wenn Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, selbst wenn es sich hierbei um ein rezeptfreies Arzneimittel handelt, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin hierüber in Kenntnis setzen Vermeiden Sie die Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha in Kombination mit: ·Lithium (zur Behandlung von manisch-depressiven Erkrankungen), ·Aliskiren (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck), ·Kaliumsparende Diuretika (Triamteren, Amilorid), Kaliumsalze oder andere Substanzen, die den Kaliumspiegel im Körper erhöhen können (z.B. Heparin, ein Medikament zur Blutverdünnung, oder Co-Trimoxazol, auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol, ein Medikament gegen bestimmte Infektionen), ·Estramustin (zur Krebsbehandlung verwendet), ·Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz), ·Medikamente, die meistens zur Behandlung von Durchfall angewendet werden (Racecadotril), ·Arzneimittel zur Vermeidung der Abstossung transplantierter Organe (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere zur Klasse der mTOR-Hemmer gehörende Arzneimittel), ·anderen zur Behandlung des Bluthochdrucks verwendeten Arzneimitteln, einschliesslich ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptorantagonisten (ARA). Die Behandlung mit Perindopril-Indapamid-Mepha kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden. Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, verständigen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, weil bei der Anwendung besondere Vorsicht geboten ist: ·Andere zur Behandlung des Bluthochdrucks verwendete Arzneimittel, einschliesslich Diuretika (Arzneimittel, welche die von der Niere produzierte Urinmenge steigern), ·kaliumsparende Diuretika, die in der Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt werden: Eplerenon und Spironolacton, in Dosierungen zwischen 12.5 mg und 50 mg pro Tag, ·jodhaltige Kontrastmittel, ·Vasodilatatoren, einschliesslich Nitratderivate (Arzneimittel, die eine Erweiterung der Blutgefässe bewirken), ·Arzneimittel zur Behandlung von Kollaps oder Asthma (Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin), ·Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen), ·Allopurinol (zur Behandlung von Gicht), ·Terfenadin, Mizolastin oder Astemizol (Antihistaminika zur Behandlung von Heuschnupfen oder Allergien), ·Kortikosteroide zur Behandlung unterschiedlicher Störungen, darunter schweres Asthma und rheumatoide Polyarthritis, ·Immunsuppressiva zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder im Anschluss an eine chirurgische Transplantation zur Verhinderung von Abstossungsreaktionen (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus), ·Arzneimittel zur Krebsbehandlung, ·Erythromycin zur Injektion (ein Antibiotikum), ·Halofantrin (zur Behandlung bestimmter Formen von Malaria), ·Pentamidin (zur Behandlung von Lungenentzündungen), ·Goldsalze, insbesondere bei intravenöser Verabreichung (symptomatische Behandlung von rheumatoider Arthritis), ·Vincamin (zur Behandlung symptomatischer kognitiver Störungen bei älteren Patienten, einschliesslich Gedächtnisverlust), ·Bepridil (zur Behandlung von Angina Pectoris), ·Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z.B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol), ·Cisaprid, Diphemanil (zur Behandlung von Magen-Darmstörungen), ·Baclofen (zur Behandlung von Muskelstarre bei Krankheiten wie multipler Sklerose), ·Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie Insulin, Metformin oder Gliptine, ·Kalzium, einschliesslich Kalziumzusätze, ·anregende Abführmittel (z.B. Senna), ·nicht steroidale Entzündungshemmer (z.B. Ibuprofen) einschliesslich COX-2 Inhibitoren (Medikamente, die Entzündungen vermindern und Schmerzen lindern) oder hochdosierte Salicylaten (z.B. Aspirin ≥3 g pro Tag), ·Amphotericin B zur Injektion (zur Behandlung schwerer Pilzinfektionen), ·Arzneimittel zur Behandlung von geistigen Störungen wie Depressionen, Angstzuständen, Schizophrenie ... (z.B. trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika), ·Tetracosactid (zur Behandlung der Crohnschen Krankheit), ·Trimethoprim (zur Behandlung gewisser Infektionen), ·Moxifloxacin, Sparfloxacin (Antibiotika zur Infektionsbehandlung), ·Methadon. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie ·an anderen Krankheiten leiden, ·Allergien haben oder ·andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Perindopril-Indapamid-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Perindopril-Indapamid-Mepha darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Setzen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über eine eventuell gewünschte Schwangerschaft in Kenntnis. Dieses Arzneimittel darf während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Verständigen Sie bitte sofort Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten.

Wie verwenden Sie Perindopril-Indapamid-Mepha?

Die übliche Dosierung beträgt eine Lactab täglich vorzugsweise morgens mit einem Glas Wasser. Die 2.5/0.625 mg Lactab besitzen eine Zierkerbe und sind nicht zur Teilung geeignet. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Wenn Sie mehr Perindopril-Indapamid-Mepha als verordnet eingenommen haben Wenn Sie zu viele Lactab eingenommen haben, nehmen Sie sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder dem nächsten Krankenhaus Kontakt auf. Die wahrscheinlichste Reaktion auf eine Überdosierung ist ein niedriger Blutdruck (Hypotonie). Bei bedeutender Hypotonie (in Verbindung mit Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfen, Schwindel, Schläfrigkeit, Verwirrtheit oder Veränderungen in der durch die Nieren produzierten Urinmenge), legen Sie sich hin und lagern Sie die Beine hoch. Wenn Sie die Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha vergessen haben Es ist wichtig, Ihr Arzneimittel täglich einzunehmen, denn eine regelmässige Behandlung ist wirksamer. Sollten Sie aber doch einmal eine Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha vergessen haben, nehmen Sie ganz einfach Ihre Behandlung am darauf folgenden Tag wie gewohnt wieder auf. Nehmen Sie keinesfalls eine doppelte Dosis, um die vergessene Dosis auszugleichen. Wenn Sie mit der Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha aufhören Da Bluthochdruck in der Regel eine langfristige Behandlung erfordert, müssen Sie vor dem Absetzen der Behandlung Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat fragen. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Perindopril-Indapamid-Mepha bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Das Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

Welche Nebenwirkungen kann Perindopril-Indapamid-Mepha haben?

Bei der Einnahme von Perindopril-Indapamid-Mepha können Nebenwirkungen auftreten, Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen feststellen, müssen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort unterbrechen und unverzüglich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Kontakt aufnehmen: ·Bronchospasmus (Engegefühl in der Brust, lauter und kurzer Atem) (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen), ·Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder der Kehle, oder der Gliedmassen (Angioödem), Atembeschwerden, (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen), ·schwere Hautreaktionen, insbesondere starker Hautausschlag, Nesselsucht, Hautrötung am ganzen Körper, starker Juckreiz, Bläschenbildung, anschwellende und sich schälende Haut, Schleimhautentzündungen (Stevens Johnson-Syndrom) oder andere allergische Reaktionen (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen), ·Herz-Kreislaufstörungen (Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris, Herzanfall) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen), ·Entzündung der Bauchspeicheldrüse (mit schweren Bauch- und Rückenschmerzen als Folge, begleitet von sehr starkem Unwohlsein) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen), ·Leberentzündung (Hepatitis) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen), ·Erkrankung des Gehirns, verursacht durch eine Leberfunktionsstörung (hepatische Enzephalopathie) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen), ·lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (Torsades de pointes) (Häufigkeit unbekannt). Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen nach abnehmender Häufigkeit: Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Kribbeln und Ameisenlaufen, Sehstörungen, Tinnitus (Ohrgeräusche), Benommenheit bedingt durch tiefen arteriellen Blutdruck, Husten, Kurzatmigkeit, Magen-Darmbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, gestörtes Geschmacksempfinden, Mundtrockenheit, Dyspepsie oder Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung), Appetitverlust, allergische Reaktionen (wie Hautausschlag, Juckreiz), Muskelkrämpfe, Müdigkeit. Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, allergische Reaktionen vor allem der Haut bei Patienten mit einer Neigung zu Allergien oder Asthma, Nesselsucht, Purpura (rote Punkte auf der Haut), Schwellungen und Blasenbildung auf der Haut, Nierenprobleme, Impotenz, Schwitzen, erhöhte Anzahl Eosinophilen (eine Art weisser Blutkörperchen), Veränderung der biologischen Parameter wie erhöhter Kaliumspiegel im Blut (reversibel beim Absetzen der Behandlung) oder niedriger Natriumspiegel, Schläfrigkeit, Ohnmacht, Palpitation (spürbares Herzklopfen), Tachykardie (Pulsbeschleunigung), Hypoglykämie (sehr niedriger Blutzuckerspiegel) bei Diabetespatienten, Vaskulitis (Blutgefässentzündung), Photosensibilitätsreaktionen (erhöhte Empfindlichkeit der Haut auf Sonnenlicht), Arthralgie (Gelenkschmerzen), Myalgien (Muskelschmerzen), Brustschmerzen, Unwohlsein, peripheres Ödem, Fieber, erhöhter Harnstoffspiegel im Blut und erhöhter Kreatininspiegel im Blut, Stürze. Möglichkeit der Verschlimmerung eines vorbestehenden akuten disseminierten Lupus erythematodes (Kollagenkrankheit). Selten (kann bis zu 1 von 1'000 Behandelten betreffen): Veränderung der biologischen Parameter: Erhöhte Leberenzym- und Bilirubinwerte, erhöhter Kalziumspiegel im Blut; Verschlimmerung der Psoriasis. Sehr selten (kann bis zu 1 von 10'000 Behandelten betreffen): Verwirrtheit, eosinophile Pneumonie (eine seltene Form der Lungenentzündung), Rhinitis (verstopfte oder laufende Nase), akute Niereninsuffizienz, Veränderungen im Blutbild wie verminderte Zahl weisser und roter Blutkörperchen, verminderte Hämoglobinwerte, verminderte Blutplättchenzahl, Leberfunktionsstörungen, Schlaganfall, konzentrierter Urin (dunkle Farbe), Krankheitsgefühl oder krank, Muskelkrämpfe, Verwirrung und Krämpfe, die manchmal durch unangemessene Sekretion von antidiuretischem Hormon entstehen. Wenn Sie diese Symptome verspüren, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt, bzw. Ihre Ärztin.. Häufigkeit unbekannt (Häufigkeit konnte aufgrund der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden): Kurzsichtigkeit, verschwommene Sicht, Erhöhung des Blutzuckerspiegels und Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut. Besonders bei älteren Patienten oder bei schlechtem Ernährungszustand kann es zu Veränderungen gewisser Laborparameter kommen, vor allem zu Kaliumverlust. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Laboruntersuchungen veranlassen, um diese Parameter zu kontrollieren. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Nicht über 30 °C aufbewahren. Behältnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen. Für Kinder unerreichbar aufbewahren. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Perindopril-Indapamid-Mepha enthalten?

Jede Perindopril-Indapamid-Mepha 2.5 mg/0.625 mg Lactab enthält 1.7 mg Perindopril (als Perindopril Natrium) entsprechend 2.5 mg Perindopril tosilat und 0,625 mg Indapamid als Wirkstoffe sowie Lactose-Monohydrat und andere Hilfsstoffe. Jede Perindopril-Indapamid-Mepha 5 mg/1.25 mg Lactab enthält 3.4 mg Perindopril (als Perindopril Natrium) entsprechend 5 mg Perindopril tosilat und 1.25 mg Indapamid als Wirkstoffe sowie Lactose-Monohydrat und andere Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Perindopril-Indapamid-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung. Perindopril-Indapamid-Mepha 2.5 mg/0.625 mg: Lactab (mit Zierkerbe, nicht teilbar) in Pillendose: 30 und 90. Perindopril-Indapamid-Mepha 5 mg/1.25 mg: Lactab (teilbar) in Pillendose: 30 und 90.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

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  • Mitmenschen schützen

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