Beipackzettel von Sanuvis®, Injektionslösung einsehen

Wann wird Sanuvis®/Injektionslösung angewendet?

Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Sanuvis®, Injektionslösung auf Verschreibung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin bei Muskelmüdigkeit und Herzinsuffizienz angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Sanuvis®, Injektionslösung gleichzeitig angewendet werden darf.

Wann darf Sanuvis®/Injektionslösung nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Zur Anwendung von Sanuvis, Injektionslösung bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Die Anwendung bei Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren wird daher nicht empfohlen. Bei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen notwendig. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie - an anderen Krankheiten leiden, - Allergien haben oder -andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Sanuvis®/Injektionslösung während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Sanuvis®/Injektionslösung?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben, für Erwachsene: 1-3 mal wöchentlich 1 Ampulle zu 2 ml intramuskulär injizieren. Die Anwendung und Sicherheit von Sanuvis, Injektionslösung bei Kindern und Jugendlichen wurde bisher nicht geprüft. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Sanuvis®/Injektionslösung haben?

Für Sanuvis®, Injektionslösung sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren. Bei Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie Sanuvis®, Injektionslösung ab und informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „Verwendbar bis“ bezeichneten Datum verwendet werden. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin.

Was ist in Sanuvis®/Injektionslösung enthalten?

1 Ampulle zu 2 ml enthält: 0,4ml Acidum L(+)-lacticum D4 aquos, 0,4ml Acidum L(+)-lacticum D6 aquos, 0,4ml Acidum L(+)-lacticum D12 aquos, 0,4ml Acidum L(+)-lacticum D30 aquos, 0,4ml Acidum L(+)-lacticum D200 aquos, (HAB; 5b, 11). Das Präparat enthält Natriumchlorid als zusätzlichen Hilfsstoff.

Wo erhalten Sie Sanuvis®/Injektionslösung? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung. Packungen zu 10 x 2 ml oder 50 x 2 ml.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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