Beipackzettel von Similasan Nervöse Bauchkrämpfe, Globuli einsehen

Wann wird SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe angewendet?

Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe angewendet werden bei: −  Magen-Darmkrämpfen infolge Nervosität oder seelischer Belastung −  Nervösen Verdauungsbeschwerden mit Blähungen und krampfhaften, kolikartigen Schmerzen −  Gallenweg- und Gallenblasenkrämpfen

Was sollte dazu beachtet werden?

−  Bei andauernder Verschlechterung, hohem Fieber oder wenn innerhalb einer Woche keine Besserung eintritt, ist Ihr(e) Arzt/Ärztin aufzusuchen. −  Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe gleichzeitig eingenommen werden darf.

Wann darf SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

−  Verdauungsbeschwerden bei Kindern unter 12 Jahren sind ärztlich abzuklären. Deshalb soll das Präparat bei Kindern unter 12 Jahren nicht ohne ärztliche Abklärung angewendet werden. −  Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie -  an andern Krankheiten leiden, -  Allergien haben oder -  andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Wie verwenden Sie SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben: Kleinkinder, Kinder und Erwachsene: 7 Globuli (Kügelchen) pro Gabe. −  Akute Beschwerden: Viertel- oder halbstündlich. Mit zunehmender Besserung allmählich weniger häufig. −  Zum Ausheilen: 3 x täglich, bis zur vollständigen Beschwerdefreiheit. Einnahmehinweise: −  Globuli (Kügelchen) im Mund zergehen lassen. −  Darf auch auf nüchternen Magen eingenommenwerden. Die Wirkungsdauer einer Arzneimittelgabe kann individuell verschieden sein. Grundsätzlich wird die Einnahme des Präparates bei Nachlassen der Wirkung oder bei Rückkehr der Beschwerden wiederholt. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe haben?

Für SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden. Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen beobachten, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Massnahmen bei anfänglicher Symptomverstärkung: 1.  Präparat nicht mehr einnehmen bis die Reaktion abgeklungen ist. 2.  Einmal 7 Globuli einnehmen. Wirkung abwarten. 3.  Bei Wiederholung der Reaktion gleiches Verhalten wie unter 1. und 2. beschrieben. 4.  Wird keine Reaktion mehr verspürt, die Empfehlungen unter "Wie verwenden Sie ..." einhalten. Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe ab und informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

−  Zuckerfrei. Mit Xylit. −  Vor Kindern geschützt aufbewahren. −  Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit bezeichneten Datum verwendet werden. −  Bei Raumtemperatur (15 - 25 °C) lagern. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe enthalten?

Globuli enthalten: Anamirta cocculus D15 / Belladonna (Atropa bella-donna) D12 / Chamomilla recutita D12 / Colocynthis D12 / Magnesium phosphoricum D12 zu gleichen Teilen. Das Präparat enthält als Hilfsstoffe: Xylit und Calciumcarbonat.

Wo erhalten Sie SIMILASAN Nervöse Bauchkrämpfe? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Packungsgrössen: 15 g 4,5 g (nur als Bestandteil der Taschen-Apotheke)

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

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