Beipackzettel von metaginkgo® Tropfen einsehen

Wann wird metaginkgo® angewendet?

Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann metaginkgo® angewendet werden: • bei Zirkulationsbeschwerden mit anfallsweise auftretenden Gefässkrämpfen der Finger, • bei Zirkulationsbeschwerden mit mangelnder Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit und Vergesslichkeit vor allem in der Geriatrie.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, ob metaginkgo® gleichzeitig eingenommen werden darf. Wiederholte Behandlungen dürfen nur nach einer ärztlichen Diagnose erfolgen.

Wann darf metaginkgo® nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

metaginkgo® darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Ginkgo biloba. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden! metaginkgo® ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vorgesehen.

Darf metaginkgo® während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie metaginkgo®?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben, nehmen Erwachsene 3–4mal täglich 20–30 Tropfen in etwas Flüssigkeit ein. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann metaginkgo® haben?

Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Ginkgo biloba können sehr selten bei der Einnahme von metaginkgo® auftreten. Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie metaginkgo® ab und informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist ferner zu beachten?

Die Tropfen enthalten 49 Vol.-% Alkohol. Bei Raumtemperatur (15–25°C) aufbewahren. Vor Kindern geschützt aufbewahren! Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in metaginkgo® enthalten?

1g Lösung enthält: Ginkgo biloba TM (HAB, Vorschrift 3a) 5 mg, Espeletia grandiflora D3 200 mg, Myrtillocactus geometrizans D2 50 mg, Nicotiana tabacum D6 200 mg, Plumbum metallicum D8 300 mg, Secale cornutum D4 200 mg. Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe sowie 49 Vol.-% Alkohol.

Wo erhalten Sie metaginkgo®? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung. Tropfflasche zu 50 ml und 100 ml.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und melden Sie Ihre Erfahrung, denn Sie kennen Ihren Körper am besten. Das bewirkt Ihre Meldung:

  • Risiken schneller erkennen
  • Beipackzettel aktualisieren
  • Mitmenschen schützen

Je mehr Informationen berichtet werden, desto besser kann das tatsächliche Risiko erkannt werden. 

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