Beipackzettel von Ketotifen Stulln UD Augentropfen einsehen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden berichtet
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Reizungen der Augen oder Augenschmerzen
      • Augenentzündungen
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Verschwommenes Sehen, nach dem Eintropfen ins Auge
      • Augentrockenheit
      • Augenlidirritationen
      • Bindehautentzündung
      • Erhöhte Lichtempfindlichkeit
      • Sichtbare Einblutungen unter der Augenoberfläche
      • Kopfschmerzen
      • Benommenheit
      • Hautausschlag (auch in Verbindung mit Juckreiz)
      • Ekzem (juckender, geröteter, brennender Hautausschlag)
      • Mundtrockenheit
      • Allergische Reaktionen (Schwellung des Gesichtes und des Augenlids eingeschlossen) und Verstärkung des Schweregrades bestehender allergischer Zustände, wie Asthma und Hautausschlag
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Wenn Sie zusätzlich zu dem Präparat andere Augentropfen anwenden müssen, sollten die beiden Arzneimittel im Abstand von mindestens 5 Minuten angewendet werden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Dies gilt in besonderem Maße für Arzneimittel zur Behandlung von
      • Depressionen,
      • Allergien (z. B. Antihistaminika).
  • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Das Präparat kann die Wirkung von Alkohol verstärken.

Patientenhinweis

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Die Augentropfen können Sehstörungen oder Benommenheit verursachen.
    • Wenn Sie nach der Anwendung der Augentropfen verschwommen sehen oder schläfrig sind, sollten Sie mit dem Führen von Fahrzeugen oder dem Bedienen von Maschinen so lange warten, bis diese Symptome wieder verschwunden sind.

Dosierung

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes oder Apothekers an.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt für Erwachsene, ältere Menschen und Kinder (3 Jahre und älter) zweimal täglich (morgens und abends) jeweils ein Tropfen in das erkrankte Auge (oder die erkrankten Augen) tropfen.
  • Der Inhalt eines Einzeldosisbehältnisses ist ausreichend für die Verabreichung jeweils eines Tropfens in beide Augen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Bei einer versehentlichen Einnahme über den Mund oder wenn versehentlich mehr als ein Tropfen ins Auge gebracht wurde, besteht keine Gefahr. In Zweifelsfällen fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Falls Sie vergessen haben, die Tropfen anzuwenden, holen Sie dies so bald wie möglich nach.
    • Halten Sie sich anschließend wieder an Ihr reguläres Dosierschema.
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Anwendungsgebiete

  • Die Augentropfen enthalten den Wirkstoff Ketotifenfumarat, bei dem es sich um ein Antiallergikum handelt.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung einer jahreszeitlich bedingten allergischen Konjunktivitis (juckende, tränende, rote oder geschwollene Augen und/oder Augenlider) angewendet.

Vorsicht

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ketotifenfumarat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Schwangerschaftshinweis

  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind, Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel darf während der Stillzeit angewendet werden.

Nebenwirkungen persönlich erfahren? Das ist keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. 

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