Aksunim - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Aksunim ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das zur Behandlung von rauen, geröteten Stellen (Keratosen) des Gesichtes und der Kopfhaut eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff  Imiquimod und gehört zu der Gruppe Immunstimulantien. Imiquimod aktiviert das Immunsystem und bekämpft damit unerwünschte Reaktionen der Haut. 

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Aksunim ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

Inhalte

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Anwendung von Aksunim

Aksunim ist eine Creme zum Auftragen auf die Haut. Die Creme wird 4 Wochen lang 3-mal wöchentlich angewendet, am besten vor dem Zubettgehen. Die Creme kann damit 8 Stunden auf der Haut einwirken. Nach 4 wöchiger Anwendung der Creme folgt ein 4 wöchiger behandlungsfreier Zeitraum. Die maximale Tagesdosis von Aksunim ist 1 Beutel Creme am Tag. 

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Brechreiz - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

  • Juckreiz an der Anwendungsstelle

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Brechreiz
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Schmerzen an der Anwendungsstelle
  • Brennen an der Anwendungsstelle
  • Reizung an der Anwendungsstelle
  • Rötung an der Anwendungsstelle
  • Müdigkeit

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Aksunim

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z.B.:

  • Infektion
  • Eitrige gefüllte kleine Hohlräume der Haut 
  • Nasenentzündung, Schnupfen 
  • Grippe
  • Krankhafte Schwellung der Lymphknoten 
  • Depression
  • Gerötetes, juckendes oder tränendes Auge (Bindehautentzündung)
  • Ödem am Augenlid
  • Verstopfte Nase
  • Husten, trockene Nase 
  • Durchfall
  • Aktinische Keratose
  • Rötung 
  • Geschwollenes Gesicht 
  • Hautgeschwür 
  • Gliederschmerzen
  • Bluten an der Anwendungsstelle
  • Papeln an der Anwendungsstelle
  • Taubheit der Glieder, Missempfindung an der Anwendungsstelle
  • Fieber 
  • Schwäche, Kraftlosigkeit, Entkräftung 
  • Muskelstarre, Muskelsteifigkeit 
  • Hautentzündung  an der Anwendungsstelle
  • Austritt von Wundwasser an der Anwendungsstelle 
  • Gesteigerte Empfindlichkeit der Haut gegen Berührung  an der Anwendungsstelle 
  • Schwellung an der Anwendungsstelle
  • Schorfbildung an der Anwendungsstelle
  • Narbe an der Anwendungsstelle
  • Schwellung an der Anwendungsstelle
  • Geschwür an der Anwendungsstelle
  • Bläschen an der Anwendungsstelle
  • Wärme an der Anwendungsstelle
  • Unbehagen
  • Entzündung

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Aksunim auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Heftige, nässende lokale Entzündung der Haut

Vorsicht bei diesen Aksunim-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Heftig, nässende lokale Entzündung der Haut
  • Grippeähnliche Symptome
  • Unwohlsein
  • Fieber
  • Übelkeit
  • Muskelschmerzen 
  • Schüttelfrost

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Aksunim

Aksunim stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Risikogruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Autoimmunkrankheiten
  • Organtransplantationen
  • Schwangerschaft und Stillzeit

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