Arginin - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Arginin verhindert das körpereigene Freisetzen von Angiotensin, welches zu einem Blutdruckanstieg aufgrund des Zusammenziehens von Blutgefäßen führt. Damit wirkt Arginin indirekt erweiternd auf die Blutgefäße. Durch das Erweitern verhindert der Wirkstoff einen Anstieg des Blutdrucks und entlastet das Herz. Offiziell zählt das Medikament zu den ACE-Hemmern, welche bei Insuffizienzen des Herzens und arteriellen Hypertonien Gebrauch finden. Gemäß Beipackzettel erfolgt die Anwendung von Arginin bei Herzschwäche, Bluthochdruck und der koronaren Herzkrankheit.

Anwendung von Arginin

Generell hängt die Dosierung des Arzneimittels von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Dosierung erfolgt nach Absprache mit dem Arzt. Für den Beginn der Therapie sind nachfolgende Angaben empfohlen.

  • Dosierung bei Bluthochdruck (Behandlungsbeginn): täglich, am Morgen, zwei Filmtabletten vor der ersten Mahlzeit
  • Dosierung bei Herzschwäche (Behandlungsbeginn): täglich, am Morgen, eine Filmtablette vor der ersten Mahlzeit
  • Dosierung bei koronarer Herzkrankheit (Behandlungsbeginn): täglich, am Morgen, zwei Filmtabletten vor der ersten Mahlzeit

Im Laufe der Behandlung erhöht sich die Dosis. Engmaschige Kontrollen durch den behandelnden Arzt sind erforderlich. Für Patienten mit Niereninsuffizienz gelten abweichende Dosierungsempfehlungen. Eventuell ist eine Reduktion oder ein verlängerter Dosierungsabstand erforderlich.

Kopfschmerzen, Drehschwindel, Sehstörungen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Im Zusammenhang mit der Einnahme von Arginin treten gehäuft folgende Nebenwirkungen auf:

  • Kopfschmerzen
  • Drehschwindel
  • allgemeiner Schwindel
  • Sehstörungen
  • das Gefühl von Ameisenlaufen
  • Tinnitus
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Juckreiz oder Blasenbildung auf der Haut
  • Muskelschwäche
  • Schwächegefühle
  • Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit

Schwere Nebenwirkungen bei Arginin

Die Einnahme von Arginin kann schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, die eine sofortige Therapie erfordern. Hierzu zählen

  • schwere allergische Reaktionen mit Anschwellen des Gesichts, des Mundes, der Lippen, der Zunge und des Halses
  • Atemprobleme
  • niedriger Blutdruck mit Schwindel und Schwächer,
  • schnelles und/oder unregelmäßiges Klopfen des Herzens
  • Schmerzen in der Brust
  • Herzinfarkte
  • Bronchospasmus
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Hepatitis

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

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  • Schnelle Risikobewertung ermöglichen
  • Arzneimittelsicherheit verbessern
  • Mitmenschen schützen

Besondere Warnhinweise bei Arginin

Von einer Anwendung des Medikaments ist abzusehen, wenn Allergien gegen Perindopril oder weitere Bestandteile bekannt sind. Auch bei früher auftretenden Nebenwirkungen im Zusammenhang mit ACE-Hemmern ist von dem Medikament abzuraten. Bei einem diagnostizierten Diabetes mellitus oder einer eingeschränkten Nierenfunktion und gleichzeitiger Behandlung mit Aliskiren darf eine Anwendung nicht erfolgen. Dialysepatienten und Patienten mit reduzierter Blutversorgung der Nieren aufgrund verschiedener Nierenprobleme dürfen Arginin nicht anwenden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Sacubitril oder Valsartan, ist von einer Einnahme des Medikaments abzusehen.

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