Astonin - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Astonin ist ein Mineralocorticoid, das den Wirkstoff Fludrocortison enthält. Es gehört zur Gruppe der Aldosteron-Derivate. Es wird zum Ausgleich eines Aldosteronmangels eingesetzt. Der Wirkstoff bindet sich an spezielle Mineralokortikoidrezeptoren im Körper. Dadurch wird die Wiederaufnahme von Natrium und Chlorid in den Nieren gesteigert. In der Folge steigen Blutvolumen und Blutdruck. Das Medikament wird verwendet zur Hormonersatztherapie bei einer Unterfunktion der Nebennierenrinde sowie bei Salzverlustsyndrom. Außerdem wird es zur kurzzeitigen Behandlung schwerer Blutdruckregulationsstörungen während des Stehens eingesetzt.

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Anwendung von Astonin

Genauere Informationen zur richtigen Dosierung von Astonin liefert der Beipackzettel. Prinzipiell ist die Dosierung sehr individuell und hängt vom zugrunde liegenden Krankheitsbild ab. So werden im Rahmen der Hormonersatztherapie 0,05 – 0,2 mg Fludrocortison pro Tag verabreicht. Je nach Bedarf kann das Medikament auch mit Hydrocortison kombiniert werden. Soll das Medikament zur Behandlung von schweren Störungen der Blutdruckregulation eingesetzt werden, so werden üblicherweise zunächst 1- 2 Tablette zu 0,1 mg täglich gegeben. Bei Bedarf kann die Dosis dann auf 3 Tabletten täglich gesteigert werden. Die Tabletten sollten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit nach einer Mahlzeit eingenommen werden.

Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, Apathie - Die häufigsten Nebenwirkungen

Häufig sind diese Nebenwirkungen mit der Einnahme verbunden:

  • Gewichtszunahme
  • Wassereinlagerungen
  • Apathie
  • Verstopfung
  • Muskelschwäche
  • verschwommenes Sehen
  • Bluthochdruck
  • Kopfschmerzen

Vorsicht bei diesen Astonin-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme nicht ausgeschlossen:

  • Überlastung des Herzens
  • Herzversagen
  • Magen- und Darmgeschwüre

Besondere Warnhinweise bei Astonin

Insbesondere Personen mit einer schweren Niereninsuffizienz sind für das Auftreten schwerer Nebenwirkungen gefährdet, da bei ihnen der Wirkstoff nicht mehr richtig ausgeschieden und sich somit im Körper anreichern kann. Vorsicht ist auch geboten bei Patienten mit Bluthochdruck, niedrigem Kaliumspiegel, Leberzirrhose oder Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Bei Allergien gegen den Wirkstoff muss sofort abgesetzt werden.

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