Betaisodona Lösung - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Bevor auf die Nebenwirkungen von Betaisodona Lösung eingegangen wird, ist ein kurzer Blick auf die Wirkweise hilfreich. Betaisodona Lösung ist ein keimtötendes Medikament, das den Wirkstoff Povidon-lod enthält. Die Lösung gehört zur Gruppe der sogenannten Antiseptika. Die Lösung wird zur Desinfektion der intakten äußeren Haut und der Schleimhaut verwendet. Einmalige Anwendung findet Betaisodona zum Beispiel vor Operationen, Injektionen, Blutabnahmen oder Punktionen. Wiederholt, aber zeitlich begrenzt angewendet, wird Betaisodona Lösung zur antiseptischen Wundbehandlung, z.B. bei Druckgeschwüren, Verbrennungen und infizierten Hauterkrankungen, da der Wirkstoff Povido-Iod die Keimzahl von infektiösen Keimen reduziert.

Anwendung von Betaisodona Lösung

Betaisodona Lösung wird in der Regel unverdünnt auf die Haut aufgetragen. Die Einwirkzeit beträgt bei talgdrüsenarmer Haut mindestens eine Minute, bei der Desinfektion vor Operationen mindestens drei Minuten. Bei talgdrüsenreicher Haut setzt die Wirkung erst nach mindestens zehn Minuten ein. Wichtig ist, dass die Haut während der Behandlung mit der Lösung stets feucht gehalten wird. Kommt Betaisodona Lösung bei Spülungen, antiseptischen Waschungen oder Teilbädern zum Einsatz, muss sie im Verhältnis 1:2 bis 1:25 verdünnt werden. Vollbäder werden in einem Mischverhältnis von 1:100 verdünnt.

Häufige Nebenwirkungen bei Betaisodona Lösung

Schwere Nebenwirkungen bei Betaisodona Lösung

Eine schwerwiegende Nebenwirkung der Lösung sind akute allergische Reaktionen, wie etwa Blutdruckabfall und/oder Luftnot. Diese Nebenwirkung tritt jedoch nur sehr selten auf.

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Melden Sie Ihre Nebenwirkung direkt an den Hersteller – Ihre Mitmenschen danken es Ihnen.

  • Schnelle Risikobewertung ermöglichen
  • Arzneimittelsicherheit verbessern
  • Mitmenschen schützen

Besondere Warnhinweise bei Betaisodona Lösung

Nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes ist die Lösung bei Neugeborenen und Säuglingen bis zu einem Alter von sechs Monaten anzuwenden, und dies auch nur in äußerst beschränkter Form. Außerdem muss die Aufnahme von Betaisodona Lösung durch das Stillen unbedingt vermieden werden. Ältere Menschen, ab 65 Jahren, sollten, v.a., wenn Sie an einer Schilddrüsenerkrankung leiden, das Medikament bei großflächiger und längerfristiger Anwendung nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes auftragen.

Sie leiden auch unter den Nebenwirkungen?

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Seltene Nebenwirkungen von Betaisodona Lösung

Bei der Anwendung von Betaisodona Lösung kann es laut Beipackzettel zu seltenen bzw. sehr seltenen Nebenwirkungen kommen. Zu den seltenen Nebenwirkungen gehören allergische Hautreaktionen vom Spättyp, die sich erst nach 12 bzw. 72 Stunden zeigen.
Nebenwirkungen in Form von Haut- oder Schleimhautschwellungen treten ebenfalls nur sehr selten auf.
Bei Patienten mit Schilddrüsenerkankungen kann als sehr seltene Nebenwirkung eine Schilddrüsenüberfunktion auftreten. Die Symptome dieser Nebenwirkung sind zum Beispiel die Beschleunigung des Pulses oder innere Unruhe.
Kommt es zur Anwendung von großen Mengen von Betaisodona, wie zum Beispiel der Behandlung von Verbrennungen, können als seltene Nebenwirkung Elektrolyt- oder Serumosmolaritätsstörungen, also eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion sowie eine Übersäuerung des Blutes, auftreten.