Chariva - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Chariva ist ein hormonales Empfängnisverhütungsmittel, das täglich eingenommen wird.
Das Medikament enthält zwei verschiedene Hormone, weshalb es auch als kombiniertes orales Kontrazeptivum (KOK) genannt wird. In einer Zyklus Packung befinden sich 21 Filmtabletten, die oral eingenommen werden. Die beiden Hormone kommen in gleicher Menge vor, weshalb Chariva auch als Einphasenpräparat bezeichnet wird. Bitte beachten Sie, dass das Medikament weder vor AIDS noch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützt.

Anwendung von Chariva

Täglich wird eine Tablette von der mit dem jeweiligen Wochentag gekennzeichneten Stelle eingenommen und unzerkaut geschluckt. Die Tabletten sollten jeweils zur selben Tageszeit eingenommen werden, wobei die Pfeile auf der Packung die Richtung vorgeben. Zwischen den Einnahmen sollten jeweils 24 Stunden liegen, die Kennzeichnung der Wochentage auf dem Streifen dient der Kontrolle der jeweiligen Einnahme. Nach der Einnahme der 21 Tabletten findet eine Einnahmepause von 7 Tagen statt, innerhalb derer eine menstruationsähnliche Entzugsblutung stattfindet. Unabhängig davon, ob die Blutung nach 7 Tagen andauert oder nicht, wird nach der Pause wieder mit der täglichen Einnahme des Medikaments begonnen.
Bei unregelmäßiger oder vergessener Einnahme kann der Empfängnisschutz nicht mehr gewährleistet sein. Sollte die Einnahme vergessen werden, sollte eine zweite Einnahme nach weniger als 12 Stunden erfolgen und zusätzliche Verhütungsmethoden genutzt werden.

Häufige Nebenwirkungen bei Chariva

Bei der Einnahme von Chariva kann es mit unterschiedlicher Häufigkeit zu Nebenwirkungen kommen.

  • Übelkeit
  • Ausfluss
  • Schmerzen während der Monatsblutung
  • Ausbleiben der Monatsblutung
  • Schmierblutung
  • Kopfschmerzen
  • Missempfindungen in der Brust
  • Depressive Verstimmung
  • Reizbarkeit
  • Nervosität
  • Schwindel
  • Migräne
  • Sehstörungen
  • Erbrechen
  • Akne
  • Schmerzen im Unterbauch
  • Müdigkeit
  • Schweregefühl in den Beinen
  • Gewichtszunahme
  • Blutdruckanstieg
  • Wasseransammlungen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Chariva

  • Blähungen
  • Durchfall
  • Haarausfall
  • Muskelbeschwerden
  • Verstärktes Schwitzen
  • Bauchschmerzen
  • Pigmentierungsstörungen
  • Bräunliche Flecken im Gesicht

Selbst schon durchgestanden? Melden Sie Ihre Erfahrungen mit Nebenwirkungen online.

Schwere Nebenwirkungen bei Chariva

  • Hörsturz
  • Kreislaufzusammenbruch
  • Bildung von Thrombosen
  • Embolien
  • Geschwulstentwicklungen
  • Gallenwegserkrankungen
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Bluthochdruck
  • Entzündung des Unterhautfettgewebes (Erythema nodosum)

Um die Häufigkeitsangaben in Beipackzetteln entsprechend anzupassen, ist es wichtig, dass Patienten Ihre Erfahrungen mit Nebenwirkungen melden. Ihre Meldung kann einen wichtigen Unterschied machen.
Keines Ihrer Leiden entspricht der Packungsbeilage? Das kann durchaus sein, denn jeder Körper reagiert anders auf Nebenwirkungen. Vertrauen Sie Ihrem Gefühl und melden Sie Ihre Nebenwirkung.

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Melden Sie Ihre Nebenwirkung direkt an den Hersteller – Ihre Mitmenschen danken es Ihnen.

  • Schnelle Risikobewertung ermöglichen
  • Arzneimittelsicherheit verbessern
  • Mitmenschen schützen

Besondere Warnhinweise bei Chariva

Chariva stellt besonders Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Begleiterkrankungen dar:

  • bei Raucherinnen ein Risiko, da dadurch Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgelöst werden können
  • erhöhtes Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen bei erhöhtem Blutdruck,
  • krankhaft erhöhten Blutfettwerten,
  • Lebererkrankungen
  • Herz- oder Nierenfunktionsschwäche
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Übergewicht oder
  • Diabetes.

Der Arzt glaubt Ihnen nicht? Wir schon.
Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patientin und Anwenderin umso wichtiger: Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit. Melden Sie Ihren Verdacht auf eine Nebenwirkung und Wechselwirkung – jetzt ganz einfach online.

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