Dafalgan - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Dafalgan wird zur kurzzeitigen Behandlung von Zahn-, Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen sowie bei Schmerzen während der Monatsblutung und nach Verletzungen verwendet. Es enthält den Wirkstoff Paracetamol und gehört damit zur Gruppe der fiebersenkenden Schmerzmittel. Der Wirkmechanismus ist noch nicht vollständig geklärt, beinhaltet aber die Hemmung der Produktion schmerzvermittelnder Botenstoffe.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Dafalgan ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

Inhalte

Anwendung von Dafalgan

Üblicherweise werden 1- 2 Tabletten zu 500 mg alle 4-8 Stunden verordnet. Gegebenenfalls kann der Arzt entscheiden, die Dosis auf maximal 4000 mg täglich zu erhöhen. Das Medikament darf ohne ärztliche Verordnung nicht länger als 5 Tage eingenommen werden. Eine Einnahme darf nicht erfolgen, wenn bereits andere Medikamente mit dem Wirkstoff Paracetamol eingenommen wurden

Nehmen Sie die Tabletten mit einem Schluck Wasser ein. Sie können problemlos unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

Für Kinder werden ggf. unterschiedliche Dosierungen je nach Körpergewicht empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Juckreiz, Übelkeit, Kopfschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Dafalgan Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit den Suchbegriffen Übelkeit, Durchfall, Müdigkeit und Kopfschmerzen gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Für Dafalgan sind keine häufigen oder sehr häufigen Nebenwirkungen bekannt.

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Dafalgan

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Dafalgan folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Juckreiz
  • Schwellungen der Haut und Schleimhäute
  • Hautausschläge bis hin zu schweren Hautreaktionen
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Atemnot
  • Asthma
  • Blutergüsse
  • Blutungen
  • Verringerte Anzahl von Blutplättchen
  • Verminderung weisser Blutkörperchen
  • Vermehrte Infektionen
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Schwellung der Lymphknoten

Vorsicht bei diesen Dafalgan-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Blutergüsse
  • Blutungen
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Übelkeit

Diese Symptome können u. a. Anzeichen schwerer Blutungen bzw. Blutgerinnungsstörungen oder einer Überempfindlichkeitsreaktion sein. 

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, brechen Sie die Einnahme von Dafalgan sofort ab und halten Sie Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Dafalgan

Dafalgan stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Überempfindlichkeit gegen Paracetamol
  • Lebererkrankungen
  • Stark eingeschränkter Nierenfunktion
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Starkes Untergewicht bzw. Essstörungen

Inhalte

Bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel muss vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden. Auch Personen, die blutverdünnende Medikamente oder Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose, Epilepsie, Gicht, erhöhten Blutfettwerten oder HIV-Infektionen einnehmen, sollten nur nach ärztlichem Rat Dafalgan konsumieren, da schwerwiegende Nebenwirkungen drohen können. Vorsicht ist auch bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Chloramphenicol, Phenobarbital oder Salicylamid geboten. Einzelne Personen die auf Schmerz- oder Rheumamittel empfindlich regieren, können u.U. auch auf Paracetamol überempfindlich reagieren.

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