Denisia - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Bevor auf die Nebenwirkungen von Denisia eingegangen wird, ist ein kurzer Blick auf die Wirkweise hilfreich. Denisia ist ein homöopathisches Medikament, das den Wirkstoff Rhus toxicodendron (Giftsumachgewächse) enthält. Es gehört zur Gruppe der homöopathischen Arzneimittel, wobei es zur Behandlung von Erkrankung des Bewegungsapparates angewendet wird. Dabei wirkt es bei Rheumatischen Schmerzen im Knochen, Knochenhaut, Gelenken, Sehnen und Muskeln.

Anwendung von Denisia

Wurde Ihnen die einzunehmende Menge des Medikaments nicht anders verordnet, halten Sie sich an die übliche Dosis im Beipackzettel. Diese beträgt bei akuten Beschwerden rund sechs Tabletten am Tag. Diese werden in Abständen von einer bis einer halben Stunde eingenommen. Die Dauer der Behandlung sollte eine Woche nicht überschreiten. Falls die Symptome nicht nachlassen, kann sie nach Rücksprache mit einem homöopathischen Therapeuten fortgeführt werden. Handelt es sich um chronische Anfälle, müssen sie lediglich ein bis drei Tabletten am Tag einnehmen. Diese werden ebenso in unterschiedlichen Abständen konsumiert. Sobald Sie jedoch eine Besserung der Beschwerden bemerken, fangen Sie langsam an die Häufigkeit der Einnahme erneut zu reduzieren.

Häufige Nebenwirkungen bei Denisia

Unter der Anwendung von Denisia können unterschiedliche Nebenwirkungen auftreten, wobei die Anzahl nicht groß ist. Häufig werden die zu behandelnden Beschwerden beim Anfang der Anwendung des Arzneimittels stärker. Dabei handelt es sich um die sogenannte Erstverschlimmerung. Sollten Sie diese als Nebenwirkung feststellen, setzen Sie Denisia umgehend ab und kontaktieren Sie Ihren Arzt. In solchen Fällen reicht der Weg zu einem homöopathischen Therapeuten meist nicht aus.

Schwere Nebenwirkungen bei Denisia

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Denisia nicht ausgeschlossen. Reagieren Sie empfindlich auf den Wirkstoff Rhus toxicodendron beziehungsweise Giftsumachgewächse, kann es zu zahlreichen Nebenwirkungen kommen. Diese äußern sich durch Magen-Darm-Beschwerden, wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Doch auch ein Schwindelgefühl, Benommenheit und Hautentzündungen können mit einer allergischen Reaktion einhergehen. Sollten Sie solch eine Nebenwirkung im Sinne einer Überempfindlichkeit bemerken, setzen Sie das Medikament umgehend ab und nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Arzt auf.

Körperliche oder psychische Veränderungen? Nebenwirkungen sind keine Seltenheit.

Auch 12 Jahre nach Marktzulassung sind nicht alle Nebenwirkungen eines Medikaments bekannt. Deshalb ist die Mitarbeit von Ihnen als Patient umso wichtiger. Jeder 2. Patient hat Nebenwirkungen, allerdings werden in Deutschland nur 1 % aller Nebenwirkungen offiziell erfasst. Die Folgen dafür trägt die Gesellschaft. 

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Melden Sie Ihre Nebenwirkung direkt an den Hersteller – Ihre Mitmenschen danken es Ihnen.

  • Schnelle Risikobewertung ermöglichen
  • Arzneimittelsicherheit verbessern
  • Mitmenschen schützen

Besondere Warnhinweise bei Denisia

Handelt es sich bei Ihren Beschwerden auch um Symptome, wie eine Rötung, Schwellung oder Überwärmung, oder um akute Zustände, sollten diese nicht mit homöopathischen Mitteln bekämpft werden. In diesem Fall begeben Sie sich zu einen Arzt in Behandlung. Des Weiteren ist es nicht empfohlen Denisia bei Kindern unter 12 Jahren anzuwenden, da für diese Personengruppe unzureichende Erfahrungen dokumentiert wurden. Auch im Falle einer Schwangerschaft sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Sie leiden auch unter den Nebenwirkungen?

Nehmen Sie Ihre Beschwerden ernst und melden Sie Ihre Nebenwirkungen in unter 2 Minuten.
✔ Melden Sie Ihre Beschwerden hier sicher und direkt an den Hersteller
✔ Helfen Sie Ihren Mitmenschen und schützen Sie dabei Ihre Identität
✔ Erhalten Sie Rückmeldung über die offizielle Erfassung Ihres Falles