Dospir - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Dospir ist ein rezeptpflichtiges Medikament, das zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Asthma eingesetzt wird. Es enthält den Wirkstoff Ipatropiumbromid und Salbutamolsulfat und gehört zu der Gruppe der Antiasthmatika. Dospir hat eine krampflösende Wirkung auf die Bronchialmuskulatur der Lunge.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Dospir ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

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Anwendung von Dospir

Zu Therapiebeginn wird üblicherweise 3 bis 4-mal täglich 1 gebrauchsfertige Einzeldosis pro Tag verwendet. Die Inhalation erfolgt mittels Elektrovernebler.

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen wie beispielsweise akute Asthmaanfälle werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Unruhe, Nervosität, Schwindel - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

Laut Beipackzettel sind keine sehr häufigen Nebenwirkungen bekannt.

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

Laut Beipackzettel sind keine häufigen Nebenwirkungen bekannt.

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Dospir

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

  • Unruhe
  • Nervosität
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Muskelzittern
  • Beschleunigter Herzschlag
  • Herzklopfen
  • Husten
  • Heiserkeit
  • Mundtrockenheit
  • Übelkeit
  • Rachenreizung
  • Juckreiz
  • Nesselsucht
  • Erhöhter Blutdruck

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Dospir auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Überempfindlichkeiten
  • Niedriger Kaliumspiegel im Blut
  • Psychische Erkrankungen
  • Akkomodationsstörungen des Auges  
  • Verschwommenes Sehen
  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Augenschmerzen
  • Bindehautentzündung mit Erwärmung der Bindehaut
  • Übermäßiges Farbigsehen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Vorhofflimmern
  • Beschleunigter Herzschlag
  • Sauerstoffunterversorgung des Herzmuskels
  • Trockener Rachen
  • Verengte Atemwege
  • Kehlkopfkrampf
  • Schwellung des Rachens
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Magen-Darm-Trägheit 
  • Schwellungen im Mundbereich
  • Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Schwitzen
  • Schwellung von Gesicht, der Lippen und Hals
  • Verengung der Atemwege
  • Atemprobleme
  • Atemnot
  • Muskelschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Muskelschwäche
  • Urinverhalt, kein Wasserlassen mehr möglich
  • Blutdruckabfall
  • Schwäche
  • Kraftlosigkeit

Vorsicht bei diesen Dospir-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können. 

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Nesselsucht
  • Schwellung von Gesicht, Lippen und Hals
  • Verengung der Atemwege
  • Atemprobleme
  • Atemnot
  • Angioödem 
  • Hautveränderungen 
  • Brustenge 
  • Augenbeschwerden
  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Augenschmerzen 
  • Unscharfes Sehen
  • Sehen von Ringen um Lichtquellen 
  • Unwirkliches Farbempfinden 
  • Gerötete Augen 
  • Blutstauungen in der Bindehaut 
  • Hornhautschwellungen

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer allergischen Reaktion oder eines akuten Engwinkelglaukomanfalls sein. 

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, brechen Sie die Einnahme von Drospir sofort ab und halten Sie Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Dospir

Dospir stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre
  • Herzmuskelerkrankungen
  • Beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)
  • Diabetes mellitus
  • Herzinfarkt 
  • Herzerkrankungen
  • Gefäßerkrankungen
  • Herzschwäche
  • Schwere Bluthochdruckformen 
  • Koronare Herzkrankheit
  • Brustenge (Angina pectoris)
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Vergrößerte Prostata
  • Verengung des Blasenhalses
  • Harnverhalt, kein Wasserlassen möglich
  • Diabetes mellitus
  • Epilepsie

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