Esomeprazol - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Esomeprazol ist ein säurehemmendes Medikament, das zur Gruppe der sogenannten Protonenpumpenhemmer gehört. Es wird erst im Körper in die eigentlich wirksame Form umgewandelt. Diese entsteht im sauren Milieu des Magens. Die aktive Wirkform koppelt dann an die sogenannte Protonenpumpe und blockiert diese. Dadurch wird weniger Magensäure freigesetzt. Das Medikament wird angewendet bei Sodbrennen, Geschwüren im Magen und oberem Darm sowie bei Refluxerkrankungen.

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Anwendung von Esomeprazol

Esomeprazol ist in unterschiedlichen Stärken erhältlich. Genauere Informationen zur richtigen Dosierung liefert der Beipackzettel. In der Regel können bis zu 40 mg täglich eingenommen werden. Die Kapseln können zu jeder Tageszeit sowie mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Die Kapseln enthalten im Inneren kleine Pellets, die verhindern, dass der Arzneistoff im Magen durch die Säure zerstört wird. Die Kapseln dürfen deshalb nicht zerkaut oder zerdrückt werden, da sonst die Pellets zerstört würden. Bestehen jedoch Schwierigkeiten beim Schlucken der Kapsel, ist es aber möglich, diese zu öffnen und in Wasser aufzulösen.

Kopfschmerzen, Durchfall, Bauchschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Diese Nebenwirkungen treten besonders häufig auf:

  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Esomeprazol

Gelegentlich treten folgende Nebenwirkungen auf:

  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschläge
  • Juckreiz

Vorsicht bei diesen Esomeprazol-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme nicht ausgeschlossen:

  • schwere allergische Reaktionen mit Atemstörungen, Jucken, Quaddeln und Schwellungen
  • Hautrötung mit Blasenbildung oder Ablösen der Haut
  • Blutungen an Auge, Lippe und Mund
  • Leberfunktionsstörung
  • Veränderungen des Blutbildes
  • Verwirrtheitszuständen
  • Depressionen
  • Sehstörungen

Besondere Warnhinweise bei Esomeprazol

Insbesondere Personen mit einer schweren Niereninsuffizienz sind für das Auftreten schwerer Nebenwirkungen gefährdet, da bei ihnen der Wirkstoff nicht mehr richtig ausgeschieden und sich somit im Körper anreichern kann. Vorsicht ist auch bei Patienten geboten, die unter schweren Leberfunktionsstörungen leiden. Bei Kindern unter 12 Jahren sollte das Medikament nicht angewendet werden, da keine entsprechenden Daten vorliegen. Bei Allergien gegen einen der Wirkstoffe muss das Medikament sofort abgesetzt werden.

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