Evista - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Evista dient sowohl der Vorbeugung als auch der Therapie der Osteoporose von Frauen nach Abschluss der Wechseljahre. Da zu diesem Zeitpunkt die Konzentration des weiblichen Sexualhormons Östrogen im Blut der Frau deutlich absinkt, erhöht sich das Risiko eines Knochenschwunds. Das Medikament enthält das pharmakologisch wirksame Raloxifenhydrochlorid, welches in der Lage ist, einige der nützlichen Effekte des weiblichen Östrogens zu imitieren. Bei Evista handelt es sich um eine nicht-hormonelle Substanz, die der Rezeptpflicht unterliegt und ausschließlich bei postmenopausalen Frauen Anwendung findet.
Unter der Krankheit Osteoporose vermindert sich die Substanz Ihrer Knochen, worauf diese dünn und brüchig werden. Dadurch erhöht sich die Gefahr von Frakturen an der Wirbelsäule, den Hüften und den Handgelenken. Auch die in diesen Jahren bereits verstärkt auftretenden Rückenschmerzen sind oftmals erste Vorboten dieser schleichenden Erkrankung. Dieser Gefahr können Sie durch die regelmäßige Einnahme von Evista sowie einer kalziumreichen Ernährung und regelmäßiger sportlicher Betätigung wirksam begegnen. Das Medikament vermindert die Ausscheidung von Kalzium über den Harn und stimuliert den Knochen- und Fettstoffwechsel. So trägt Evista entscheidend zur Erhaltung der Stabilität Ihrer Knochen bei.

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Anwendung von Evista

Empfohlen wird eine Tablette täglich. Sie kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden. Frauen, die wenig Calcium mit der Nahrung aufnehmen, sollten zusätzlich Calcium einnehmen.

Kopfschmerzen, Hitzewallungen, grippeähnliche Symptome - Die häufigsten Nebenwirkungen

Das sind die häufigsten Nebenwirkungen von Evista:

  • Kopfschmerz
  • Hitzewallungen
  • grippeähnliche Symptome
  • Fieber
  • Gliederschmerzen
  • Übelkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Flüssigkeitsansammlungen an Händen und Beinen
  • Wadenkrämpfe
  • Hautausschläge
  • leichte Vergrößerung
  • Druckempfindlichkeit der Brust

Vorsicht bei diesen Evista-Nebenwirkungen

Falls Sie eine der nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen auch nur ansatzweise bemerken, sollten Sie Evista jedoch sofort absetzen und sich in ärztliche Behandlung begeben: Erhöhter Blutdruck, Venenthrombosen (tieferliegende Blutgerinnsel in den Beinen), Rötungen und Druckschmerz im Bereich der Beinvenen ( oberflächliche Venenentzündungen), erste Anzeichen eines Schlaganfalls wie plötzlich auftretender Schwindel oder Seh- und Sprachstörungen.

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