Fenihydrocort - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Die Fenihydrocort Creme ist zur Anwendung auf der Haut bestimmt. Das Medikament wird zur Linderung von leicht ausgeprägten entzündlichen Hauterkrankungen verwendet. Die Creme enthält ein synthetisch hergestelltes Hormon aus der Nebennierenrinde. Dieses Hormon wird als Glucocorticoid bezeichnet.

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Anwendung von Fenihydrocort

Das Arzneimittel sollte immer genau nach der Anweisung des Arztes oder des Apothekers eingenommen werden. Falls es Ihr Arzt nicht anders verordnet hat, erfolgt die Anwendung gemäß der Beschreibung in dem Beipackzettel. Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr tragen die Creme zu Beginn der Behandlung ein bis zweimal täglich auf die betroffene Hautstelle auf. Wenn sich das Krankheitsbild bessert, reicht eine einmalige Anwendung pro Tag in der Regel aus. Bitte beachten Sie, dass Kinder unter sechs Jahren die Creme nur nach einer ärztlichen Verordnung anwenden dürfen. Bei Kindern unter sechs Jahren genügt meist eine einmalige Anwendung pro Tag. Die Behandlung mit der Creme sollte nicht länger als drei Wochen andauern. Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Schwere und dem Verlauf der Krankheit. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Allgemein sollte die Anwendungsdauer von vier Wochen jedoch nicht überschritten werden.

Dünnerwerden der Haut, Änderung der Hautpigmentierung, Dehnstreifen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Bei der Anwendung der Fenihydrocort Creme können Nebenwirkungen auftreten:

  • Dünnerwerden der Haut
  • Änderung der Hautpigmentierung
  • Auf der Haut sichtbare Erweiterung der Kapillaren
  • Dehnstreifen auf der Haut
  • Hautentzündungen in der Mundnähe
  • vermehrte Körperbehaarung

Vorsicht bei diesen Fenihydrocort-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen nach der Einnahme des Medikaments nicht ausgeschlossen. Eine schwerwiegende Nebenwirkung, die nach der Anwendung der Creme auftreten kann, ist eine allergische Hautreaktion. Diese Nebenwirkung tritt jedoch nur selten auf.

Besondere Warnhinweise bei Fenihydrocort

Das Medikament darf nicht eingenommen, wenn sie allergisch auf einen der Bestandteile reagieren. Sie sollten die Creme nicht anwenden, wenn Sie an spezifischen Hauterkrankungen (wie Syphilis oder Tuberkulose) leiden, wenn Sie einer Virusinfektion haben oder wenn Sie eine bakterielle Hautinfektion haben. Die Creme darf darüber hinaus nicht bei Pilzbefall, bei Impfreaktionen, bei entzündlicher Rötung des Gesichts (Rosacea) und bei Hautentzündungen in Mundnähe verwendet werden. Bitte beachten Sie, dass die Creme besonders während der ersten drei Schwangerschaftsmonate und während der Stillzeit nicht großflächig angewandt werden darf. Während der Stillzeit sollte die Creme auf keinen Fall im Brustbereich angewandt werden. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Besondere Vorsicht ist bei älteren Personen erforderlich, da die Barriere Leistung der äußeren Haut in höherem Alter viel schwächer ist. Allgemein sollte die Creme auf keinem größeren Areal als einem Zehntel der Körperfläche aufgetragen werden.

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