Fusicutan - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Fusicutan ist ein Medikament, das den antibiotischen Wirkstoff Fusidinsäure enthält. Es hemmt die Proteinbiosynthese von Bakterien und wird in erster Linie gegen Infektionen mit Staphylokokken eingesetzt. So können oberflächlich infizierte Hauterkrankungen behandelt werden. Hierzu gehören beispielsweise Entzündungen von Haarfollikeln, Pickel, Schnitt- und Schürfwunden. Das Präparat ist als Creme oder Salbe verfügbar.

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Anwendung von Fusicutan

Genauere Informationen zur richtigen Dosierung und Anwendung von Fusicutan finden sich im jeweiligen Beipackzettel. In der Regel wird eine dreimal tägliche Anwendung, beispielsweise morgens, mittags und abends empfohlen. Die durchschnittliche Anwendungsdauer liegt dabei zwischen 1 und 2 Wochen. Bei einem Auftragen im Gesichtsbereich ist Augenkontakt zu vermeiden. Nach Anwendung des Medikaments sind die Hände gründlich zu waschen.

Juckreiz, Ausschlag, Rötung - Die häufigsten Nebenwirkungen

Folgende Nebenwirkungen sind besonders häufig:

  • Hautreaktionen, insbesondere an der Applikationsstelle
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Hautempfindlichkeitsreaktionen
  • Reizungen an der Applikationsstelle mit Schmerzen, Stechen, Brennen
  • Rötung
  • Entzündungen des Auges
  • Nesselsucht
  • Bläschenbildung auf der Haut

Vorsicht bei diesen Fusicutan-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Anwendung nicht ausgeschlossen:

  • Schwere allergische Reaktionen mit Atemstörungen, Jucken, Quaddeln und Schwellungen

Besondere Warnhinweise bei Fusicutan

Bei Personen, die überempfindlich auf Fusidinsäure reagieren, darf das Medikament nicht angewendet werden. Das Medikament darf nicht im Auge oder in der Nähe des Auges aufgetragen werden, da es sonst zu einem stechenden Gefühl im Auge kommen kann. Bei der Behandlung im Genital- oder Analbereich kann es wegen der Hilfsstoffe Paraffin und Vaselin bei gleichzeitiger Anwendung von Latexkondomen zu einer Verminderung der Reißfestigkeit und damit zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit des Kondoms kommen.

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