Gardasil - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Gardasil ist ein Impfstoff. Das Arzneimittel ist zum Schutz vor Erkrankungen durch humane Papillomviren (HPV) bestimmt. Das Verhindern der Erkrankungen soll durch die Bildung von typspezifischen Antikörpern (Abwehrstoffen) erreicht werden. Die Wirksamkeit der Impfung mit Gardasil wurde in klinischen Studien nachgewiesen. Auch bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 15 Jahren werden nach der Gardasil-Impfung die HPV-Antikörper gebildet. Das Medikament ist zur Verhinderung dieser Erkrankungen, aber nicht zu deren Behandlung geeignet. Humane Papillomviren (HPV) sind Krebsvorstufen. Betroffen sind die weiblichen Geschlechtsorgane, Genitalwarzen bei Männern und Frauen, Krebs des Gebärmutterhalses und des Analbereichs.

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Anwendung von Gardasil

Sofern ärztlich nicht anders verordnet, werden folgende Dosierungen empfohlen. Bitte beachten Sie, dass sich die Dosierungsangaben auf den Beipackzettel von Gardasil beziehen.

  • Erwachsene und Kinder ab 14 Jahren erhalten 2 Monate (frühestens 1 Monat) nach der ersten Injektion eine Folge Injektion des Impfstoffes.
  • Die dritte Dosis wird 6 Monate (frühestens 3 Monate) nach der ersten Injektion verabreicht. Alle 3 Injektionen sollten innerhalb von 12 Monaten verabreicht werden.
  • Kindern von 9 bis einschließlich 13 Jahren kann der Impfstoff in verschiedenen Impfschemata verabreicht werden:
    • 3-Dosen-Impfschema: wie bei Erwachsenen und Kindern ab 14 Jahren.
    • 2-Dosen-Impfschema: Hier folgt die zweite Injektion 6 Monate nach der ersten. Erfolgt die zweite Dosis früher, muss eine dritte Dosis verabreicht werden.

Kopfschmerzen, Schwellungen an der Einstichstelle, Rötungen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Unter der Anwendung von Gardasil kann es zu Nebenwirkungen mit unterschiedlicher Häufigkeit kommen:

  • Kopfschmerzen
  • Rötungen
  • Schmerzen
  • Schwellungen an der Einstichstelle

Vorsicht bei diesen Gardasil-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind:

  • Ohnmachtsanfälle
  • Versteifungen
  • Zuckungen
  • Allergische Reaktionen wie Atembeschwerden, pfeifende Atemgeräusche, Nesselsucht und Ausschlag
  • Muskelschwäche
  • geschwollene Lymphdrüsen
  • Müdigkeit
  • Schüttelfrost

Besondere Warnhinweise bei Gardasil

Die Wirkung des Impfstoffes kann durch Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, eingeschränkt werden. Wie auch bei anderen Impfstoffen schützt das Medikament möglicherweise nicht alle Geimpften vollständig. Das Medikament wirkt zudem nicht gegen alle Typen des
humanen Papillomvirus. Es ist derzeit nicht bekannt, wie lange die Schutzwirkung ohne Auffrischungsimpfung anhält.
Bei folgenden Vorerkrankungen, besprechen Sie diese vor der Impfung mit dem Arzt:

  • Blutgerinnungsstörung (Bluterkrankheit)
  • Schwäche des Immunsystems (z. B. HIV-Infektion, das Immunsystem beeinträchtigende Medikamente)
  • Bei einer Neigung zu Ohnmachten.

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