Gelomyrtol - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Gelomyrtol ist ein rezeptfreies Medikament, das zur Behandlung von Bronchitis und Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) eingesetzt wird. Es enthält als Wirkstoffe eine Kombination von verschieden ätherischen, pflanzlichen Ölen wie Eukalyptusöl und gehört zu der Gruppe pflanzliche Arzneimittel. Eukalyptusöl sorgt dafür, dass festsitzender Schleim schneller aus den Bronchien entfernt wird und lindert dadurch die Hustenanfälle.

Auf dieser Informationsseite gehen wir auf die häufigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen in Verbindung mit Gelomyrtol ein. Sollten Sie eine der folgenden oder andere Nebenwirkungen beobachten, dann melden Sie diese bitte über unseren Meldeservice.

Inhalte

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Anwendung von Gelomytrol

Zu Therapiebeginn wird Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren üblicherweise 4-mal bis 5-mal täglich 2 Kapseln Gelomyrtol verordnet. Nehmen Sie die Tabletten eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit mit einem Schluck kaltem Wasser ein.

Für andere Erkrankungen oder Altersgruppen wie Beispielsweis Kinder unter 6 Jahren, Kinder ab 6 Jahren werden ggf. unterschiedliche Dosierungen empfohlen. Die exakte Dosierung und Behandlungsdauer sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Magenschmerzen, Oberbauchschmerzen, Schwellungen des Gesichts - Die häufigsten Nebenwirkungen

Auftretende Nebenwirkungen sind bei Medikamenten unterschiedlich häufig. Gelomyrtol Nebenwirkungen werden online überdurchschnittlich häufig in Verbindung mit den Suchbegriffen Herzrasen, Müdigkeit, Schwindel und Durchfall gesucht. Die offiziellen Einschätzungen zur Häufigkeit werden statistisch berechnet und finden sich im Beipackzettel wieder.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10) kann es zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:

Laut Beipackzettel sind keine sehr häufigen Nebenwirkungen bekannt.

1 bis 10 Behandelte von 100 sind z. B. häufig betroffen von:

  • Magenschmerzen
  • Oberbauchschmerzen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Gelomytrol

1 bis 10 Behandelte von 1000 erleiden gelegentlich z. B.:

  • Schwellung des Gesichts, der Lippen und Hals
  • Verengung der Atemwege
  • Atemprobleme
  • Atemnot
  • Nesselsucht
  • Ausschlag
  • Starker Juckreiz der Haut
  • Kreislaufstörungen
  • Magenschleimhautentzündung
  • Darmschleimhautentzündung
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verdauungsstörungen
  • Geschmacksveränderungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel

Es wurde in seltenen Fällen bei der Anwendung von Gelomyrtol auch folgende Nebenwirkungen beobachtet:

  • Ausspülung Nierensteine und Gallensteine
  • Schwere allergische Reaktionen

Vorsicht bei diesen Gelomytrol-Nebenwirkungen

Schwere Nebenwirkungen sind solche, die das Leben bedrohen, zu Langzeitschäden führen oder bei keiner bzw. zu später Erkenntnis tödlich enden können.

Folgende Symptome können Anzeichen für schwere Nebenwirkungen sein:

  • Schwellung des Gesichts, der Lippen und Hals
  • Verengung der Atemwege
  • Atemprobleme
  • Atemnot
  • Nesselsucht
  • Ausschlag
  • Starker Juckreiz der Haut
  • Kreislaufstörungen

Diese Symptome können u. a. Anzeichen einer allergischen Reaktion sein.

Wenn Sie diese Symptome bei sich beobachten, halten Sie sofort Rücksprache mit einem Arzt.

Besondere Warnhinweise bei Gelomytrol

Gelomyrtol stellt ein besonderes Risiko bei folgenden Patientengruppen oder Vorerkrankungen dar:

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Entzündliche Erkrankungen im Magen- Darmbereich
  • Leberfunktionsstörungen
  • Husten, der sich verschlimmert mit teilweise blutigem Auswurf
  • Asthma
  • Keuchusten

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