Gynokadin - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Gynokadin enthält den Wirkstoff Estradiol und wird als Präparat zur Hormonersatzbehandlung angewendet. Die Anwendung von diesem Medikament erfolgt bei Frauen mit einem Östrogenmangel nach den Wechseljahren oder nach Entfernung der Eierstöcke oder bei einer Unterfunktion. Frauen, denen die Eierstöcke entfernt wurden, werden zusätzlich mit Geschlechtshormonen behandelt.

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Anwendung von Gynokadin

Besprechen Sie die Anwendung mit Ihrem zuständigen Arzt und lesen Sie den Beipackzettel. Das Medikament sollte täglich zur selben Tageszeit unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden. Die gängige Dosis beträgt eine halbe bis zu einer Tablette täglich. Die Behandlung wird für mindestens 12 bis 14 Tage pro 28-Tages-Zyklus mit den Gelbkörperhormonen (Gestagen) kombiniert. Nach der Behandlungsperiode tritt eine Entzugsblutung auf. Nach einer Entfernung der Eierstöcke beginnt die Behandlung an einem beliebigen Tag. In diesem Fall wird der Zusatz von Gelbkörperhormonen nicht empfohlen. Eine Ausnahme besteht bei einer diagnostizierten Endometriose.

Schmerzen, Nasenjuckreiz, Kopfschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen sind:

  • Schmerzen
  • Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Nasenjuckreiz
  • Niesen
  • Ausfluss
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Durchbruchblutungen
  • Schmierblutungen
  • Nasenbluten
  • Sexualtriebsteigerung
  • Sexualtriebverminderung
  • depressive Verstimmungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Benommenheit
  • Nervosität
  • Ausschlag
  • Verdauungsbeschwerden
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Beinschmerzen
  • ein Brust-Spannungsgefühl
  • Rückenschmerzen
  • Scheidenentzündung
  • Gewichtsveränderungen
  • Ödeme
  • Kraftlosigkeit

Vorsicht bei diesen Gynokadin-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Gynokadin nicht ausgeschlossen. Mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen sind:

  • erhöhte Risiken bei Brustkrebs, Krebs der Gebärmutterschleimhaut, Eierstockkrebs
  • Blutgerinnsel in den Venen der Beine oder der Lunge
  • Herzkrankheiten
  • Schlaganfälle
  • Demenz

Besondere Warnhinweise bei Gynokadin

Vor der Behandlung sollte zur Vermeidung einer schwerwiegenden Nebenwirkung eine gründliche frauenärztliche Untersuchung statt finden. Bei erhöhten Thrombose-Risikofaktoren erfolgt die Anwendung nur mit besonderer Rechtfertigung und unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle. Dasselbe gilt bei erhöhtem Brustkrebsrisiko. Bei chronischen Lebererkrankungen müssen Leberwertkontrollen stattfinden. Nach einem halben Jahr muss durch den behandelnden Arzt festgestellt werden, ob es der weiteren Behandlung bedarf. Treten während der Behandlung Blutungen aus der Scheide auf, muss dies mit dem zuständigen Arzt abgeklärt werden. Bei starkem Kopfschmerz muss bis zum Ausschluss eines drohenden Hirngefäß Verschlusses mit der Anwendung pausiert werden. Die Behandlung muss sofort abgebrochen werden, wenn es Anzeichen von einem Juckreiz am ganzen Körper, erhöhten Calciumwerten im Blut, einem Gefäßverschluss, einer Gelbsucht, Leberentzündung, deutlicher Blutdruckerhöhung oder einer Zunahme von Epilepsie-Anfällen gibt.

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