Insidon - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Insidon ist ein Antidepressivum, das den Wirkstoff Opipramol enthält. Es gehört zur Gruppe der sogenannten trizyklischen  Antidepressiva.

Opipramol wirkt angstlösend und stimmungsaufhellend. Es knüpft dabei an bestimmte Bindungsstellen im Gehirn an. Die beruhigende Wirkung tritt dabei zuerst ein, später kommt es auch zur Stimmungsaufhellung. Insidon wird eingesetzt bei generalisierten Angststörungen, die mit Angst, Unruhe, Schlafstörungen einhergehen sowie bei psychische Verstimmungen, die mit Erkrankungen, z.B. des Herz-Kreislaufsystems, des Atemsystems oder des Magen-Darm-Trakts, einhergehen.

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Anwendung von Insidon

Genauere Informationen zur richtigen Dosierung von Insidon ist abhängig von der Wirkstoffstärke und im jeweiligen Beipackzettel nachzulesen. In der Regel werden morgens und abends je 1 Tablette und abends 2 Tabletten eingenommen. Die Dosierung kann auf bis zu 3 mal 2 Tabletten täglich gesteigert werden.

Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren sollten das Medikament nicht einnehmen, da für diese Personengruppe keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.

Da die Wirkung nicht sofort in Erscheinung tritt, ist eine Einnahmedauer von mindestens 2 Wochen empfehlenswert. Die durchschnittliche Behandlungsdauer liegt bei 1-2 Monaten. Die Tabletten sind unzerkaut mit etwas Flüssigkeit zu oder nach den Mahlzeiten einzunehmen.

Benommenheit, Müdigkeit, Schwindel - Die häufigsten Nebenwirkungen

Unter der Anwendung von Insidon kann es zu Nebenwirkungen mit unterschiedlicher Häufigkeit kommen:

  • Benommenheit
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Mundtrockenheit
  • erniedrigter Blutdruck
  • Blutdruckschwankungen
  • Kopfschmerzen
  • Unruhe
  • Erregung
  • Schlafstörungen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Insidon

  • Gewichtszunahme
  • allergischen Hautreaktionen
  • Herzklopfen
  • Ejakulationsstörungen
  • Erektionsstörungen
  • Probleme beim Wasserlassen
  • Störungen des Scharfsehens
  • Zittern
  • Gewichtszunahme
  • Durstgefühl

Vorsicht bei diesen Insidon-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Insidon nicht ausgeschlossen.

  • Allergische Reaktionen mit Atemstörungen und Schwellungen
  • Juckreiz
  • Ausschlag
  • Epileptische Anfälle
  • Leberfunktionsstörungen

Werden derartige schwerwiegende Nebenwirkungen beobachtet, suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Besondere Warnhinweise bei Insidon

Bestimmte Personengruppen dürfen das Medikament nicht einnehmen. Hierzu gehören Patienten mit akuten Alkohol-, Psychopharmaka- und Schmerzmittelvergiftungen, einem akuten Harnverhalt, einer Vergrößerung der Prostata oder einem Darmverschluss. Während der Behandlung mit Opipramol sollte auf Alkohol verzichtet werden. Zudem sind regelmäßige Labor- und Blutdruckkontrollen wahrzunehmen.

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