Jakavi - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Jakavi ist ein Medikament, das den Wirkstoff Ruxolitinib enthält. Dabei wird es bei Personen eingesetzt, die an einer vergrößerten Milz oder anderen Symptome im Zusammenhang mit Myelofibrose (eine Art Blutkrebs) leiden. Dabei ist eine vergrößerte Milz eines der Hauptmerkmale bei der Erkrankung von Myelofibrose. Jakavi hemmt bestimmte Enzyme und steuert somit einer Vergrößerung der Milz entgegen. Ebenso werden Symptome, wie Fieber, Nachtschweiß, Knochenschmerzen und Gewichtsverlust, gelindert.

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Anwendung von Jakavi

Jakavi sollte immer genau nach Vorgabe des Arztes eingenommen werden. Für die richtige Dosierung wird die Anzahl Ihrer Blutzellen gemessen.

  • Abhängig von der Anzahl Ihrer Blutzellen beträgt die empfohlene Anfangsdosis laut Beipackzettel 10 Milligramm zweimal täglich.

Die Tagesgesamtdosis von 25 Milligramm des Wirkstoffes darf nicht überschritten werden.
Die genaue Höhe für Ihre spezifische Behandlung wird Ihnen dennoch stets vom Arzt vorgeschrieben. So kann im Laufe der Behandlung eine niedrigere oder höhere Dosis von diesem empfohlen werden. Abhängig ist diese Entscheidung von den Ergebnissen Ihrer Bluttests, Problemen mit Leber oder Nieren und der zusätzlichen Anwendung von verschiedenen Arzneimitteln. Während der Behandlungsdauer müssen Sie sich regelmäßig Untersuchungen unterziehen, welche Ihren Gesundheitszustand ermitteln. Somit kann festgestellt werden, ob die Therapie anschlägt. Müssen Sie sich einer Dialysebehandlung unterziehen, muss die Dosierung an jenen Tagen abgeändert werden. Diesbezüglich wird Sie Ihr Arzt informieren. Des Weiteren darf das Medikament nicht ohne Absprache mit Ihrem Arzt abgesetzt werden. Es handelt sich um eine langfristige Behandlung.

hoher Cholesterin, Schwindel, Kopfschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Sehr häufig kommt es zu folgenden Nebenwirkungen:

  • hohe Cholesterinwerte
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Harnwegsinfektionen
  • Gewichtszunahme
  • Blähungen (Flatulenz)
  • Verstopfungen
  • hoher Blutdruck beobachtet

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Jakavi

  • Tuberkulose

Vorsicht bei diesen Jakavi-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme von Jakavi nicht ausgeschlossen:

  • Hautausschlag mit Bläschenbildung
  • Hirnblutung
  • Störungen des Bewusstseins
  • Benommenheit
  • Schwäche
  • Lähmung
  • Infektionen

Besondere Warnhinweise bei Jakavi

Sollten Sie an Problemen mit den Nieren leiden, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit. Es kann sein, dass dieser Ihnen eine andere Dosis des Wirkstoffes verschreibt. Wenn Sie momentan eine Infektion haben, ist es möglich, dass diese noch vor der Behandlung mit Jakavi mit Arzneimitteln behandelt werden muss. Andernfalls kann es zu einer Nebenwirkung, wie Tuberkulose kommen.

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