Jurnista - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Jurnista ist ein schmerzlinderndes Medikament, das den Wirkstoff Hydromorphonhydrochlorid enthält. Es gehört zu der Gruppe der sogenannten Analgetika (Schmerzmittel) und ist ein Opioid. Als solches lindert es Schmerzen, indem es im Gehirn sowohl die Schmerzwahrnehmung, als auch die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt. Jurnista sollte dabei nicht zur Schmerzlinderung bei akuten Schmerzen oder nach einer Operation angewendet werden.

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Anwendung von Jurnista

Grundsätzlich wird Ihr Arzt die Dosierung von Jurnista individuell auf Ihre Beschwerden abstimmen. Dabei werden mehrere Faktoren berücksichtigt. Die allgemeine Dosierungsempfehlung beträgt jedoch eine Tablette täglich, welche unabhängig von einer Mahlzeit im Abstand von 24 Stunden eingenommen werden sollte. Weicht die empfohlene Menge von jener ab, die im Beipackzettel erwähnt wird, halten Sie sich an die individuelle Empfehlung ihres Arztes.
Das Medikament ist bei chronischen Schmerzen für eine langfristige Behandlung geeignet, dennoch wird Ihr Arzt die Dauer abhängig von Ihren Beschwerden koordinieren. Bei einer Überdosis kann es zu mehreren Nebenwirkungen kommen, weswegen Sie sich in diesem Fall mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen müssen.

Übelkeit, Magenschmerzen, Kopfschmerzen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Unter der Anwendung des Medikaments kann es zu Nebenwirkungen mit unterschiedlicher Häufigkeit kommen:

  • Übelkeit
  • Magenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Mundtrockenheit
  • Schläfrigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Unruhe
  • Nervosität
  • Angstzuständen
  • Halluzinationen
  • Euphorie
  • Verstimmungen

Vorsicht bei diesen Jurnista-Nebenwirkungen

Leider ist auch das Auftreten einer schwerwiegenden Nebenwirkung nach der Einnahme des Arzneimittels nicht ausgeschlossen:

  • schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen und einem juckenden Hautausschlag
  • Hirnfunktionsstörungen (Enzephalopathie)
  • Panikattacken

Besondere Warnhinweise bei Jurnista

Geschwächte oder ältere Personen sollten das Medikament nur mit Vorsicht einnehmen, da es in diesem Fall eher zu einer Entwicklung von Nebenwirkungen kommen kann. Hierbei muss mit einem Arzt abgesprochen werden, ob die Dosierung reduziert oder die Abstände zwischen den Einnahmen vergrößert werden sollen. Des Weiteren sollten Personen, welche allergisch gegen einen der Inhaltsstoffe sind oder unter Asthma oder einer schweren Funktionsstörung der Leber leiden, von der Einnahme des Medikaments gänzlich absehen. Jurnista sollte ebenso nicht angewendet werden, wenn Sie Monoaminooxidase-Hemmer ( MAO-Hemmer) zur Bekämpfung von Depressionen verwenden oder in den letzten 14 Tagen verwendet haben. Ebenso kann es in Verbindung zu anderen morphinähnliche Schmerzmitteln zu Wechselwirkungen kommen.
Bei der Verwendung von Jurnista während der Schwangerschaft kann es infolgedessen zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen kommen. Wenn Sie also schwanger sind oder sich in der Stillzeit befinden, wird von der Einnahme des Medikaments abgeraten.

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