Kalinor - Nebenwirkungen und Erfahrungen

Artikel geprüft von: Dr. med. Maria Lutz

Kalinor ist ein apothekenpflichtiges Medikament in Form von Brausetabletten, das den Kaliumgehalt erhöht und als aktive Wirkstoffe Kaliumcitrat und Kaliumhydrogencarbonat enthält. Kaliumcitrat steuert im Körper wichtige Muskel- und Nervenfunktionen; es wird unter anderem gegeben, um Muskelkrämpfen, Herzrhythmusstörungen oder einer Übersäuerung des Körpers vorzubeugen. Außerdem wirkt Kaliumcitrat Nierensteinen und dem Knochenabbau entgegen. Kaliumhydrogencarbonat neutralisiert Magensäure und lindert dadurch Magenverstimmung, Sodbrennen und saures Aufstoßen.

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Anwendung von Kalinor

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sollten das Medikament üblicherweise gar nicht, Schwangere und stillende Mütter nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen.

Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, sind die Dosierungshinweise auf dem Beipackzettel sorgfältig zu beachten. Die Tabletten werden am besten in einem Glas Wasser aufgelöst und über einen Zeitraum von 10-15 Minuten schluckweise zu sich genommen. Die Dauer der Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt und richtet sich nach dem Verlauf der Beschwerden.

Magenschmerzen, Blähungen, Sodbrennen - Die häufigsten Nebenwirkungen

Als Nebenwirkung sind möglich:

  • Magenschmerzen
  • Blähungen
  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
  • Leibschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Gelegentliche Nebenwirkungen bei Kalinor

  • Zahnkaries

Vorsicht bei diesen Kalinor-Nebenwirkungen

Möglich sind folgende schwere Nebenwirkungen:

  • allergischen Reaktionen Hautausschlag
  • Schwellungen des Gesichtes mit Atemnot

Besondere Warnhinweise bei Kalinor

Bei Sichelzellenanämie (Erbkrankheit der roten Blutkörperchen), beeinträchtigter Nierenfunktion, Flüssigkeitsmangel und bestimmten erblichen Muskelkrankheiten darf Kalinor nicht eingenommen werden. Problematisch ist es auch, wenn eine Überempfindlichkeit gegen die Hauptinhaltsstoffe Kaliumcitrat und Kaliumhydrogencarbonat oder eine Unverträglichkeit gegenüber Glucose, Saccharose oder das Süßungsmittel Saccharin besteht. Diabetiker müssen den Zuckergehalt des Medikamentes beachten.
Abzuraten ist vom gleichzeitigen oder zeitnahen Gebrauch mit anticholinerg wirkenden Arzneimitteln (Anticholinergika stecken in vielen Präparaten, wie Beruhigungsmitteln, Neuroleptika, Antidepressiva, aber auch Parkinson- oder Blasenmittel), blutdrucksenkenden ACE-Hemmern sowie wassertreibenden, kaliumsparenden oder die Nieren belastenden Medikamenten.

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